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Killerspiel-Diskussion schadet der Spiele-Industrie

Jörg Müller-Lietzkow warnt die Medien vor einer überspitzten Diskussion um Killerspiele. Er meint, diese könnten der deutschen Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen.

Deutsche Computerspiel-Entwickler haben weltweit Anteile von weniger als fünf bis zehn Prozent. Eine weitergehende Diskussion um Killerspiele schreckt ausländische Investoren ab und besiegelt das Aus der Entwickler.

Ethische Aspekte sollen nicht ausgeklammert werden, jedoch brauchen Sie eine wissenschaftlich fundierte Basis. Gleichzeitig müssen die wirtschaftlichen Folgen minimal bleiben.


WebReporter: TheKhoaNguyen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Schaden, Industrie, Diskussion, Killerspiel
Quelle: www.pcgames.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2010 13:02 Uhr von iamrefused
 
+4 | -17
 
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05.05.2010 13:14 Uhr von hauptschuhle
 
+1 | -3
 
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ich: möchte mal wissen wie viele millarden von euro an steuern von den spielen bekommen..
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05.05.2010 13:21 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -2
 
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Tja auf wissenschaftlich fundierter Basis, sollten noch viel mehr Aussagen und Entscheidungen in unserem Land getroffen werden, nur reicht es ja leider Stuss ohne Beweis in die Medien zu bringen um damit groß Wirkung zu erzielen :D
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05.05.2010 13:47 Uhr von blade31
 
+1 | -3
 
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@ aspartam: Die Spiele SIND ab 16 oder 18 Jahre zugelassen!

oh mann es war so schön ruhig um das Thema geworden...
Das ganze muss man nicht schon wieder durchkauen...
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05.05.2010 14:02 Uhr von invis
 
+0 | -0
 
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Genauere: Informationen zu dem Thema gibt es hier: http://www.eltern-im-netz.de.vu/
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05.05.2010 15:00 Uhr von ProHunter
 
+2 | -0
 
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Uhh: Ich dennk nichtmal ueber Ethik nach bei sog. Killerspiele... Es sind verdammt nochmal pixel die die form von Menschen haben und nichtmal ein bewusstsein haben!!!
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05.05.2010 15:09 Uhr von Pitbullowner545
 
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und: Computecredakteure wie TheKhoaNguyen schaden shortnews indem sie es als werbeplattform für ihre Müllseiten benutzen..
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05.05.2010 16:07 Uhr von logistiker
 
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dem: muss ich auch zustimmen. Von überall hört man Amoklauf = Killerspiel und ähnliches...

ich würd auch nicht in jemanden investieren wenn man über den liest dass er schlecht für die gesellschaft ist.

obwohl ich habe noch nie gesehen dass die killerspiel gegner mit einem wissenschaftlichen atest dahergekommen sind o.O
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05.05.2010 16:13 Uhr von Hygrom72
 
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Momentan müssen die Politiker sich noch die Stimmen ihrer Hauptwählerschaft sichern. Da die 1-2 Generationen über uns sitzen, selber nicht damit aufgewachsen sind und gar nicht verstehen, warum solche Spiele gespielt werden wirkt so eine Killerspiel-Hetze da ganz toll.
Ich frage mich allerdings, was unsere Politiker tun, wenn es diese Wähler nicht mehr gibt?
Ich kann nur hoffen, dass dann dort Menschen sitzen, die mehr Ahnung von dem Haben, was sie Verbieten.

Und was soll passieren, wenn die Spiele verboten sind? Es wird sich nichts ändern. Es wird weiter Amokläufe geben. Gabs schon immer. Lange vor diesen Spielen.
Dann wird eben die moderne Musik verboten, dann verbrennen wir Bücher, dann Rothaarige Frauen und irgendwann sind wir wieder im konservativen Mittelalter? Wo alles besser war?
Diese Killerspiel-Hetze zeigt mir nur, dass ich 0 Vertrauen in solche Politiker haben kann. Es beweist mir, dass diese Menschen Gesetze erlassen über Themen von denen sie Keine Ahnung haben. Begründet auf Statistiken von Menschen, die keine Ahnung haben.
Es macht mir mehr Angst, von solchen Menschen "regiert" zu werden, als die verschwindend geringe Chance, einmal Opfer eines Amoklaufs zu werden.

