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Wirtschaftskrise: Benötigt Spanien 280 Milliarden Euro als Rettungspaket?

Gerüchten aus Finanzkreisen nach wird Spanien die EU um ein Rettungspaket in Höhe von 280 Milliarden Euro bitten müssen. Damit wäre dieses Hilfspaket fast zweieinhalb mal so groß, wie das für Griechenland.

Eine israelische Zeitung schätzt diesen - offensichtlich notwendigen - Rettungsplan für Spanien als untragbar ein. Damit würde Spanien nun das Schicksal des Euros besiegeln.

Deutliches Anzeichen ist der derzeitige, fast schon panische Abverkauf des Euros an den Börsen. Gegen Mittag wurde der Euro zu 1,3045 Dollar gehandelt.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Spanien, Wirtschaftskrise, Europäische Union, Rettungspaket
Quelle: www.forexcrunch.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2010 19:02 Uhr von 08_15
 
+26 | -3
 
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wie gut das ich noch 20 US $ habe: und auch ein paar andere Scheine. Etwas Gold .... ich kann mir also noch ein Brötchen kaufen.
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04.05.2010 19:09 Uhr von Arschgeweih0815
 
+43 | -5
 
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einem Leprakranken: sollte man das Bein amputieren, da hilft kein Einschmieren mit Niveacreme mehr...
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04.05.2010 19:14 Uhr von georgeb
 
+15 | -3
 
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und ich dachte wir deutschen lassen schon milliarden im urlaub dort?
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04.05.2010 20:02 Uhr von Perisecor
 
+8 | -10
 
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@ CradleOfFilth: "Mit so einem Euro hat Deutschland NUR Vorteile"

Jap, wenn sich der größte Markt Deutschlands - eben das restliche Europa - die deutschen Produkte nicht mehr leisten kann, dann hat das für Deutschland natürlich nur Vorteile.

Das Problem am Euro ist ja eigentlich nur, dass die meisten Leute zu doof sind zu verstehen, dass es auch mit der Deutschen Mark zu inflationsbedingten Preisanstiegen gekommen wäre.

Das die News hier an sich auch nichts Anderes als billige Propaganda ist, muss denke ich nicht noch zusätzlich erwähnt werden...
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04.05.2010 21:04 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -3
 
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Strike! Und danach kippen noch Italien und Irland bzw. Großbritannien, die keiner auf der Rechnung hat.

Wenn der Euro nicht aufgegeben wird er aber mindestens butterweich.
Außerdem ist der Euro nicht stark, im Gegensatz zum $, sondern der Dollar ist nur noch viel schwächer.

Das kommt davon, wenn man Verträge bricht. Pacta sunt servanda heißt der alte lateinische Grundsatz.
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04.05.2010 21:41 Uhr von jupiter12
 
+1 | -7
 
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schon mal ueberlegt: das ein niedriger Euro gewollt ist?
Wir wollen doch wieder mehr Exportieren.....oder?

Damit kippt man auch das "hohe Lohnniveau" in Deutschland.
Aber unsere Politbande sitzt ja mit im Boot , darum lassen sie uns ja auch Untergehen!
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04.05.2010 22:34 Uhr von Seyhanovic
 
+3 | -2
 
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Leute...

Dieses Dominoeffekt fängt jetztz schon. Morgen kommen die anderen EU-Länder.

Danke Griechenland & der deutschen Regierung.
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04.05.2010 22:49 Uhr von Plazebo2
 
+3 | -1
 
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@jupiter12: Ja leider wollen wir das. Der Binnenmarkt ist wesentlich wichtiger als der Export. Was bringt es Deutschland wenn immer mehr exportiert wird aber die Bürger sparen und kaum Geld ausgeben? Die deutsche Wirtschaft besteht doch nicht nur daraus etwas zu produzieren und anschließend es ins Ausland zu verfrachten. Das ist etwas zu einfach meinst du nicht? Außerdem exportieren die Deutschen mehr als du denkst.

Dass die derzeitige Wirtschaftspolitik auch nicht wirklich förderlich ist in einer Vereinigung wie der EU hat die französische Finanzministerin Christine Lagarde vor einiger Zeit ja schon kritisiert.

http://www.faz.net/...~E9C540E25480746A6BB348C2D8986B218~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[ nachträglich editiert von Plazebo2 ]
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05.05.2010 08:14 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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tja: da fragt man sich wo denn die ganze kohle hin is.

einem mega schuldenberg steht schliesslich auch ca. das gleiche an guthaben gegenueber - so funktioniert das system.

eigentlich kein wunder dass bei sonem schuldenberg die gewinne der banken explodieren..
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05.05.2010 08:34 Uhr von homern
 
+2 | -2
 
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hauptsache der schweizer franken faellt nich: deutschland is im moment ein richtiges einkaufsparadies
keine 19% mehrwertssteuer zahlen sondern nur 7,6% dann noch der euro kurs ich glaub mein neuen fernseher kauf ich mir echt in deutschland
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05.05.2010 10:03 Uhr von Cybertronic
 
+1 | -1
 
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Kein: Problem , wir schieben eben mal 50 Mrd rüber:-).
Kann aber leider bis Juni 2010 dauern

[ nachträglich editiert von Cybertronic ]
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05.05.2010 10:22 Uhr von mysteryM
 
+0 | -1
 
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also mir würden auch 28 Millionen statt
280 Milliarden reichen.....

