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Milow: Hartz-IV-Empfänger bekommen Dach für 12.000 Euro saniert - Neuer Ärger droht

In Milow hat sich etwas ereignet, das Seltenheitswert hat: Einer Hartz-IV-Familie wurde die Dachreparatur ihres Eigenheimes komplett bezahlt. Kostenpunkt: rund 12.000 Euro.

Nach über zwei Jahren wurde somit einem Antrag stattgegeben, der laut der Verantwortlichen die "günstigste Lösung" gewesen sei.

Den Antragstellern entstehen nun jedoch neue Probleme, denn sie wollen auch das Haus verputzen lassen. Die zuständige Behörde prüft genau, woher die Hartz-IV-Empfänger das Geld haben.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Neuer, Hartz IV, Ärger, Dach, Empfänger
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2010 19:01 Uhr von Klassenfeind
 
+8 | -4
 
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H4 und Eigenheim ? In diesem Fall wohl berechtigt und auch die Übernahme der Dachdeckerkosten. Allerdings das,mit dem geschenkten Geld zu verputzen des Hauses, hmm...da gab es doch den Fall mit dem Mädchen,welches in den Ferien arbeitete und sich eine Gitarre kaufte,mit dem Ergebniss,daß der Mutter(H4) das Geld gleich wieder abgezogen wurde.

Die Linke hatte diesbezüglich(um dieses zu ändern) mehrere Gesetzesvorhaben im Bundestag eingebracht

Alle abgelehnt !!
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05.05.2010 19:29 Uhr von t1m1
 
+7 | -25
 
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05.05.2010 20:08 Uhr von GermanCrap
 
+20 | -2
 
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@t1m1: Solange nicht genügend Jobs vorhanden sind und fehlende Mindestlöhne zur modernen Sklaverei in Deutschland führen, werden wir wohl einen Sozialstaat haben müssen.
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06.05.2010 00:18 Uhr von flireflox
 
+4 | -6
 
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Hartz4 & Eigenheim ??? Wie zum Teufel geht denn sowas?
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06.05.2010 08:48 Uhr von karmadzong
 
+15 | -1
 
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@flireflox: geht eigentlich einfach, wenn es teurer ist dich mitsamt familie in eine Wohnung zu stecken geht das, ausserdem wird bei der ganzen Hetze gegen Hartz4 Empfänger gern übersehen das man durchaus auch vorher schon ein leben gehabt haben kann..

ich spreche da aus eigener erfahrung, bis 2002 einen Job in dem ich richtig gut Geld verdient habe, schön eingerichtete wohnung mit allem was man so braucht, PC für jeden, 2 Laptops, 2 Autos, große Anlage im Wohnzimmer, neue einbauküche etc etc.. dann wegrationalisiert und das wars.. danach gabs für mich arbeitslosengeld und arbeitslosenhilfe.. bis Hartz4 kam.. und dann schlagartig von einem Monat auf den anderen 900 euro weniger in der Kasse (auch die AlHi berechnete sich ja nach dem letzten Gehalt, kleiner anhaltspunkt was ich mal verdient habe XD).

Gottseidank hab ich es immer weitgehend vermeiden können mich zu verschulden, aber das ich mit einführung von Hartz4 meine Lebensversicherung kündigen musste und fast 35% verlust dabei gemacht habe tat verdammt weh.. vor allem als drei wochen später das urteil kam das maximal 10% verlust akzeptabel sind.. somit ist meine altersversorgung im Arsch..

nunja, nachdem ich dann jahre später und 1500 Bewerbungen (üblicherweise abgelehnt weil zu alt mit anfang 30 und zu unflexibel weil verheiratet und Kind) endlich wieder einen adäquaten Job hatte wunderte ich mich wo denn meine Freunde auf einmal wieder alle herkamen..

kleiner Tipp: guckt nicht auf die einzelfälle mit denen uns vorgemacht werden soll das alle Hartz4-empfänger Arbeitsscheu faul und Alkoholiker sind, die gibt es ohne Frage, die gab es aber auch schon früher, fragt euch lieber mal warum kein Medium von der Schikane berichtet der man durch kaum qualifizierte sachbearbeiter ausgesetzt ist die sich teilweise an absoluten kleinigkeiten wie "anruftermin um 5 Minuten verpasst" hochziehen obwohl ihr telefon 35 minuten lang besetzt war.. fragt euch warum keiner die millionen erwähnt die arbeiten wollen aber keine Arbeit bekommen weil es keine gibt.. oder die die für so wenig Geld arbeiten gehen das sie aufstocken müssen mit all den Repressalien denen man selbst dann ausgesetzt ist..

der von Merkel und Co. so verschmähte Kombilohn ist längst Realität und die Unternehmen bedienen sich fleißig daran.. ein Gesetz das Zeit (oder besser: Miet-) Arbeiter das gleiche bruttogehalt zuspricht wie den fest angestellten kollegen würde den ersten Sumpf sofort trockenlegen da die Zeitarbeit dann teurer wäre wie festangestellte. Mindestlöhne wären ohne Frage sehr hilfreich, viele andere Länder haben hervorragende Erfahrungen damit gemacht aber nur unsere Regierung hat was dagegen.. weil die Industrielobby was dagegen hat..
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25.05.2010 21:19 Uhr von ferrari2k
 
+6 | -3
 
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@t1m1: Wenn deine Firma dich nicht mehr braucht, kannst du auch einer der Versager sein, immer dran denken ;)

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