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Slowakei: "Nein" zur Milliardenhilfe für Griechenland

Der slowakische Premier Robert Fico möchte das notleidende Griechenland vorerst nicht finanziell unterstützen. Die Nation habe, seiner Meinung nach, die "Hausaufgaben" noch nicht gemacht. Die Slowakische Republik soll 816 Millionen Euro an das Hilfspaket der EU beisteuern.

"Meine Regierung wird Griechenland keinen Blankoscheck ausstellen", so Robert Fico. Zwar steht man der Hilfe für Griechenland nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, aber stellt daran Bedingungen, wie etwa 25 Prozent Lohnkürzung. Diese Forderungen will er am Freitag beim EU-Sondertreffen erläutern.

Die Slowakei hat außerdem derzeit selbst finanzielle Probleme. Die weltweite Finanzkrise hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Das Land hat knapp fünf Millionen Einwohner und ist der neueste EU-Zuwachs. Der Euro wurde hier erst Januar 2009 eingeführt.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Griechenland, Slowakei, Sparprogramm, Hilfspaket
Quelle: www.tagesschau.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2010 09:30 Uhr von usambara
 
+17 | -6
 
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auch hier sind Wahlen.
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05.05.2010 09:34 Uhr von Python44
 
+77 | -10
 
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Wenn die lieben Griechen: statt Transparente von der Akropolis zu hängen und Generalsstreiks anzuzetteln mal ihre Steuern korrekt bezahlen würden, hätte der Staat überhaupt kein finanzielles Problem !
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05.05.2010 09:38 Uhr von golddagobert
 
+44 | -6
 
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@ Python44: Treffer, versenkt... Endlich mal jemand der das gesamte Problem der Griechen in einen Satz packt....
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05.05.2010 09:53 Uhr von Bokaj
 
+16 | -6
 
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ch verstehe die Griechen schon: Ich weiß nicht, in wie weit die Griechen ihre Steuern ehrlich begleichen. Auch hier in Deutschland gibt es viele, die sich darum drücken.

Aber als ich im Urlaub war, habe ich viele Dörfer gesehen, die sehr ärmlich waren. Die alten Leute saßen vor der Tür auf einer Bank und sahen nicht so aus, als ob sie viel Geld gebunkert irgendwo lagern.

Ich denke, auch in Griechenland sind trifft es die falschen bei den Sparmaßnahmen.

Aber man kann alte Ungerechtigkeiten plötzlich nicht in Ordnung bringen. Die sich früher Geld "ergaunert" hatten, den kann man es nicht mehr wegnehmen. Man bräuchte Beweise, Urteile usw. . Das kostet viele Steuergelder und viel Zeit. Also wird an allen gespart. Und die, die wenig haben, denen tut es am meisten weh.

Sie fühlen die Ungerechtigkeit.

Aber es geht nicht nders, das Land ist pleiteund gepart werden muss überall.
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05.05.2010 09:54 Uhr von szFrog6
 
+8 | -4
 
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@Python44 @golddagobert müsste nur jemand diesen Satz ins Griechische übersetzen... :D
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05.05.2010 09:59 Uhr von Bokaj
 
+4 | -4
 
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Sorry für die Fehler, ich habe keine Edit-Taste: Die Griechen bekommen sehr viel Geld von den Europäern. Das Geld existiert nicht, es sind Schulden, die nun auch Deutschland hat. Und wer zahlt? Alle die in Deuschland leben.

Das empfinden auch hier viele ungerecht.

Die Griechen müssen durch dieses Tief, wir müssen es auch. :-(
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05.05.2010 10:00 Uhr von Calito
 
+3 | -8
 
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@szFrog 6: Hier die Übersetzung:

?? ????????? ??? ?? ??????? ??????? ?? ????????? ???? ???? ??? ????????? ??? ??? ??????? ???????? ?????? ????? ?? ????????? ???? ?????? ???? ?????, ? ????????? ??? ?? ???? ?????? ?????????? ???????? ?? ???!

