05.05.10 10:50 Uhr
 228
 

Wahrscheinlich kein Disziplinarverfahren gegen Oberst Georg Klein

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU) sagte, dass es gegen den Oberst Georg Klein auch kein Disziplinarverfahren geben werde. Jedenfalls stehe das auch "nicht auf der Agenda".

Der Sprecher der 13. Panzergrenadier-Division sehe zurzeit auch kein Verfahren auf den Oberst zukommen. Oberst Klein hatte damals in Afghanistan den Angriff auf die beiden gekaperten Tanklastzüge befohlen. Dabei kamen viele Zivilisten ums Leben.

Als Reaktion darauf kritisierte ein Vertreter des Verteidigungsausschusses, dass die Bundeswehr Mittel suche, kein Verfahren einleiten zu müssen. Gegen den Oberst wurden die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft am 19. April auch schon eingestellt.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Befehl, Disziplinarverfahren, Oberst Klein
Quelle: de.news.yahoo.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.05.2010 13:36 Uhr von Benno1976
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Völlig zu Recht! Der Mann hat nur seinen Job gemacht , wie es von Ihm verlangt wurde. Und nun wird er von unseren Politikern als Sündenbock missbraucht. Zum Glück ist wegen diesem Vorfall mal endlich ein paar Leuten ein Lichtlein aufgegangen.
Holt unsere Jungs zurück, warum sollen die denn da Ihre Haut für nichts und wieder nichts zu Markte tragen.
Kommentar ansehen
05.05.2010 14:37 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
So kann man sich auch beliebt machen: Auch wenn Klein mit dem Medienzirkus bereits genug gestraft ist, ist das ein fatales Signal in Richtung NATO.
Hätte er damals die klaren Handlungsrichtlinien seiner Vorgesetzten befolgt, wäre es nie zu dieser tragischen Fehlentscheidung gekommen.
Kommentar ansehen
05.05.2010 21:50 Uhr von bangemann
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
da gibt man unseren: Soldaten einen nahezu unerfüllbaren Auftrag, und hetzt ihnen beim kleinsten Fehler dutzenden Staatsanwälte auf den Hals.

Krieg ohne unbeteiligte Opfer gab es noch nie, und wird es auch nie geben. Gerade nicht in einem Guerillakrieg.
Kommentar ansehen
06.05.2010 11:55 Uhr von Shiftleader
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man kann: es nicht verstehen. Da muss erst ein Gericht feststellen, daß ihm kein Fehler nachzuweisen ist, damit sich dann die Fahne in der Regierung noch etwas dreht.

Wenn die Taliban einen Tanklaster entführen, dann soll man es nicht dem Feind überlassen. Egal wie man dazu steht.

Und eines ist sicher, daß hier auch die Taliban noch anwesend waren und Zivilisten als Schutzschild vereinnahmt hatten. Die Zivilisten haben in Afghanistan doch kaum Privatautos. Und die Taliban müssen beweglich sein, um sich den Truppen zu entziehn.

Ehrlich, in der Bevölkerung gibt es nach wie vor viele Symphatien für die Taliban. Das ist so und wird auch bleben.

[ nachträglich editiert von Shiftleader ]
Kommentar ansehen
08.05.2010 16:24 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Verfahren: und das ist gut so.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?