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Einsatz einer Atombombe um Ölbohrloch im Golf von Mexiko zu schließen?

In der russischen Öffentlichkeit gibt es zurzeit eine Diskussion darüber, ob das Loch der Ölbohrung mittels einer unterirdischen Atomexplosion und den darauf folgenden Erderschütterungen zu schließen sei. Experten und Umweltschützer warnen allerdings davor und halten dies für zu riskant.

Professor Alexander Gennadijew von der russischen Lomonossow-Universität ist der Meinung, man solle den Versuch unternehmen, durch eine nukleare Sprengladung das Öl-Austrittsloch der versunkenen BP-Plattform im Golf von Mexiko zu schließen.

Bei einem schweren Brand in Russland wurde in der Vergangenheit schon einmal diese Technologien erfolgreich eingesetzt. Ein anderer Experte von der geografischen Fakultät der Moskauer Universität wies darauf hin, dass der damalige Nukleareinsatz mehrere nahe liegende Bohrtürme zerstört hatte.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Mexiko, Katastrophe, Golf von Mexiko, Atombombe, Erdöl, Sprengsatz
Quelle: de.rian.ru
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2010 20:09 Uhr von dr.b
 
+14 | -1
 
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Die Amerikaner hätten auch nicht-nukleare Sprengsätze die die erforderliche Leistungsfähigkeit hätten....nur dann kann man zukünftig nicht mehr fördern aus dem Loch....das will man ja aber. Und deshalb bastelt man lieber Kuppeln.
Und eh hier wieder einer was von Sprengung sorgt für noch mehr Öl oder so ein Unsinn schreibt....so ein Bohrloch sehr sehr lang und sehr sehr dünn....da wird nicht aufgerissen, das wird komplett verschüttet und durch Druck verschlossen über hunderte von Metern.
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04.05.2010 20:40 Uhr von usambara
 
+11 | -7
 
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keine Sorge die Amis lassen sich doch nicht ihr Öl verstrahlen
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04.05.2010 21:14 Uhr von Arschgeweih0815
 
+34 | -4
 
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tja, so lösen Russen Probleme... zack thermonukleare Bombe drauf und schauen was passiert...
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04.05.2010 21:50 Uhr von Extron
 
+3 | -8
 
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Langt eine normal Sprengladung nicht mehr aus ????
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04.05.2010 22:10 Uhr von derBasti85
 
+8 | -9
 
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Endergebniss: Borloch gestopft, radioaktive Strahlung freigesetzt, Erdbeben mit anschliessendem Tsunami ausgelöst! FAIL!
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04.05.2010 22:23 Uhr von dr.b
 
+15 | -4
 
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@derBasti85: wo bekommst Du denn deine Erdbeben- und Tsunami-erzeugenden Hyper-Giga-Atombomben her? Ausm Yps-Heft?....
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04.05.2010 23:45 Uhr von Petaa
 
+3 | -2
 
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ja die russen: Die Russen haben auch mal einen Stausee mit Hilfe so einer Bombe "gegraben" und danach noch Leute zum schwimmen rein geschickt.

War angeblich ungefährlich ;-)
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05.05.2010 00:10 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Ach: Das Öl dürfte dabei kaum/gar nicht verstrahlt werden.
Die Bohrtiefe beträgt über 10.000m, bei einer Wassertiefe von 1200-1500m. Das Bohrloch ist also schlappe 8.500m lang und das Öl wird locker gegen den nicht geringen Wasserdruck herausgepresst. Die Atombombe würde man logischerweise nicht direkt ins Bohrloch stecken, was aufgrund des herausströmenden Öls auch nicht wirklich geht...

Wohl aber wird der Meeresboden dort sowie natürlich das Wasser kontaminiert. Und das an der Entstehungsstelle des Golfstroms....Na, da denken wir doch hoffentlich nochmal drüber nach, oder?!

Herkömmliche Sprengsätze würden in der Tiefe vermutlich auch kaum in der Lage sein, daß Bohrloch vernünftig zu verschließen. Nicht umsonst gibt man die Sprengkraft einer Atombombe in MEGATONNEN TNT an...
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05.05.2010 03:35 Uhr von Bibaa
 
+0 | -2
 
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Aus 3 kleinen Löchern, ein großes machen.... klingt logisch
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06.05.2010 16:40 Uhr von Cybertronic
 
+0 | -0
 
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Das: wäre dann der erste Versuch der Russen eine A-Bombe auf amerikanischen Boden zu zünden ... schöner Vorwand
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08.05.2010 15:13 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Das hat man früher öfter gemacht, vor allem in Russland:
http://rawstory.com/...

Ob das diesmal ernst gemeint ist, ist aber fraglich. Scheint ja aus der russischen BILD zu kommen.
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01.07.2010 14:51 Uhr von souldrummer
 
+1 | -0
 
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jap ^^: macht mal ... hoffentlich kommt dann auch gleich die schöne Methanblase mit hoch, die den Forschern jetzt schon Kopfzerbrechen bereitet .

auf der anderen Seite muß eine Sprengung auch ausgerichtet werden da sie sonst an kraft verliert zwecks spengradius etc...

wie soll das bitte bewerkstelligt werden ? wenn man die abgrenzung darüber für die sprengung errichten könnte sollte es auch möglich sein das ding ohne atombombe zu verschließen .

der untergrund steht stark unter druck und eine explosion würde sicher risse oder schlimmeres verursachen .
dann reicht die 200 quadratkilometer todeszone wie ja schon spekuliert wird , wegen der methanblase , wohl nicht mehr aus...

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