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Hartz IV trotz Arbeit: Zahl der Aufstocker nimmt weiter zu

10,9 Milliarden Euro kostet es den deutschen Staat im Jahr, um die bereits 1,3 Millionen Arbeitnehmer zu unterstützen, welche trotz Arbeit auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Und aktuelle Zahlen belegen, dass die Zahlen derer, die mit ihrem eigenen Lohn nicht auskommen, weiter steigen.

Während die Quote im Jahr 2005 noch bei 1,5 Prozent lag, was kurz nach den Reformen der Rot-Grünen-Regierung war, lag sie im Jahr 2009 schon bei 2,6 Prozent. Dabei handelt es sich um Arbeitnehmer die entweder ganz oder teilweise beschäftigt sind, so die "Süddeutsche Zeitung".

Während in 2007 noch knappe 1,22 Millionen Hartz-IV-Empfänger berufstätig waren, waren es in 2009 schon 100.000 Menschen mehr. Der Trend ist überwiegend in den Bereichen der Leiharbeiterbranche, bei den Gastronomen und den Dienstleistern zu spüren.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hartz IV, Arbeitnehmer, Leiharbeit, Erwerbstätige
Quelle: www.n-tv.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2010 08:08 Uhr von Bildungsminister
 
+35 | -0
 
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Es ist bedenklich das der Staat immer öfter dafür sorgen muss das Menschen von ihrer Arbeit leben können. Die Kosten für die Allgemeinheit steigen hierbei immer weiter und auch wenn laut Quelle die Zahl derer die durch Arbeit am Existenzminimum leben gesunken ist, ist die Zahl der Aufstocker erschreckend. Schlimm dabei ist vor allem das dadurch am Ende die Gewinne der Unternehmen mitfinanziert werden. Arbeit sollte zumindest der Grundsicherung dienen, ansonsten läuft irgendwas falsch.
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04.05.2010 08:25 Uhr von Schlaumi
 
+36 | -5
 
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das Ganze war ja abzusehen. Und dank unserer "großartigen" Regierung oder sollte man besser "Vetternwirtschaft" sagen, wird es in absehbarer Zeit auch nicht besser werden. Aber momentan ist Griechenland ja anscheinend wichtiger...
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04.05.2010 08:27 Uhr von NetV@mpire
 
+35 | -2
 
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... und wer hats erfunden...? da haben doch Steinmeier und Schröder ganze Arbeit geleistet?
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04.05.2010 08:43 Uhr von bodensee1
 
+47 | -1
 
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Mindestlohn ist einfach zwingend nötig: Hallo wir brauchen den Mindestlohn, und da geht unter 8 Euro die Stunde meiner Meinung nach nichts!
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04.05.2010 08:45 Uhr von Cryver_Mitzae
 
+32 | -2
 
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Ach was Mir reicht meine Arbeit + 1 Nebenjob (Montag+Dienstag und Donnerstag+Freitag), so hab ich am Ende des Monats immerhin noch 20 Euro für mich- dafür kann ich mir ganz viel kaufen...ähm...zum Beispiel...äh...ganz viele Kaugummis kauen!

Warum arbeite ich nochmal...? *ist rein gar nicht böse und unterstützt die Regierung voll und ganz*

[ nachträglich editiert von Cryver_Mitzae ]
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04.05.2010 09:00 Uhr von wordbux
 
+33 | -2
 
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Hartz IV: Und die Zahl der Sozialschmarotzer wächst, mit Billigung unserer ach so tollen Volksverdreher.
Mit Sozialschmarotzer meine ich aber nicht die Hartz IV Empfänger, sondern die Firmen, die die Löhne(?) ihrer Sklaven vom Steuerzahler bezahlen lassen, sprich Aufstocker.
Hauptsache man hat wieder einen Gewinn erwirtschaftet.
Ich frage mich, wann knallts hier ?
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04.05.2010 09:02 Uhr von Klecks13
 
+29 | -0
 
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Und wo bleiben jetzt die ganzen "geBILDeten", die hier immer ganz laut "alles arbeitsscheue Sozialschmarotzer" schreien, wenn es um Hartz IV geht? Schon doof, wenn die schönen einfachen und leicht zu merkenden Stammtischparolen mit einer einzige News zerbröseln ;-)
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04.05.2010 09:05 Uhr von frederichards
 
+29 | -0
 
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Arbeitgeber müssten mitbezahlen: Also, wenn Arbeitgeber Menschen beschäftigen, die HartzIV-Aufstockungsanspruch haben, muss der Arbeitgeber sagen wir, kann dieser 10% weniger Kosten bei der Steuer geltend machen. (Nur eine unter vielen Ideen)

Es muss unwirtschaftlich sein, Leute schlecht zu bezahlen.