Und nein, ich bin kein Grieche :D

Schade, hier wird gar kein griechisch unterstützt xD

[ nachträglich editiert von Calito ]
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05.05.2010 10:09 Uhr von PakToh
 
+5 | -4
 
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@Bokaj: Naja, hier gibts auch Steuersünder, das stimmt wohl, aber in Griechenland gibst du mehr oder weniger Freiwillig dein richtiges Gehalt an, da das vom Antragssteller selber ausgefüllt und nicht überprüft wird.

Es gab ne Überprüfung, bei der in nem Villenviertel in dem Ärzte, Rechtsanwälte und sonstiges "Gesindel" lebte und laut Steuererklärung mit bescheidenen 30.000 Euro im Jahr auskommen mussten.

Dass das mehr als nur dreist gelogen war ist klar - alleine die Wagen von denen kosteten gut das Doppelte bis Dreifache...

Von daher kann ich auch nur sagen: Wenn die Griechen Kohle wollen sollten sie zumindest anfange Ihre Steuern richtig zu zahlen. Lohnkürzungen halte ich für Falsch (egal wo, demnach auch in Griechenland) - Nur Mann darf sich nicht beschweren, wenn man seinen eigenen Staat ausnimmt und dieser dann Pleite geht...
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05.05.2010 10:19 Uhr von muetzenmann
 
+2 | -2
 
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Wir schicken: Peter Zwegat nach Griechenland:

http://www.facebook.com/...
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05.05.2010 10:28 Uhr von Canay77
 
+1 | -3
 
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Ich habe: gedacht die pösen deutschen waren die einzigen die Nein gesagt haben und sagen.
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05.05.2010 10:30 Uhr von PakToh
 
+7 | -1
 
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@Judas II: Sie haben doch Recht damit! - Nur weil die Griechen meinen ihr Geld verpulvern zu müssen heißt das nicht dass die EU ihnen dafür auch noch Geld in den Arsch blasen muss...

Nur weil die Blöden Deutschen wieder meinen mit dem Geld ihrer Steuerzahler rumschmeißen zu müssen heißt das nicht,dass das das richtige Vorgehen ist, ich wünschte mir die Merkel würde mal ansatzweise sowas wie Rückgrat zeigen und sagen: Nö es gibt kein Geld, außer wir sehen die Reformpläne die auch durchgezogen werden, ohne Wenn-und-Aber.

Leider hat unsere Regierung sowas wie Profil oder gar Rückgrat nicht, die Merkel leider am allerwenigsten...
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05.05.2010 10:57 Uhr von Dragon-xx
 
+11 | -4
 
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@ judas II: Wenn du willst das wir in 2 Jahren 100 Milliarden in die Slowakei pumpen dann los lass sie Blechen!!

Nur ein Wunsch : die gute alte DM
für nen fuffy konnteste einen Samstagabend gut verbringen - 50 euro musst du Angst haben das du Teller putzen musst!!

Mann mann mann weg mit dem dreck!!!!
Deutschland ist wohl Sozialamt der Länder geworden !!
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05.05.2010 10:57 Uhr von Motzpuppe
 
+13 | -0
 
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Gott sei Dank: gibt es noch Regierungen anderer Ländern, die er Realität ins Auge sehen und Nein sagen.

Die Griechen haben die EU beschissen, um hereinzukommen.

Wenn ich das Finanzamt bescheisse, bekomm ich auch kein Geld in den Ar... geschoben, im Gegenteil, ich werde bestraft.

Wo ist denn der Sinn für Gerechtigkeit!?

