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Weltraummüll: Forderung nach eindeutigen, gesetzlichen Regelungen (Update)

Einer unklaren Formulierung in dem 1972 in Kraft getretenen Weltraumhaftungsübereinkommen ist es zu verdanken, dass sich die Raumfahrtagenturen erfolgreich vor Konsequenzen drücken können, die durch Weltraumschrott verursacht werden - beispielsweise eine Kollision oder der Absturz eines Objekts.

Mittlerweile umkreist annähernd eine halbe Million kleiner und größerer Objekte die Erde. Dabei handelt es sich um ausgebrannte Raketenstufen oder um alte Satelliten, die keine Funktion mehr erfüllen. Allerdings kann man nur die größten und somit gefährlichsten Teile ständig überwachen.

Stephan Hobe von der Universität Köln schlägt daher die Einrichtung eines globalen Fonds vor, in den jede raumfahrtbetreibende Nation einzahlen muss. Der Fonds würde dann die Kosten für entstandene Schäden übernehmen. Die Raumfahrtagenturen stehen dem Vorschlag allerdings eher skeptisch gegenüber.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Astronomie, Raumfahrt, Weltraummüll
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2010 17:29 Uhr von alphanova
 
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Früher oder später muss man sich Gedanken über die rechtlichen (und haftungstechnischen) Konsequenzen machen, wenn man immer mehr Satelliten und Raketen ins All schießt. Das alte Abkommen von 1972 reicht dafür nicht mehr aus.
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02.06.2010 19:13 Uhr von brainbug1983
 
+1 | -0
 
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Na das die Raumfahrtagenturen dem skeptisch gegenüber stehen kann ich mir denken. Allerdings wir man sich, wie der Autor schon sagte, früher oder später darüber Gedanken machen müssen, obs denen nun passt oder nicht.

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