Nicht HartzIV ist zu hoch - die Löhne sind zu NIEDRIG.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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04.05.2010 09:13 Uhr von no_trespassing
 
+20 | -0
 
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Ist der Staat selbst dran schuld: Wenn er Löhne zulässt, die unterhalb des Existenzminimums liegen, dann soll er sich nicht beschweren, wenn er drauflegen muss.

Solche Löhne sind sittenwidrig, volks- und wirtschaftsschädigend und gehören untersagt.
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04.05.2010 10:12 Uhr von ZTUC
 
+4 | -21
 
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04.05.2010 10:13 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -31
 
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04.05.2010 10:45 Uhr von surfingman
 
+19 | -2
 
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Schlaumeier Falls Du jemanden kennst, der in einer Zeitarbeitsfirma arbeitet - also nicht einen der durch so eine Firma verliehen wird - dann lass dir mal erzählen, was die Firma an die er verliehen wird an die Zeitarbeitsfirma zahlt.

Dann würdest Du sehr einfach feststellen, daß
a) die Firma genausogut normale Löhne zahlen könnte und
b) die Zeitarbeitsfirmen sich durchs Nichtstun eine goldene Nase verdienen.

Dasselbe gilt übrigens auch für die 1-Euro-Jobs, nur daß hier als Träger sogenannte Soziale Vereine vorgeschoben werden.
Einfache Rechung:
Der 1-Euro-Jobler bekommt max. 160.- plus Fahrkosten.
Der Maßnahmeträger bekommt vom Arbeitsamt 400.-
Nehmen wir mal 50.- Fahrtkosten an.
Dann steckt der Maßnahmeträger 190.- ein - fürs NICHTSTUN...
Oder will hier ernsthaft jemand behaupten, daß die Verwaltungs- oder Vermittlungskosten sic hfür den Träger auf monatlich 190.- belaufen ???

Neulich erklärte mir jemand der bei eienr Zeitarbeitsfirma arbeitet, das die ZAFirma vom Arbeitgeber ca. 22.-€/Stunde bekommt.
Der Arbeitnehmer bekommt nun aber nur Tariflohn nach BZA oder anderen Fantasieverträgen. Im besten Fall sind das aktuell 8,19€/h...

Das sind also rund 14.-€ die die ZAFirma einsteckt. Davon gehen noch dei Sozialabgaben weg und fertig.
Unterm Strich bleiben dabei also pro Monat Vollzeitbeschäftigung 2240.-€ für die Zeitarbeitsfirma übrig.
Warum also kann eine normale Firma die Arbeiter sucht nicht hergehn und dem Arbeitnehmer 12-15.-€ zahlen ???

Hartz-4 gehört einfach mal in die Tonne getreten. Und zwar in die selbe wie die Zeitarbeitsfirmen...

Denn wer soll denn wenn der Trend so anhält die Aufstockungskosten bezahlen?
Mal ganz zu schweigen von den späteren Zuzahlungen für die Renten.
Irgendwer kann hier nicht rechnen oder ist zu dumm einfach mal 10 Jahre weiter zu denken.


[ nachträglich editiert von surfingman ]
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04.05.2010 10:46 Uhr von John2k
 
+15 | -1
 
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@Bud_Bundyy: Hast dich schon mal in letzter Zeit irgendwo beworben? Dann würdest du nämlich feststellen, dass für viele, selbst einfache Stellen, die von einem "Bauern" erledigt werden könnten, eine unangemessene Anforderung besteht.
In der Zeitarbeitsbranche tummeln sich auch nicht bloß unqualifizierte Menschen herum. Es sind bloß ca. 25% (http://www.meinestadt.de/...)
Ich denke man kann nicht 75% der Menschen bei Zeitarbeitsfirmen als unqualifiziert bezeichnen.
Glaube ruhig der Propaganda deiner Lieblingspartei und Medien, anstatt dich selbst zu informieren.
Das Minus hast du dir wirklich verdient.
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04.05.2010 11:08 Uhr von shadow#
 
+8 | -0
 
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Wer es erfunden hat? Die Frage ist doch eher, wer sich drüber freut, dass das Geld aus den Staatskassen direkt zu Unternehmern abfließt und dabei noch die Arbeitsmarksstatistik schönt. Und das ist definitiv Schwarz/Gelb.
Die Chancen der Nachbesserung wären nach genügend Missbrauchsfällen bei einer anderen Regierungskolalition zumindest noch wie jetzt Null.
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04.05.2010 11:23 Uhr von wally611
 
