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Mietnomaden verursachen 2,2 Milliarden Euro Mietschulden

Jährlich entstehen etwa 2,2 Milliarden Euro Mietschulden durch Wohnungsbetrüger, die nicht nur ihre Mieten nicht bezahlen, sondern häufig auch verwüstete Wohnungen hinterlassen.

Der Interessenverband IVD will nun dagegen vorgehen, indem neue Pläne, wie zum Beispiel eine schnellere Wohnungsräumung bei Nichtzahlung, durchgesetzt werden soll. Auf diese Weise sollen die enormen Kosten für die Vermieter gesenkt werden.

Der Deutsche Mieterbund widerspricht jedoch dem IVD und lehnt die Verschärfung des Mietrechts ab. In einem Punkt sind sie sich aber doch einig: eine schnellere Räumung bei Mietnomaden ist notwendig, aber ein neuer Kündigungsgrund sei nicht notwendig.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wohnung, Mietschuld, Miednomade
Quelle: news.immobilo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2010 12:38 Uhr von jukado
 
+3 | -2
 
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Auch wenn die Anzahl der Mietnomaden recht gering ist, so finde ich trotzdem, dass gegen sie strenger vorgegangen werden müsste. Letztendlich bleibt ja wirklich der Vermieter auf den Schulden sitzen und hat den ganzen Ärger. Wenn man manchmal im TV sieht wie manche Wohnungen aussehen..furchtbar
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03.05.2010 13:07 Uhr von Klassenfeind
 
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Klasse Gedanke @ Bast B...sollte man unbedingt mal überlegen.
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03.05.2010 13:44 Uhr von derSchmu2.0
 
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Auch wenn das nur ein Bruchteil ist fuer manche Mieter kann das schon das Ende der eigenen Existenz bedeuten...
Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen. Von bisher 4 Mietern habe ich mit 3 sehr schlechte Erfahrung gemacht.
Einer meinte, die Bude als Hanfplantage nutzen zu muessen...der hat die Bude insbesondere den Keller verschimmeln lassen, weil von uns georderte Fachkraefte konnten nur nach einigen Monaten herein um den Teil (natuerlich auf unsere Kosten) zu sanieren, weil er war ja noch nicht mit der Ernte fertig.
Die anderen beiden Familien waren im Laufe des Mitverhaeltnisses teilweise oder ganz auf Hartz4 angewiesen. Die Miete kommt teilweise und nur schleppend und rausschmeissen ist garnicht so einfach. Das Problem existiert ja bei einigen Vermietern schon seitdem die Miete erst an die Hilfeempfaenger ueberwiesen wird und diese selber dann an den Vermieter ueberweisen muessen.
Mal abgesehen davon verwahrlost das Gebaeude innerlich und das Grundstueck ebenso.

Die ausstehenden Zahlungen und die, meines Erachtens, geringen Vermieterrechte treiben bei mir zumindest die Sau durchs Dorf, dass ich die Immobilie meiner Grosseltern nun veraeussern muss, da Kredite und Zinsen teilweise noch mitgetragen werden muessen, aufgrund der unpuenktlichen Zahlung der Miete. Wenn das Gebaeude die ausstehenden Kredite deckelt kann ich sagen, super ein minusgeschaeft, obwohl sehr viel Geld in die Modernisierung des Hauses gesteckt wurde, kommt nachher nicht viel mehr herum, dazu die Mietschulden die sich ueber die Mieter vor Gericht bisher nicht zurueckholen liessen, die sich schon um die 10.000Euro beziffern, fuer mich doch schon ein Haufen Geld.

Fuer mich muss hier keine Sau durchs Dorf getrieben werden, es geht einfach nur um ein besseres System, dass sowohl die Mieter vor dem Vermieter schuetzt, als auch umgekehrt. Soweit man das bisher in den Medien verfolgt, hat man eher das Gefuehl, dass es nur boese Vermieter gibt...
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04.05.2010 09:46 Uhr von klarklar
 
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Nomaden nur 0,005 bis 0,07 Prozent aller Mieter: @CradleOfFilth

Wenns denn 5 Prozent wären. Laut Haus & Grund Deutschland gibt es jährlich 15.000 Fälle, auf alle Mietverhältnisse in Deutschland bezogen wären das gerade mal 0,07 Prozent.

Der Deutsche Mietgerichtstag geht von maximal 1.000 Fällen im Jahr aus, das wären dann sogar nur noch 0,005 Prozent aller Mietverhältnisse.

@ Bast: Es ist bereits heute in Deutschland geltendes Recht, dass Mieter, die mit 2 Monatsmieten im Rücksatnd sind, fristlos gekündigt werden können. Da muss man also gar nichts mehr ändern.
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07.05.2010 18:11 Uhr von shadow#
 
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Blödsinn: Das ist Blödsinn, wie auch die Quelle sagt!

Der Großteil der Zahlungsausfälle entsteht nicht durch irgendwelche hinterhältige Mietbetrüger, sondern durch mehr oder weniger normale Menschen die in finanzielle Schieflage geraten und keine Lust haben, unter der Brücke zu schlafen.
Und auch vom Rest ist es nur ein verschwindend geringer Anteil, der tatsächlich die Wohnung verwüstet.
Müll bleibt bei einer Räumung immer übrig - Zerstörungen sind allerdings die absolute Ausnahme.
(Wenn man nicht gerade den hinterletzten Schweinestall an die entsprechende Klientel vermietet)

Wenn es bei einer Million Mitverhältnisse einen einzigen krassen Fall gibt, könnt ihr euch aber sicher sein, dass der durch die Presse geht.

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