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Prozess am Landgericht München: Ex-HRE-Chef Georg Funke will Millionengehalt

Der Ex-Chef des maroden Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE), Georg Funke, geht am heutigen Donnerstag vor Gericht gegen seine Kündigung vor.

Eineinhalb Jahre nach seinem Rauswurf kämpft der 55-Jährige in einem Zivilverfahren damit auch um mehrere Millionen Euro Gehalt. Sollte er gewinnen, müsste der Steuerzahler die Millionenrechnung zahlen, da die HRE inzwischen vollständig dem Staat gehört.

Unter Funkes Führung war die HRE fast kollabiert und musste mit Hilfen von mehr als 100 Milliarden Euro gerettet werden.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Prozess, Landgericht, HRE, Georg Funke
Quelle: de.reuters.com
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2010 10:49 Uhr von claeuschen
 
+1 | -1
 
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wird schwierig, wenn das Vermögen sich an einer Ecke in einem Tresor oder auf einem Off-Shore-Konto in einem Staat befindet, der nicht ausliefert.

Da hilft nur noch der Mossad (klingt irgendwie arabisch-terroristisch, trägt aber Waffen aus US-Produktion, absurd oder?)

Ernsthaft:
Ich würde freiwillig drauf verzichten. Aber als "guter Mensch" (ja, ich wurde so beschimpft) bin ich halt nicht reich (trifft nur auf das Materielle zu). Die Reichen verdienen nicht so viel, sie geben nur das, was sie haben, nicht aus.

Der "Volksmund" nennt so was Geiz.
In diesem Falle paart sich Geiz mit Gier, eine fatale Mischung.

Nicht mehr ganz so ernsthaft:

Ich finde, Herr Funke sollte rückwirkend für die gesamte Dauer seiner beruflichen Karriere nach Erfolg bezahlt werden. Ich schlage einen Bonus von zehn Prozent auf die Gesamtheit aller Einnahmen vor. Hört sich für alle gut an, außer vielleicht für Herrn Funke:

50 Milliarden Miese, zehn Prozent. Ich befürchte, der arme Herr Funke müsste Ich-AG-Insolvenz anmelden. Das Gute: Dieser Antrag würde nicht wegen mangelnder Masse abgewiesen. Herr Funke erklärt ehrlich und aufrichtig seine Zahlungsunfähigkeit und beginnt als Ehrenamtlicher "Halb-Euro-Jobber" in der Frische-Abteilung der Münchener Tafel, zur Wiedereingliederung sozusagen. Nach zwei Jahren entscheidet eine Kommission aus Lehman-Geschädigten, Handwerkern und anderen Kleinanlegern darüber, ob Herr Funke danach in die Gefängniswäscherei wechseln muss (hier verdient er mehr, wäre ein Aufstieg...)

Das Schlechte: Es würden wieder mal zu viele andere Eunuchen, Hundehalter und Gaukler mitverdienen.

Man stelle sich vor: In Großstädten werden alleine mit der Abfindung komplette Kindergärten samt Inneneinrichtung gebaut.

Widerlich, dieser "Geizgeier".

[ nachträglich editiert von claeuschen ]
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06.05.2010 10:52 Uhr von rudi68
 
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@ ImmerNurIch: Grundsätzlich stehe ich hinter dieser Meinung.

Aber wie bitte soll dies funktionieren?
Wenn ein normaler Arbeitnehmer den Ruin seiner Firma wegen Unfähigkeit oder Vorsatz verschuldet

Ich habe noch nicht so viele Aktionen mitbekommen, wo einfache Arbeiter oder Angestellte die Firma ruinieren. Ich kenne nur Aktionen, bei denen es die gut verdienenden Manager waren.
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06.05.2010 11:30 Uhr von Shiftleader
 
+2 | -0
 
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Man muss: nur in dieser Branche Manager sein, die Firma ruinieren, Kunden um ihre Einlagen und Vermögenswerte in krimineller Art und Weise bringen, dann kann man sich alles erlauben.

Das ist diese miese Art und Weise, wie Steuerzahler für die MURKS- Tätigkeit dieser "Maden im Speck" die Verluste ausgleichen müssen. UND die Merkeline mit ihrem Gesocksch an der Regierung reiben sich heimlich die Hände.

Kein Geld für das deutsche Volk übrig, egal in welchem Bereich (außer Bundeswehr), aber solche geldvernichtenden Banken und Immobilienfirmen und Griechenland (bodenloses Fass) werden mit Freude und einer Großzügigkeit unterstützt.

So ist es um EUROPA bestellt. Jeden mit ins Boot reinholen, wegen der Wirtschaftsvorteile (?), und dann das Desaster miterleben müssen.

Große Abgründe tun sich hier auf!!!!!!!
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06.05.2010 12:01 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -6
 
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Ach ja wieder die alte Neid-Debatte: Ein normaler Arbeitgeber der es schafft seien Firma in den Ruin zu treiben (ist übrigens leichter als man denkt) hat halt nen Fehler gemacht.

Ein Manager der dafür da ist Gewinne zu erwirtschaften, mit dem Geld ein wenig zu spekulieren, usw. und sich verzockt ist der buhmann.

OMG der Mann wurde entlassen. jeder Arbeitnehmer (auch ein Manager) hat das Recht dagegen vorzugehen. Und sollte er Recht bekommen und die Kündigung wre unwirksam, dann würde er noch seinen Lohn nachgezahlt bekommen.

Aber naja als besserverdienender darf amn scih halt nix erlauben :)
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06.05.2010 12:11 Uhr von desinalco
 
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ach peterle: schon mal was von grob fahrlässig gehört?

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