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21-Jähriger gesteht Tötung einer Prostituierten

Wegen der Tötung einer Prostituierten muss sich seit Montag ein 21-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verantworten. Der junge Mann habe die Tat vor Gericht gestanden, sagte ein Sprecher. Angesichts des Geständnisses sei bereits am zweiten Prozesstag am 11. Mai mit dem Urteil zu rechnen.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft dem im Januar 1989 in Schwedt geborenen jungen Mann vor, am 21. September 2009 in Eberswalde eine Prostituierte getötet zu haben. Er war den Ermittlungen zufolge als Freier bei der 19-Jährigen angemeldet, beide gerieten jedoch in Streit über die Bezahlung.

In der Folge soll der Heranwachsende die Prostituierte erstochen haben. Aufgrund des Alters des Angeklagten muss das Gericht noch entscheiden, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewandt wird. Die Ermittler waren durch Fingerabdrücke auf die Spur des jungen Mannes gekommen.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess, Prostituierte, Tötung
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2010 22:13 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -3
 
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Warum Männer..hier ein Junge sowas tun , bleibt mir ein Rätsel..
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03.05.2010 22:32 Uhr von Faceried
 
+5 | -4
 
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Ehhhh: "Aufgrund des Alters des Angeklagten muss das Gericht noch entscheiden, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewandt wird."

??? -.-
Er ist 21!!!
Volljährig!!!
Er war als Freier angemeldet!!!
Er wusste sicherlich was er tut!!!
Also: Erwachsenenstrafrecht!!
Warum muss man sich da bitte entscheiden? Die Sache ist ganz klar!
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03.05.2010 22:32 Uhr von flireflox
 
+2 | -15
 
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03.05.2010 23:27 Uhr von Mullax
 
+1 | -2
 
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@Klassenfeind: Dein Beitrag lässt vermuten, dass das Abstechen einer Prosti für Dich kein Einzelfall ist.Wo lebst Du? Eine Häufung solcher Fälle ist mir nicht bekannt.
Ich find es müßig, darüber zu rätseln, warum Männer so etwas tun. Es gibt auch gewaltbereite Frauen.
Oder rätselst Du, warum er Fingerabdrücke hinterlassen hat?
So, wie es sich liest, war es sicher kein geplanter Mord.

Mir tut das Mädel leid und besonders ihre Hinterbliebenen.
Mit 19 so graußam von der Bildschirmfläche zu verschwinden, hat keiner verdient.
Bei einer 19 jährigen in einem so kleinem Ort kann man auch vermuten, dass kaum jemand aus ihrem Umfeld von ihrem Nebenjob wußte. So kommt dann zur Trauer auch noch falsche Scham und blöde Seitenblicke der prüden Nachbarn.
Ist bestimmt nicht einfach, damit umzugehen.

Ein großes Lob an die Ermittler, ich kann nur hoffen, dass NICHT das Jugendstrafrecht gilt und der Täter eine gerechte Strafe bekommt. Selbst der geforderte Totschlag ist m.E. zu milde. Ich bin zwar kein Jurist, aber wenn es hier ums Geld ging, sollte es zumindest räuberische Erpressung mit Todesfolge werden.
Wo kommen wir sonst hin, wenn ich jeden Dienstleister abstechen kann, der nicht zu meinem Preis für mich arbeiten will?
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04.05.2010 01:36 Uhr von d.greenleaf
 
+0 | -4
 
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wieder ein: deutschländer würstchen?
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04.05.2010 07:59 Uhr von Mullax
 
+3 | -0
 
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@grimlog: Nicht das Jugendstrafrecht per se bietet keine Gerechtigkeit. Es sollte nur langsam mal geprüft werden, bis zu welchem Alter es angewandt wird. Und bei einem Tötungsdelikt, wie diesem, sehe ich tatsächlich keine Gerechtigkeit, ihm die Milde des Jugendstrafrecht zukommen zu lassen.
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04.05.2010 19:02 Uhr von karteileiche
 
+2 | -0
 
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@faceried
aus irgendeinen mir nicht begreiflichem grunde wurde damals das jugendstrafrecht nicht gleichzeitig mitgeändert, als man das offizielle alter der volljährigkeit von 21 auf 18 jahre runtergesetzt hast. anders gesagt: du darfst zwar autofahren, unterschreiben etc, bist aber bis zu deinem 21sten geburtstag immer noch "jugendstrafmündig".

@grimlog
>>Hält Jugendstrafrecht per se keine Gerechtigkeit parat, oder wie? <<
http://www.nwzonline.de/...

10 jahre jugendstrafe für mord und mordversuch aus habgier ohne auch nur ansatzweise reue vor gericht zu zeigen. nach erwachsenemstrafrecht sind 10 jahre bei weitem nicht die höchststrafe.

ergo zumindest in meinen augen keine gerechtigkeit. naja, vielleicht fiel die strafe auch nur so gering aus, weil die opfer "lediglich" taxifahrer und damit - zusammen mit hartz iv-lern - die unterste stufe der gesellschaft darstellen.

und bevor hier fleissig minusse gegeben werden, laß mich eben noch die letzte aussage erläutern: ich war 10 jahre taxifahrer und lebe jetzt von alg 2. ich weiß also, wovon ich rede.

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