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Erste Schätzungen: Ölpest könnte BP bis zu acht Milliarden Dollar kosten

Während im Golf von Mexiko der Kampf gegen die Verseuchung auf Hochtouren läuft, liegen nun erste Schätzungen über die Kosten für den Britischen Mineralölkonzern BP vor.

Es könnte für BP zum Desaster werden. "Auch wenn BP nicht direkt verantwortlich ist, wird es in der Folge doch dessen allgemeine Glaubwürdigkeit und Geschäftstüchtigkeit beeinträchtigen", so Öl-Experte Peter Hutton(NCB Stockbrokers).

Alle Kosten im Zusammenhang mit der Ölpest, auch Schadenersatzzahlungen und ein Verlustausgleich würden übernommen."Wir übernehmen die volle Verantwortung für den Ölteppich und wir werden ihn entfernen. Und wenn Leute legitime Schadenersatzforderungen stellen, werden wir sie akzeptieren" so BP.


WebReporter: Gumboots
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Umwelt, Schadensersatz, BP, Ölpest
Quelle: www.faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2010 20:31 Uhr von Gumboots
 
+5 | -1
 
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Wenn ich das schon höre: "Auch wenn BP nicht direkt verantwortlich ist".
Wenn es um die Gewinne aus der Förderung gehen würde, wären sie zu 100% zuständig.
Ich bin mal gespannt wie diese "Legitimen Forderungen" in der Zukunft ausgelegt werden.
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03.05.2010 20:53 Uhr von Delios
 
+5 | -0
 
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Bei den: Gewinnen nach Steuern und Dividenden für Gesamt-BP der letzten Jahre sollten die 8Mrd. $ wohl zu meistern sein für so ein Unternehmen.
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03.05.2010 20:54 Uhr von cialfo
 
+4 | -0
 
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8 MILLIARDEN!!! Oh mein Gott die werden doch pleite gehen....

2009 13,9 Mrd. GEWINN (schlechtes Jahr für BP)
2010 soll sich der GEWINN dank der Ölpreise verdoppeln
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03.05.2010 21:00 Uhr von bangemann
 
+2 | -0
 
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ich hoffe: dass auch die nicht ökonomisch relevanten Schäden an der Natur beseitigt werden.
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03.05.2010 22:17 Uhr von tester4321
 
+0 | -0
 
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Versicherung? die sind doch bestimmt versichert und letztendlich zahlen es wieder die Versicherten mit höheren Beiträgen...
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03.05.2010 22:41 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Mir kommen die Tränen..unerhört BP sollzum ersten mal für seinen Mist aufkommen....Unerhört.....
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03.05.2010 22:59 Uhr von GermanCrap
 
+2 | -0
 
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Peanuts: Ja, eine Ölpest in der Größenordnung ist schon schlimm und die andere Pest sind Amerikanische Anwälte (Ambulance-chasers), die für den seelischen Leid einer reichen Amerikanischn Strandbewohnerin (die nebenbei in Öl invertiert hat) mal eben 50 Millionen Doller einklagen, wovon sie mal eben 17 Millionen an "Gebühren" einbehalten. Natürlich sind Umweltschäden kaum zu beziffern, da Tiere und Pflanzennicht klagen können. Im Vergleich zu geldgierigen Banker, Hedgefonds und sonstige Betrüger, die einen Gesamtschaden von 2.000 Milliarden Dollar verursacht haben ist dieser Vorfall Peanuts.
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04.05.2010 10:19 Uhr von snowdust
 
+0 | -0
 
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Auch hier greift das Schuldumkehrprinzip: Das Schuldumkehrprinzip wurde im 21. Jahrhundert etabliert. Nicht die Verursacher zahlen die Zeche, sondern die Opfer, auch jene im entferntesten Sinne. Garantiert wird das, durch staatliche Regularien, Hinweise auf Rechtmäßigkeiten und einer ausgeprägten Schadensbeseitigungs-Lethargie seitens der Initiatoren.

Ein besonderes Merkmal des Schuldumkehrprinzips ist die vorrangig schnelle Wiederherstellung des Boni- und Gewinnmitnahmesystems, noch vor jedweder fundierten Schadensbeseitigungsmaßnahme.

(Satire)

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