Italien steht auch kurz vor der Pleite, weitere Länder sind auch auf der Kippe... für die reicht dann das Geld nicht mehr.
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05.05.2010 11:01 Uhr von BigMicky
 
+9 | -0
 
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diejenigen die dort am lautesten auf die straße gehen sind lehrer und andere staatlich beschäftigte..
das 13. und 14. monatsgehalt wird denen gestrichen... pension nicht mehr mit 45, sondern erst über 60...

klar, wenn sich ein staat so etwas leisten kann, dann ist es doch auch ok.. griechenland aber kann es sich nicht leisten...
fazit: kein 13. u. 14. monatsgehalt mehr, keine privilegien und pension erst mit über 60 :)

die armen beamten.. die tun mir irgendwie leid.. [/ironie off]
ist schon ungerecht, wenn es leute trifft, die sowieso schon am existenzminimu leben müssen.. da sollte es keine sparmaßnahmen geben...
egal, wir sollten es nicht zu unserem problem machen.. der faule apfel sollte aus dem obstkorb entfernt werden, damit die anderen nicht auch noch faulen...

laut eu-vertrag sind andere eu-länder nicht für die schulden eines bankrotten eu-mitgliedstaates ausfzukommen...
aber genau der gegenteil tritt ein... alles mal wieder für die bänker...
ich könnte kotzen..
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05.05.2010 11:11 Uhr von fallobst
 
+2 | -2
 
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vor allem der beamtenapparat und die rente der: griechen kosten unglaublich viel, weil sie verdammt viel bekommen. viel viel mehr als sie sich erarbeiten (erarbeitet haben). das ist das problem. und in absoluten zahlen hinterziehen griechen insgesamt genauso viel steuern wie deutsche, nämlich rund 30 mrd.. jedoch hat deutschland mit seinen 80 mio. einwohnern ein über 10 mal höheres steueraufkommen als die griechen mit seinen 11 mio. einwohnern.

und beamte gibts in griechenland viel zu viele und zudem noch viel zu teuer. von effizienz will ich gar nicht erst anfangen, gegen die sind deutsche beamte fleißige bienchen. dort soll auch zum kürzen stark angesetzt werden, was ein bitte rnötiger und richtiger schritt ist.


und endlich hat es mal ein politiker kapiert, fordern kann und muss man bevor man einem das geld in den rachen schmeißt. hinterher kann man nämlich höchstens einen feuchten händedruck erreichen.

insofern bin ich doch einigermaßen froh, dass nicht irgend ein spd- oder grünen-heino da selbstlos, sofort und ohne forderungen, sondern im naiven glauben an das gute im griechen, unser geld denen hinterhergeschmissen hat.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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05.05.2010 12:33 Uhr von shadow#
 
+2 | -5
 
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@Dragon-xx: "für nen fuffy konnteste einen Samstagabend gut verbringen - 50 euro musst du Angst haben das du Teller putzen musst!!"

Schon an deinem Kommentar kann man super erkennen dass das daran liegt dass du jetzt mehr trinkst...
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05.05.2010 12:57 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -0
 
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Die Slovakei: hat ernste Probleme. Die Löhne dort sind stark gestiegen und die Preise ebenfalls.
Die Slovakei liebe Leute ist als Produktionsstandort unrentabel geworden.
Sehr viele grosse Firmen die in der SK produziert haben sind von heute auf morgen von dort verschwunden und z.B. nach China, Marokko oder Tunesien ausgewandert.

Zudem liegt der Osten der SK sehr ungünstig. Er grenzt an die Ukraine und im Nordosten an den osten von Polen. Das sind wirtschaftlich schwache Regionen.
Noch nicht mal als Transitland kann man die SK bezeichnen, allerhöchstens den Bereich in der Nähe von Bratislava.
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05.05.2010 12:58 Uhr von Marple67
 
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@Dragon-xx: Die Merkel rettet nicht Griechenland mit den Bürgschafften, sie hält Griechenland nur so lange am Leben bis die deutschen Banken und Versicherungen ihre mehrstelligen Milliardenbeträge aus Griecheland gerettet haben, nur darum gehts. Sonst könnten wir wieder hunderte Milliarden in unsere dämlichen Finanzinstitute stecken, weil sie ja so wichtig für das System sind.

