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Deep Field-Aufnahmen ermöglichen Masseberechnung des Galaxienhaufens "Abell 315"

Das von der Europäischen Südsternwarte (ESO) betriebene 2,2 Meter-Teleskop des La Silla Observatory in Chile machte kürzlich einige Deep Field-Aufnahmen des Galaxienhaufens "Abell 315" und seiner Umgebung. Dabei werden durch extrem lange Belichtungszeiten auch sehr lichtschwache Objekte sichtbar.

Der Bildausschnitt hat etwa die Größe des Vollmonds und zeigt Hunderte von Galaxien, teilweise mehr als acht Milliarden Lichtjahre entfernt sind. Der nach dem Astronomen George Abell benannte Galaxienhaufen Abell 315 ist die links unterhalb der Bildmitte befindliche Ansammlung gelblicher Galaxien.

Die Masse der vielen Galaxien verzerrt das Licht dahinter liegender Objekte. Nach Beobachtung von knapp 10.000 Hintergrund-Galaxien konnte die Masse von Abell 315 auf etwa 100 Billionen Sonnenmassen bestimmt werden, wovon sichtbare Materie und intergalaktisches Gas jeweils zehn Prozent ausmachen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Masse, Aufnahme, Galaxie, Berechnung
Quelle: www.astronews.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2010 15:10 Uhr von alphanova
 
+6 | -1
 
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Laut Quelle werden die restlichen 80 Prozent der Masse durch die Dunkle Materie verursacht.

Die rötlichen und bläulichen Leuchtspuren im Bild stammen von Asteroiden innerhalb unseres Sonnensystems.

Das eingebundene Bild musste links und rechts abgeschnitten werden, wodurch viele sichtbare Galaxien verloren gingen.
Hier ist das komplette Bild in höherer Auflösung:

http://www.eso.org/...
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05.05.2010 15:32 Uhr von Anubis2000
 
+1 | -2
 
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Genial: Wozu ist das gut ?
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05.05.2010 15:39 Uhr von alphanova
 
+5 | -1
 
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@Anubis2000: Je mehr man über die Strukturen (Galaxien, Galaxiengruppen, Galaxienhaufen) im Universum und deren Wechselwirkungen herausfindet, desto genauer kann man seine Entwicklungsgeschichte nachvollziehen.

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