03.05.10 15:50 Uhr
 230
 

Koblenz: Arzt wird verurteilt, weil er ein Operationsrisiko verharmlost hat

In Koblenz wurde ein Arzt durch das Oberlandesgericht verurteilt, weil er einem Patienten seltene, aber schwerwiegende Komplikationen einer Kieferhöhlenoperation verschwiegen hat.

Im betreffenden Fall hatte der Kläger nach der Kieferhöhlenoperation Sehschwierigkeiten. Auf die Frage des Patienten im Vorgespräch, ob es durch die Operation zu einer Verletzung des Auges kommen kann, hatte der Arzt lapidar geantwortet, dass das bei ihm noch nie vorgekommen sei.

Das Oberlandesgericht in Koblenz beurteilte die Aussage des Arztes als Verharmlosung der Komplikationsrisiken und kritisierte, dass der Patient nach einer solchen Auskunft gar keine weiteren Fragen mehr hatte stellen können, ohne die Kompetenz des Arztes in Zweifel zu ziehen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Arzt, Koblenz
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gegen die zehn Gebote verstossen: Margot Käßmann geht in Rente!
Kannibale & Liebe: Stückelmörder und Opfer aus dem Gimmlitztal waren schwul
NRW: Schwiegermutter Kehle durchgeschnitten - Acht Jahre Haft für Täter

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.05.2010 15:50 Uhr von Susi222
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Das kommt mir mal wieder so vor wie die Oberschnösel Aussage eines eingebildeten Chirurgen, der seine Patienten eh nicht für voll nimmt. Es ist in einer solchen Situation zwar echt schwierig, aber ich glaube ich wäre nach dem Vorgespräch aufgestanden und hätte die OP irgendwo anders machen lassen.
Kommentar ansehen
03.05.2010 16:45 Uhr von fallobst
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ susi222: naja, theoretisch kann ja fast alles passieren. da kannst du schon bei ner simplen op sterben, auch wenn die chancen dafür 1:1000000000 stehen. und ob jetzt ein chirurg besser operieren kann, weil er was netter ist, würde ich mal stark bezweifeln. ein arzt kann dir vielleicht mit paar netteren worten ein wenig die angst nehmen, aber das macht die komplikationen bei ner op auch nicht besser oder schlechter...
Kommentar ansehen
03.05.2010 17:07 Uhr von Pils28
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Naja, der Arzt bzw. das KH ist dagegen versichert. Demnach einfahc ignorieren und vergessen den Kläger. Habe selten Auflärungsgespräche miterlebt, wo auf jedes minimale Risiko ernsthaft eineggangen wäre.
Würde sich doch gar ekiner mehr unter´s Messer trauen, wenn man ihm jede Komplikation haarklein erklärt.

MfG

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gegen die zehn Gebote verstossen: Margot Käßmann geht in Rente!
Kannibale & Liebe: Stückelmörder und Opfer aus dem Gimmlitztal waren schwul
NRW: Schwiegermutter Kehle durchgeschnitten - Acht Jahre Haft für Täter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?