An Merkels Stelle würde ich Griechenland mit einem Fußtritt aus der EU verabschieden und die Banken verrecken lassen. Die aktuelle Bankenkrise hat eh nur den spekulierenden Schurkenstaaten ohne eigene Produktion wie z.B. GB und USA geschadet. Darum auch der Druck aus den USA das wir doch den armen Griechen gefälligst helfen sollen.

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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05.05.2010 13:30 Uhr von Herbstdesaster
 
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Richtig so: Endlich mal einer der sich gegen die EU stellt...Deutschland ist zu feige dafür einmal NEIN zu sagen.
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05.05.2010 14:20 Uhr von tafkad
 
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@Herbstdesaster: Falsch, Deutsche Politiker sind zu feige nein zu sagen. Was wohl daran liegt, das Sie an einem ja ebenfalls mit verdienen, den wer bekommt am Schluss das Geld? Genau, die Banken, in welchen die Politiker Ihre Aufsichtsratposten haben.
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05.05.2010 16:07 Uhr von Python44
 
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@ Bokaj: Im April war da mal ein sehr guter Artikel im "Stern": Von niedergelassenen Ärzten mit 15.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen, einer Steuerfahnderin aus Athen, die 3 Mal im Jahr in Luxusurlaub fährt und das in ihrem Athener Bezirk in den letzten Jahren nur ein einziger Steuersünder vor Gericht kam - dessen Verfahren wohl nach Überreichung eines Umschlages an den Richter auch umgehend eingestellt wurde...
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05.05.2010 16:53 Uhr von iamrefused
 
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wozu: gibts 81,8 - 1 millionen dumme menschen die das zahlen möchten :P
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05.05.2010 21:50 Uhr von cappucinoo
 
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ihr rafft es nicht: kein arbeiter , oder sagen wir normalo hat was von dem euro .
und die griechen machen es richtig ... solange streiken bis sie wieder ihr altes geld bekommen !
nur die grossen unternehmen haben was vom euro , alle anderen haben nur nachteile !
deutschland gings 50 jahre sehr gut, seit dem euro gehts nur noch bergab
und wieso sollen die griechen auf lohn verzichten ? nur damit die dicken fische weiter mit ihren milliarden an den börsen zocken können ??
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05.05.2010 22:42 Uhr von Dragon-xx
 
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@shadow @ marple: @shadow -Ich bin Antialkoholiker !! Aber das du so ein Stuss von dir gibst erklärt nur das du an Alkohl denkst!!

@marple -Wunderbarer Vortrag (keine Ironie)
Danke und genau da liegt das Problem !! Nehmen
wir mal an Griechenland kann seine "Raten"

NICHT

zahlen !! Was macht unsere Regierung dann?
Natürlich einspringen für die Nachbarn!!
Aber jetzt geh mal davon aus das die Kfw und
Komparsen ihre Gelder erhalten!
Wie oft haben wir seit der Wirtschaftskrise
mitbekommen das mittelständige Unternehmen
keine Möglichkeit haben Kredite zu bekommen?
Was denkst du wie es in Zukunft aussehen wird ?

Belehr mich eines besseren denn der
Unterschied zwischen mir und anderen ist ich
bin lernbereit!!

MFG Steuerzahler xyz alias Dragon-xx!!
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06.05.2010 12:26 Uhr von K-rad
 
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Milliardenhilfe ? Eher Wucherkredit: Wenn man die Nachrichten verfolgt könnte man glatt denken das die EU zum Samariter wird und Griechenland diese Milliarden schenkt. Dem ist aber bei weitem nicht so. Das Geld das die Griechen bekommen wird von den Banken verliehen undzwar zu einem Zinssatz um die 10%.
Und bevor man sich über die paar Milliarden aufregt die man verleiht , sollte man sich mal die eigene Verschuldung anschauen. Deutschland hatte als ich diesen Kommentar angefangen habe zu schreiben genau 1.703.452.925.807 Staatsschulden. Jetzt wo ich den letzen Satz schreibe und gradmal 2 min vergangen sind sind nochmals 537.720 Euro ( über eine halbe Million € ) dazu gekommen.

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