Es sind mehr Menschen daran gestorben, dass jemand mit seinem Auto in eine Menschenmenge rast, als bei Amokläufen von Jugendlichen an Schulen.

Werden deswegen Führerschein-Prüfungen verschärft? Werden Autos aus dem Verkehr gezogen?

Unsere Politiker können nur noch Geld zählen. Ansonsten haben sie jeden Bezug zur Realität verloren. Ich glaube, sobald jemandem ein bestimmtes Macht-Potential gegeben wird, brennen einfach ein paar Sicherungen durch. Unsere Politiker sind ebenfalls Amokläufer. Es geht da aber nicht mehr um Videospiele oder Menschenleben sondern um Macht und Geld. Hoffentlich wird dieser Amoklauf auch irgendwann mal gestoppt.
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05.05.2010 16:22 Uhr von Karma-Karma
 
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Furchtbar: Wenn solche Aussagen kommen wie "macht die Spiele ab 18"

Hallo? Entsprechende sogenannte Killerspiele SIND ab 18 oder sogar indiziert. Zu Recht. Wenn Kinder trotdzem damit spielen, dann sollte man gefälligst nicht das Spiel selbst dafür verantwortlich machen.
Ein Erwachsener Mensch sollte die Möglichkeit haben jedes Spiel zu spielen, das ihm gefällt. Fertig.
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05.05.2010 16:27 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
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"überspitzten Diskussion um Killerspiele"
die haben wir doch bereits schon
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05.05.2010 18:31 Uhr von Vorschlaghammer
 
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Richtig so: Sofort verbieten diese Killerspiele
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06.05.2010 09:32 Uhr von jumpman45
 
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Was ein Quatsch: Liebe Leser, was hier verkürzt und gerafft steht, habe ich so überhaupt nicht gesagt und entspricht keinesfalls meiner Meinung. Ich bin weder für oder gegen Killerspiele (im Gegenteil, ich halte diese für weitestgehend überflüssig und inhaltlich bedenklich ohne gleich eine Wirkungsdiskussion vom Zaun treten zu wollen). Ich habe etwas zur Medienregulation in Deutschland gesagt. Darüber hinaus basieren alle Marktfakten auf einem umfassenden Bericht, den wir im Auftrag der Landesregierung NRW verfasst haben und zeitnah veröffentlichen werden.

Nun ja, Pressemitteilungen ... lieber ein paar Fakten: Die nationale Industrie hat einen Eigenanteil der Produtkion von 5-10% bei ca. 1,5 Mrd. Euro Gesamtumsatz mit Software, es gibt ca. 7.000 Entwicklerarbeitsplätze, insgesamt ca. 12.000 direkt abhängig Beschäftigte. Sollte, wie in der Schweiz, ein Produktionsverbot (Herstellung) erfolgen, hat dies Strahlungs- und Stigmatisierungseffekte für die gesamte Industrie in Deutschland (wobei dies heute schon für die leidige Diskussion gilt). Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kapitalmarkt bereit ist (sowohl Publisher als auch alternative Finanziers, wie z. B. Fondsgesellschaften) in nationale Entwickler zu investieren sinkt, zumal ausländische Produktionen derzeit ohnehin "günstiger" geworden sind (insb. GB wegen schwachem Pfund). Daher sollte man bei aller ethisch moralischer Diskussion mehr darauf achten, dass diese eben nicht gleich eine ganze Produktionsindustrie in Deutschland mit erdrückt.

Umgekehrt sehe ich gerade bei einigen Shootern kaum noch Sinn und Markttauglichkeit. Nur, dann muss sich Politik auch darüber klar werden, dass das Abfeiern von Inglourious Basterds dann ebenso "falsch" ist, wie ein Crysis. Aber das ist eben schwer zu vermitteln ... Ich habe ein umfassendes Paper hierzu auf meiner Homepage unter der Rubrik Aktuelles veröffentlicht (http://www.morgsys.de). Für Rückfragen stehe ich immer gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, Jörg Müller-Lietzkow

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