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Berufshaftpflicht für Hebammen steigt - Hausgeburten werden kaum noch angeboten

Da am 1. Juli die Beiträge für die Berufshaftpflichtversicherungen von Hebammen stark angehoben werden, überlegen sich viele selbstständige Hebammen, keine Hausgeburten mehr anzubieten. Grund für die Anhebung sind hohe Schadenersatzforderungen bei Kindern, die durch Geburtsfehler behindert sind.

Zwei Prozent der werdenden Eltern entscheiden sich, ihr Kind zu Hause zu bekommen. Viele Hebammen führen Hausgeburten "mit Herzblut" durch, doch bei dem neuen Beitragssatz von 3.700 Euro und 537 Euro Gehalt für eine Hausgeburt, muss eine Hebamme sieben der Geburten für die Versicherung machen.

Eine Hausgeburt ist für eine Hebamme eine enorme zeitaufwendige Arbeit, da diese sich Stunden hinziehen kann. Die Hebammen hoffen jetzt auf eine Entscheidung der Politik, wie zum Beispiel eine Lohnerhöhung, die die Versicherungsausgaben ausgleicht, oder eine Deckelung der hohen Beiträge.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Versicherung, Hebamme, Hausgeburt
Quelle: www.tagblatt.de

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