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Broken-Heart-Syndrom: Ältere Frauen leiden oft am gebrochenem Herzen

Laut Rainer Schumann, Chefarzt der Dr.-Becker-Klinik Möhnesee bei Soest (NRW) leiden bei den über 60 Jahre alten Frauen über 90 Prozent an dem Broken-Heart-Syndrom. Dabei treten Symptome wie bei einem Herzinfarkt, also Atemnot, Schmerzen in der Brust und Übelkeit auf.

Allerdings ist das gebrochene Herz nicht so gefährlich. Der Grund dafür ist meist der Verlust oder die Trennung von einem geliebten Menschen. Schuld daran könnten Stresshormone sein. Unternehmen kann man dagegen allerdings noch nichts.

Das Krankheitsbild ist noch so jung, dass es in dieser Hinsicht noch keine erforschten Erkenntnisse gibt. Erst 1991 wurde, nachdem in Japan die Erde bebte, das erste mal von dieser Krankheit berichtet. In den USA und Europa gab es ungefähr 2000 die ersten Veröffentlichungen zu diesem Thema.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Herzinfarkt, Stress, Syndrom, Hormon, Ältere
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2010 10:12 Uhr von Bokaj
 
+3 | -7
 
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Es wird alles zu einer Krankheit, damit jemand daran verdienen kann.

Aber das gehört zum Leben. Wer nicht lebt, verliert auch nichts im Leben.
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05.05.2010 10:49 Uhr von John2k
 
+6 | -0
 
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Jaja: "Allerdings ist das gebrochene Herz nicht so gefährlich" Es kann schon ziemlich gefährlich werden. Die Leistungsfähigkeit kann nachlassen, kein Appetit und Schlaflosigkeit. Sowas erledigt einen schon, vor allem wenn es länger andauert. Hier gehts ja nicht um Beziehungen, die vielleicht mal ´ne Woche gingen.
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05.05.2010 14:53 Uhr von Kati2010
 
+2 | -0
 
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Also das erste mal: hörte ich davon im Buch von Th. Fontane "Effi Briest", welche auch an gebrochenem Herzen starb.
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06.05.2010 00:29 Uhr von Lamura
 
+2 | -0
 
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@bokaj: Bitte erst informieren!

Das Broken-Heart-Syndrom äußert sich zunächst wie ein echter Herzinfarkt. Was folgt, ist zunächst notfallmäßig (!) eine Herzkatheteruntersuchung. Erst hier stellt man fest, es war kein echter Infarkt. Es folgen weitere Tests, bis man herausfindet, daß es keine andere Krankheit ist, sondern eben das Broken-Heart-Syndrom.
Die teure Maschinerie läßt sich hier nicht vermeiden, da zunächst bei typischen Anzeichen eben IMMER vom Ernstfall Herzinfarkt auszugehen ist!

Doch hier hörts dann auch schon auf:
Das Syndrom ist recht einfach zu "behandelen" - grob gesagt, beinhaltet es den Rat an den Patienten, Stresssituationen zu meiden (und den ans Fachpersonal, dem Pat. bestimmte Medis nicht mehr zu verabreichen, zb. Katecholamine).

Soviel zum Profit der ach so bösen Pharmaindustrie ;-)

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