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US-Präsident Barack Obama nimmt BP in die finanzielle Pflicht

Bei seinem Besuch in Louisiana griff Obama den Eigentümer der gesunkenen Öl-Plattform scharf an und forderte die Begleichung der Rechnung durch den britischen Ölkonzern ein. Noch immer fließen täglich circa 800.000 Liter Rohöl aus den Lecks ins Meer.

Der US-Präsident sprach von einer "möglicherweise nie da gewesenen Umweltkatastrophe" und weiter: Die Regierung werde tun, "was auch immer nötig sei, um diese Krise zu beenden". Was nötig ist, ist zur Zeit aber noch unklar, da das Leck so nicht abzudichten ist.

Kritik erhielt Obama vom Umweltaktivisten Pat Heidingsfelder. Dieser warf dem Präsidenten vor, dass dessen Besuch etwas mit den Fehlern des Vorgängers George W. Bush zu tun habe, der sich bei dem Hurrikan Katrina eine große PR Panne erlaubt habe. Diesen Fehler wolle Barack Obama nicht begehen.


WebReporter: kamisen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Barack Obama, BP, Pflicht, US-Präsident
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2010 09:43 Uhr von kamisen
 
+12 | -6
 
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Der Mensch hat hier eine Umweltkatastrophe heraufbeschworen und leiden müssen Tiere und Natur. Es werden schlaue Reden gehalten und die Schuld wird von einem auf den nächsten geschoben.
Wäre die BP ein amerikanisches Unternehmen, dann wäre wahrscheinlich die Taliban für den Unfall verantwortlich gemacht worden.
Sie haben selber ein großes Interesse am geförderten Öl, aber nur solange, wie es fließt.
So sind sie eben, die Amerikaner.
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03.05.2010 10:25 Uhr von clericer
 
+6 | -0
 
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wer: kann denn ueberhaupt einschaetzten wie teuer dieses dilemma wirklich wird ?ich denke wenn BP fuer ALLE kosten aufkommen muss die dadurch entstehehen, koennen sie dicht machen.
aber viel schlimmer ist einfach das die natur wiedermal unter unserer geilheit nach oel leiden muss..die mutter natur tut mir am meisten leid,wenn ich mir vorstelle ich guck aus dem fenster und der wald waere weg oder mit oel beschmiert..keine schoene vorstellung
mfg
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03.05.2010 11:28 Uhr von Perisecor
 
+10 | -2
 
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@ karnisen: Was genau außer Hetze gegen Amerikaner sagt denn dein Kommentar aus?


Aber im Detail:
"Der Mensch hat hier eine Umweltkatastrophe heraufbeschworen und leiden müssen Tiere und Natur."

Nein, ein sehr kleiner Teil hat da etwas ´heraufbeschworen´.

"Es werden schlaue Reden gehalten und die Schuld wird von einem auf den nächsten geschoben."

Also hauptsächlich werden Barrieren aufgebaut, verletzte Tiere gereinigt usw. Das man sich nebenbei natürlich auch um die Schuldigen kümmert, dürfte klar und logisch sein.

"Wäre die BP ein amerikanisches Unternehmen, dann wäre wahrscheinlich die Taliban für den Unfall verantwortlich gemacht worden."

Das ist einfach nur total bescheuert. Aber fügt sich gut in das Bild ein, welches du hier von dir ablieferst.

"Sie haben selber ein großes Interesse am geförderten Öl, aber nur solange, wie es fließt."

Was irgendwie jedem Staat so geht. Egal ob als Verbraucher wie Deutschland, Frankreich oder die VR China, oder als Fördernation wie Venezuela oder Saudi-Arabien.

"So sind sie eben, die Amerikaner. "

´Die Amerikaner´ gibt es so pauschalisiert schon mal gar nicht. Oder was genau hat ein Farmer aus Washington oder ein Arzt aus New Hampshire mit der Katastrophe zu tun?

Und wie unterscheiden sich ´die Amerikaner´ denn von anderen Völkern?
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03.05.2010 14:57 Uhr von cappucinoo
 
+2 | -1
 
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bla bla bla: bp wird gar nichts zahlen !!
die heben den ölpreis an und am ende zahlen die steuerzahler also WIR wie immer !
ich erinnere an die exon ! da sollten die auch bezahlen ... und was ist passiert , busch hat ihnen die strafen und kosten erlassen weil das das untenehmen sonst angeblich finanzielle probleme bekommen hätte und es stehen ja arbeitsplätze auf dem spiel ... rofl...
wir wissen ja alle welches das grösste unternehmen der welt ist ;)

[ nachträglich editiert von cappucinoo ]
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03.05.2010 19:39 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ cappucinoo: Exxon musste für die Exxon Valdez Katastrophe zumindest zu großen Teilen aufkommen. Dazu kommt die bisher teuerste Image-Kampagne der Welt aufgrund dieser Ereignisse.

Des Weiteren ist es mindestens verwegen, wenn nicht sogar dumm, Bush mit Obama zu vergleichen...

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