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Inflation: Steigt sie bald in Deutschland auf fünf Prozent?

Wirtschaftsexperten rechnen in Deutschland in Zukunft mit einer Inflationsrate von ungefähr fünf Prozent. Das resultiert aus den Folgen der Krise bei den Banken, der hohen Staatsverschuldung und auch den zugesagten Finanzmitteln an Griechenland. Zurzeit hat Deutschland nur eine Rate von ein Prozent.

Der Anlage-Spezialist der Commerzbank Frankfurt, Chris-Oliver Schickentanz, sagte: "Wenn die deutsche Wirtschaft wieder in Gang kommt, müssen wir in den nächsten fünf Jahren mit drei bis fünf Prozent Teuerung rechnen."

Es wird in Zukunft eine Erhöhung des Leitzins geben. Von der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba) wird mit diesem Schritt im Herbst gerechnet. Einen anderen Weg um die Staatsschulden abzubauen, sehe zum Beispiel der Freiburger Finanzexperte Bernd Raffelhüschen auch nicht.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Wirtschaft, Prozent, Inflation, Bankenkrise
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2010 08:04 Uhr von borgworld2
 
+11 | -7
 
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Wird wohl langsam: echt Zeit auszuwandern....
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03.05.2010 08:26 Uhr von DirtySanchez
 
+10 | -5
 
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Inflation steigt und sink, das ist nunmal der natürlich Rythmus. Eine hohe Inflation ist sogar sehr gut, um Schulden zurück zu zahlen, und auch für den privaten Sektor ist eine höhere Inflation nicht unbedingt schlecht.
Apropo Auswandern, wo willst du denn hin? Ins Takatuka-Wunderland, wo man mit Schokotalern bezahlt und Milka die Staatsbank ist?
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03.05.2010 09:13 Uhr von a_gentle_user
 
+13 | -2
 
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schade bloss für die ganzen sparer die nicht wie der rest der Welt auf pump gelebt haben, die sind dann die dummen!
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03.05.2010 09:36 Uhr von Bassram
 
+8 | -4
 
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Die inflation ist doch scnon gewaltig hoch.
zu DM zeiten kostete ein stück torte beim bäcker 2DM heute
1,90€
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03.05.2010 10:30 Uhr von borgworld2
 
+4 | -3
 
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DirtySanchez: Es gibt genug Staaten die noch nicht auf einem Kurs sind der unweigerlich gegen den Bürger führt.
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03.05.2010 12:07 Uhr von Sonnflora
 
+5 | -0
 
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Toller "Experte": "Die hohe Staatsverschuldung lasse sich nur durch Inflation gegenfinanzieren." Hahaha

Leute, wacht auf. Egal, was die hohen Herren machen, es bringt nichts. Die Staatsschulden sind nicht bezahlbar. Wir zahlen aktuell 200 Millionen Euro Zinsen PRO TAG an die Zentralbank. Deutschland ist pleite. Unser Problem ist das zinsbelastete Geldsystem. Wir brauchen ein zinsfreies umlaufgesichertes Geldsystem. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich das hier mal ansehen: http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Sonnflora ]
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03.05.2010 12:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Auch eine Lösung: Inflation ist nicht nur schlecht, den Sparern wird durch höhere Zinsen geholfen, den überschulteten (mit festem Zinssatz) durch steigende Löhne.
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03.05.2010 12:38 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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@Sonnflora: Das klingt nach einem dieser Realitätsverweigerer die glauben, alles wäre super wenn Kohl immer noch Bundeskanzler wäre ;)
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03.05.2010 13:21 Uhr von GLOTIS2006
 
+2 | -0
 
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@bud: Zinsen auf Spareinlagen haben rein gar nichts mit Inflation zu tun. Das gleiche gilt für Löhne.

Dir könnte man zur Zeit sicher auch eine Griechenland-Anleihe verkaufen.
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03.05.2010 13:35 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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@GLOTIS2006: Der Zinssatz steigt fast immer mit der Inflation und ein Inflationausgleich + X ist das Ziel jeder Gewerkschaft, klar wird sich nicht immer alles im Gleichschritt entwickeln, aber die Tendenz wird stimmen.


ähm ja Griechenlandanleihen klingen derzeit spannend und lukrativ, man kann davon ausgehen das die Europäischen Steuerzahler die Risiken tragen werden und die Gefahren für die privaten Investoren eher gering sind. Man sollte aber nur Geld investieren das man auch hat;-)

[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
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03.05.2010 13:49 Uhr von GLOTIS2006
 
+0 | -0
 
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bud: Genau. Das ist Funktion von Gewerkschaften. Aber eine ökonomische Größe ist das ganze nicht. Es gibt keine Verbindung zwischen Inflation und steigenden Löhnen und auch nicht zu Zinsen auf Spareinlagen.

Damit die Löhne überhaupt steigen können, muss nicht der Wert des Geldes sinken (Inflation), sondern ersteinmal die Gewinne der Unternehmen steigen, da sonst gar keine Grundlage zur Forderung seitens der Gewerkschaft bestünde. In Zeiten erhöhter Inflation oder aber Inflationserwartung steigen die Kosten der Unternehmen für Fremdkapital (Kredite der Banken), da diese die reale Schrumpfung des Forderungsbetrages (Kredit+Zinsen) antizipieren und dementsprechend erhöhte Zinssätze festlegen. Dies wirkt sich negativ auf das Jahresendergebnis von Unternehmen aus. Wenn dazu noch eine Krise kommt, wie wir sie jetzt haben, d.h. unsichere Erwartungen und tendenziell niedrigere Jahresüberschüsse, dann führt Inflation eher dazu, dass von Unternehmerseite weniger Lohn gezahlt werden kann. Wo wir wieder beim Thema wären. Wer bezahlt schließlich wieder das ganze? ICH als Steuerzahler.
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03.05.2010 15:09 Uhr von Bud_Bundyy
 
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"ersteinmal die Gewinne der Unternehmen steigen, da sonst gar keine Grundlage zur Forderung seitens der Gewerkschaft bestünde."

Klar wenn die Gewinne nicht über der Inflation liegen, haben wir kein Wirtschaftswachstum mehr, also auch kein Lohnwachstum, aber bei steigenden Preisen, sollten die Umsätze und Gewinne mit der Inflation schon mithalten.

"dann führt Inflation eher dazu, dass von Unternehmerseite weniger Lohn gezahlt werden kann."

Davon gehe ich nicht aus, denn ein durchschnittlicher Reallohnverlust gab is in Deutschland bisher eher selten.

Ich sehe wenig andere Alternativen als Ausweg aus der Schuldenkrise.
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03.05.2010 22:39 Uhr von diehard84
 
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wär schön wenns wirklich nur so wenig wär....ist doch alles schon mehr als schöngerechnet und verfälscht...

wie hoch war sie denn dann zu d-mark zeiten? es wurde doch damals nur die währung getauscht aber die preise blieben wie vorher..wie kann das denn sein, dass wir da jetzt angeblich "nur" 5% inflation haben?...

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