04.05.10 08:41 Uhr
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Das Steueraufkommen schrumpft bis 2013 um 40 Milliarden Euro

Die jährliche Schätzung des Arbeitskreises Steuerschätzung (Vertreter aus Experten der Bundesbank, des Bundesfinanzministeriums, der kommunalen Spitzenverbände und den fünf Wirtschaftsweisen) hat auch in diesem Jahr das Steueraufkommen, mit Blick auf die nächsten fünf Jahre, geschätzt.

Wie erwartet fielen in diesem Jahr die Prognosen ernüchternd für die öffentlichen Kassen aus. So müssen sich Bund, Länder und Kommunen in diesem Jahr mit Einnahmen in Höhe von 511,5 Milliarden Euro (Vorjahr 524,1) begnügen. Ab 2011 soll das Steueraufkommen 14 Milliarden Euro weniger betragen.

Angesichts dieser Aussichten bekräftigte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nochmals, es gebe keinen Spielraum für weitere Steuerentlastungen: "Es werden nicht plötzlich sprudelnde Steuereinnahmen entdeckt". Aber er stellte auch klar, dass man keine weiteren Einschnitte zu erwarten habe.


WebReporter: kamisen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Steuer, Wolfgang Schäuble, Schätzung, Steuereinnahme
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2010 08:41 Uhr von kamisen
 
+1 | -0
 
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Die Summe ist erstmal gewaltig.
Aber wenn man bedenkt, dass dies die Einnahmen für jedes Stadt, Gemeinde, Landkreis, Bundesland und des Bundes sind, dann sieht man wie gering die Summe in Wirklichkeit ist.
Steuersenkungen sind, angesichts der Steuerausfälle, nicht finanzierbar. Das wird jedem klar sein. Steuererhöhungen sind Gift für die Konjunktur.
Also bleibt den Finanzexperten nur eines: Anfangen dort zu sparen, wo es der Bürger am wenigsten verspürt.
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04.05.2010 09:01 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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Dann können die: gleich mal bei den ganzen Spenden und Subventionen für andere Staaten anfangen. Wenn man die auf ein Minimum zusammenstreicht, kann man auf kurze Distanz einiges einsparen. Immerhin rechnen sich solche Sachen erst nach Jahrzehnten, wenn überhaupt. Vor allem die geplanten Ausgaben für Griechenland sollten noch einmal sorgfältig unter den Teppich gekehrt werden...
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04.05.2010 10:53 Uhr von snowdust
 
+1 | -0
 
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Ist doch nur logisch: All das Drama hätten wir gar nicht, hätten unsere Lenker zur rechten Zeit den Binnenmarkt genauso gepflegt, wie den Export, den hier tätigen Firmen auch eine steuererleichterte Eigenkapitalbildung zugestanden. Desweiteren darf man den Konsumenten nicht über Jahre hinweg das Geld zum Konsumieren durch extreme Belastungen, Nullrunden und sonstigen Tricksereien rauben. Dem Otto Normalverbraucher muß wieder möglich sein, shoppen zu gehen, Reparaturen zu beauftragen und Neuanschaffungen ordern zu können. Dann kommt auch Geld für den Staat rein - doch so, wie heutzutage, mit all den noch kommenden Mehrbelastungen - wird das aber nichts. Drum kommt, was kommen soll - die Umverteilung - viele haben wenig, wenige haben extrem viel.

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