+1 | -12
 
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04.05.2010 11:24 Uhr von w0rkaholic
 
+12 | -0
 
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Als Unternehmer hat man wahnsinnige Steuervorteile: Was man alles für legale (!) Steuervorteile hat:

Ein klitzekleiner Auszug:
Jede dienstliche Fahrt kann steuerlich abgesetzt werden, Hin und Rückweg!
Bei Betriebsmitteln etc. erhält man die MwSt. zurück
Es gibt krasse Lohnzuschüsse für schlecht qualifizierte Arbeitnehmer (bis zu 75% vom bruttolohn plus monatliche Pauschalen bis zu 200,- EUR - auch für Halbtagskräfte!)
"Geschäftsessen" etc können abgesetzt werden
Getränke und Essen in den Betriebsstätten ebenfalls
Verlustvorträge
Subventionen für die Schaffung neue Arbeitsplätze (siehe Müller Milch: In einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland erstellten Studie Müller-Milch melkt Steuerzahler[16] wurde das Unternehmen scharf kritisiert, weil es sich die Schaffung von Arbeitsplätzen in einem neuen Werk mit Fördermitteln der EU und des Landes Sachsen in Höhe von insgesamt 70 Millionen Euro subventionieren ließ, kurz darauf jedoch zwei andere Werke schloss, sodass letztlich mehr Arbeitsplätze abgebaut als geschaffen wurden. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch die Subventionspolitik, bei der zeitgleich Fördermittel für die ökologische Landwirtschaft gestrichen wurden.[17])

Müller Milch wird nicht die einzige Firma sein, nur durch den Umfang der Subventionen etwas mehr in den Medien präsent gewesen - trotzdem weiß es heutzutage kaum noch einer.

Immer dran denken, Geld muss zwangsweise vorhanden sein, es wechselt nur den Besitzer - wenn also an einer Stelle zu wenig Geld da ist, hat es an anderer Stelle jemand im Überfluss.

siehe auch:
http://www.youtube.com/...
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04.05.2010 11:42 Uhr von shadow#
 
+12 | -1
 
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Aufstocker = Arbeitsplätze die es nicht geben darf: Wenn jemand von dem Lohn, den er für Vollzeitarbeit bekommt, nicht einmal das Existenzminimum erreicht, dann ist dieser Arbeitsplatz sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich nicht tragbar.

Es kann nicht angehen, dass mit meinen Steuergeldern das nicht vorhandene Geschäftsmodell irgendeines skrupellosen Möchtegern-Unternehmers finanziert wird.


@wally611
Wenn du es für ok befindest, dass jemand bei unverschuldeter Krankheit seinen Arbeitsplatz verliert und keinen Anspruch auf Urlaub hat, dann zieh in irgendein Land in dem das so ist und belästige uns nicht mit deiner menschenverachtenden Meinung.
Die meisten von uns haben sich in den letzten 200 Jahren tatsächlich zu einigermaßen sozialen Wesen entwickelt.
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04.05.2010 11:43 Uhr von 52charly52
 
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Subventionen: und nichts anderes für Arbeitgeber ist das und nun soll noch die Kopfpauschale (was für ein Wort) die den Arbeitgebern und nur denen nützt und so soll es auch nach dem Willen der Mövenpick Partei sein.
Und das alles nicht die Kopfpauschale hat sich die Arbeiterpartei SPD mit den Verrätern Schröder und Steinmeier geleistet,.Dazu noch Müntefering dem wir die Rente mit 67 verdanken.
Danke an die Genossen.
Aber die Mövenpick Partei möchte das alles noch toppen
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04.05.2010 12:15 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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@ bodensee1: ABER NETTO !!!
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04.05.2010 12:24 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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@ Bud_Bundyy: 1. schreibt man Fuß mit "ß"

2. wer Vollzeit arbeitet MUSS SOLL DARF HAT DAS RECHT ALLES ANDERE IST VERBRECHEN von seinem Einkommen leben und seine Familie unterhalten können.

3. Wieso sollte ein langzeit arbeitsloser, der in Vollzeit geht nicht von seienn Einkünften leben? Er arbeitet doch schliesslich?!