Bin ja nicht so gierig......
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05.05.2010 11:18 Uhr von stitch
 
+2 | -0
 
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"Wird Spanien das Schicksal des Euros besiegeln": So ein Schwachsinn! Der Euro hat gegenüber dem USD nach Aufkommen dieses Gerüchtes um nicht mal einen Cent nachgegeben. Jeder, der ein bißchen Ahnung von Devisenhandel hat, weiß doch, daß die aktuellen negativen Meldungen von den großen Spekulanten größtenteils schon längst eingepreist sind. Auch aus der Originalquelle geht hervor, daß durchaus auch eine Bewegung in die andere Richtung möglich ist.
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05.05.2010 13:40 Uhr von eric111
 
+3 | -0
 
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angeblich: Also es ist schlimm zu sehen, dass sich die Welt offensichtlich in Händen von Computeranalysen, Klimaforscher, Rating-Agenturen und Spekulanden befindet. Es werden gezielt Gerüchte gestreut, die jeglicher Grundlage entbehren, um danach gnadenlos an der Börse zuzuschlagen.

Spanien benötigt Finanzhilfe?? Spanien zahlt knapp 10 Millarden Euro an Griechenland. Spanien hat bis vor der Krise Überschuss erwirtschaftet. Spanien hat eine Verschuldung, die 20% unter dem EU-Schnitt liegt. In Spanien ist keine einzige Bank pleite gegangen und Spaniens Sozialkassen haben nach wie vor Überschuss. Davon können Griechenland, England und auch Deutschland nur träumen.

Der einzige Wehrmutstropen ist die hohe Arbeitslosigkeit. Doch ist das nicht einmal Thema für den spanischen Karneval. Zum einen durch die weitaus niedrigeren Sozialausgaben (es gibt kein Harz4, etc.) sind Spanier schon seit jeher auf sich selbst gestellt und nutzen das Sozialsystem nicht unverholen aus. Auch ist der familäre Zusammenhalt in Südeuropa ein gänzlich anderer, so dass hier nicht überall der Staat helfend einschreiten muss.

Eine andere Sache ist die vielfach gerügte negative Handelsbilanz. Doch mal ganz ehrlich: Spanien ist weltweit das beliebteste Urlaubsland und hat es nicht nötig Exportweltmeister zu werden, da es genug gibt, die eben externes Geld in Spanien ausgeben, was dann - bilanztechnisch - dem Binnenmarkt zugute kommt. Man kann nicht Äpfel mit Orangen vergleichen.

Ich wohne in Spanien, hier ist keine tolle Wirtschaftsstimmung, die Krise bemerkt man stark. Doch Spanien hat es selbst in der Hand und es gibt viele Lichtblicke, sei es im Konsum, der wieder anzieht oder dass die Talsohle in der Arbeitslosenzahl und dem Wirtschaftswachstum erreicht scheint.
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05.05.2010 13:58 Uhr von eric111
 
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nachtrag: Ach ja: Spanien wird von 2 Ratingagenturen genauso solvent wie Deutschland eingestuft, d.h. AAA+ bzw. AAA (jeweilige Bestmarken), lediglich S&P stufte Spanien in die zweitbeste Kathegorie ab, jedoch etliche Stufen über Griechenland oder Portugal.

Der IWF hat auch Meldungen über die angebliche Anfrage Spaniens dementiert. Die EU hat heute sogar die Wirtschaftslage Spaniens um 0,2% verbessert und auch Frankreich hat energisch dementiert, dass Spanien mit Griechenland vergleichbar sei.

Griechenland ist durch Betrug in den Euro gekommen und hatte Zahlen gefälscht. In Spanien ist dies nicht der Fall und die Spekulationen reichen nur soweit, dass man hochrechnet, wie das den dann wäre, wenn ein größeres Land wie Spanien oder Italien so wie Griechenland dastände. Wie wäre es dann erst, wenn Deutschland pleite ginge?

Spanien zahlt seine Verbindlichkeiten, doch wie gesagt: Haushaltsdefizit ist in Spanien nicht gleich Neuverschuldung, da Spanien immer noch Reserven aus den vergangenen Überschussjahren hat. Welcher Staat kann sowas schon vorweisen?
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05.05.2010 16:08 Uhr von Raginmund
 
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Rettungspaket: Ach habe ich schon erwähnt ich bräucht mal n Rettungspaket, wird auch nicht ganz so teuer VERSPROCHEN :) .....
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13.05.2010 12:35 Uhr von skapytek
 
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o gott: ich muss noch schnell im bodensee tauchen gehn ansonsten siehts ganz schlecht aus in meiner geldbörse.

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