Achja du schreibst ja niedriglohnsektor, verstehe! SKLAVEREI meinst du! ARBEIT OHNE GELD so zu sagen. Alles wovon man sich nicht alleine Unterhalten kann, ist für mich und sollte auch für alle anderen es nicht Wert sein seine Lebenszeit dafür zu opfern. Entweder man geht Arbeiten und lebt davon, oder...
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04.05.2010 12:29 Uhr von anderschd
 
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Die größte Schande: deutscher Nachkriegspolitik.
Von eigner Hände arbeit nicht leben können. Das ist doch frustrierend.
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04.05.2010 12:30 Uhr von wally611
 
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04.05.2010 12:46 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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@ wally611: wir wollen uns hier nicht auf ein negativ-niveau anderer länder herabsetzen, oder?

es geht hier nicht um leute die net arbeiten gehen wollen, weil denen das "sozialgeld" ausreicht, es geht hier um menschen, die arbeiten gehen und dennoch vom staat das geld braauchen, weil der arbeitgeber nicht genug zahlt.
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04.05.2010 13:04 Uhr von Bildungsminister
 
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Vor allem kann man wohl kaum das tschechische Lohnniveau und die monatlichen Kosten mit denen in Deutschland vergleichen. Ich kenne zwei Tschechen die in der Gastronomie meiner Schwiegereltern arbeiten und die kommen für 6 Monate hierher zum Arbeiten und leben davon dann weitere 6 Monate in Tschechien sehr gut mit ihren Familien ohne weiterhin arbeiten zu müssen.

Nein, das Problem ist doch ein ganz anderes. Seit Jahren erzählt man uns das wir um weltweit wettbewerbsfähig bleiben zu können, wir mit den Löhnen runter müssen. In genau umgekehrtem Verhältnis erfahren wir dann wie Unternehmen Gewinne erwirtschaften und dicke Dividenden auszahlen können.

Ich sage das es um wettbewerbsfähig zu bleiben keinen unsozialen Staat braucht und keine Gesellschaft in der der Einzelne von seiner Arbeit nicht mehr leben kann. Das erzählt man uns gerne, aber ich bin zu 100% davon überzeugt das es auch anders geht. Dazu müssen wir aber unser seit Jahren indoktriniertes Denken ändern. Vor allem müssen wir anfangen dem einen nicht die Wurst vom Brot klauen zu wollen weil er ein paar Gramm mehr hatte. Unternehmen müssen schlichtweg wieder zum sozialen Umgang und vor allem zu moralischem Denken erzogen werden, und sei es indem man es ihnen diktiert.

Es mag sein das wir bei der Teppichknüpferei, oder dem Abbau von Kohle nicht mit Ländern konkurrieren können, aber wollen wir denn wirklich auf ein solches Niveau? Wir haben doch ganz andere Stärken, wir könnten so viel mehr erreichen, auch ohne dabei Hungerlöhne zu zahlen. Nur weil es in anderen Ländern so ist müssen wir es doch nicht nach machen. Noch mal: Wollen wir wirklich da hin? Die Spirale kann sich so doch nur in eine Richtung bewegen, nach unten!

Nein, soziale Rahmenbedingungen und eine funktionierende Wirtschaft, die durchaus Gewinne macht, das schließt sich nicht aus. Die Krux an der Sache ist nur das Gewinne immer mehr und mehr werden müssen und das in keinem Verhältnis mehr steht. Am Ende wird sich der Markt schon regulieren. Unternehmen die ihre Kalkulation am Niedergang der Mitarbeiter fest machen haben dann eben keine Daseinsberechtigung mehr.

Es geht auch genau anders herum, es macht nur niemand und es wird uns auch ständig das Gegenteil erzählt.

Im Übrigen habe ich selbst auch eine eigene Firma, eine Medienagentur, mit knapp 20 Mitarbeitern, und bei mir muss niemand hungern. Sei er nun studiert, oder ungelernt. Als Arbeitgeber habe ich eine soziale Verantwortung meinen Mitarbeitern gegenüber, wie kann ich da zusehen wenn diese Mitte des Monats nicht wissen wie sie ihre Familie ernähren sollen?

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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04.05.2010 13:12 Uhr von andijessner
 
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Vergleich mit Österreich: Also ich verstehe nicht (bzw. mich schockiert es sogar), wie es Deutschland geschafft hat, seine Löhne so zu "dumpen"

Hier ein paar Beispiele im Vergleich zu Österreich:

1) Leiharbeit: Bei uns verdienen Leiharbeiter relativ gut und für die Firma ist ein Leiharbeiter deutlich teurer als die Stammarbeiter.

2) Das Arbeitslosengeld ist angemessen, daher muss keiner Billigarbeit annehmen, nach dem Motto "Bevor ich um das Geld arbeite, bleibe ich zu Hause". Lieber ein paar Schmarotzer als Löhne wie in vielen Teilen D.

3) Wenn eine Firma nicht den Kollektivvertrag (=Tariflohn in Deutschland) zahlen würde, wüsste ich gar nicht was der passieren würde weil es das einfach nicht gibt. Ich denke die Strafen sind drakonisch.

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