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02.05.10 15:44 Uhr
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Quantenphysik: "Schrödingers Katze" im Makrobereich experimentell bestätigt

"Schrödingers Katze" soll die Probleme der Übertragung quantenmechanischer Effekte auf makroskopische Objekte verdeutlichen. Die eingesperrte Katze ist demnach gleichzeitig tot und lebendig, wenn ihr Leben vom radioaktiven Zerfall eines Isotops abhängt und dessen Halbwertzeit verstrichen ist.

Andrew Cleland und sein Team von der University of California in Santa Barbara konnten dieses Paradoxon jetzt allerdings experimentell bestätigen. Kernstücke seines Versuchsaufbaus waren ein 40 Mikrometer langer Oszillator und eine Leiterschleife, in der Strom in zwei Richtungen gleichzeitig fließt.

Die Leiterschleife entsprach damit einem System mit zwei gleichzeitigen Energieniveaus - den beiden Stromrichtungen. Floss kein Strom, war der Oszillator im Ruhezustand. Dagegen befand sich der Oszillator gleichzeitig im Schwing- und Ruhezustand, wenn der Strom in beide Richtungen zugleich floss.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Experiment, Quantenphysik, Isotop, Schrödingers Katze
Quelle: www.faz.net
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Diese Bestätigung ist zwar noch lange kein Beweis für für die "totlebendige" Katze von Schrödinger, aber hier konnte zum ersten Mal ein quantenmechanischer Zustand auf ein makroskopisches Objekt übertragen werden.
Sobald man den Oszillator selbst untersucht, bricht das System jedoch zusammen. Die Forscher durften daher nur den Stromfluss der Leiterschleife beobachten.
In der Quelle wird das Experiment sehr genau beschrieben. Um alle Informationen unterzubringen, fehlte mir hier leider der Platz.
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2010 19:00 Uhr von Beng.
Kommentar ansehen naja   
 
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02.05.2010 19:08 Uhr von Spafi
Für mich klingt das sehr seltsam. Einerseits hieß es immer, Quantenmechanik beschränkt sich auf kleinstmögliche Dinge, zu denen ich diesen Versuchsaufbau mal nicht zähle, andererseits müsste doch indirekte Beobachtung auch Einfluss auf den Zustand haben? Sonst würde es ja fast schon reichen, mit einem Periskop in das Mikroskop zu schauen, ohne das Ergebnis zu verfälschen

Ich bin allerdings Laie und lasse mich gern eines besseren belehren

[ nachträglich editiert von Spafi ]
Kommentar ansehen Ich glaube ich   
 
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02.05.2010 23:57 Uhr von Ich_bins_wieder
bin heute nicht aufnahmefähig genug um zu verstehen wie das nun zu beobachten geht wenn man es nicht beobachten kann, da sonst eine beeinflussung mit Wechselwirkung zustande kommt und einen Zustand festlegt.
Wie weißt man dies nun nach?
Kommentar ansehen @ich_bins_wieder   
 
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03.05.2010 00:10 Uhr von alphanova
In dem Fall hat man nicht den Oszillator beobachtet, ob er gleichzeitig schwingt und nicht schwingt, da diese Vorgehensweise zur Zerstörung des Zustandes geführt hätte.
Man hat den Oszillator quasi ignoriert und stattdessen den Stromfluss in der Leiterschleife beobachtet. Davon ausgehend hat man dann auf den momentanen Zustand des Oszillators geschlossen, der ja direkt mit der der Leiterschleife verbunden war. Klingt etwas umständlich.... und ist auch so *g*
Eine Möglichkeit, den quantenmechanischen Zustand eines makroskopischen Objekts direkt zu beobachten (ohne selbigen dadurch zu zerstören), gibt es bislang nicht.
Kommentar ansehen Naja   
 
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03.05.2010 01:58 Uhr von Linus9000
Die Frage, inwieweit eine Beobachtung Einfluss nimmt, ist doch in etwa wie die Frage:

"Macht der fallende Baum ein Geräusch, wenn niemand hinsieht?"

Beweisen lässt dich der ganze Kram ja nun nur recht schwer, und ich versteh davon auch offen gesagt nicht viel. Aber interessant ist es allemal!
Kommentar ansehen @ News   
 
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03.05.2010 08:20 Uhr von BurnedSkin
Aha ... *nixraff*
Kommentar ansehen SoSo   
 
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03.05.2010 09:31 Uhr von jpanse
"Macht der fallende Baum ein Geräusch, wenn niemand hinsieht?"

Ich sehe keine Geräusche.

Wenn niemand da ist um das Geräusch zu hören ...
Kommentar ansehen Klaus,   
 
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03.05.2010 15:05 Uhr von mort76
Korrekt lautet das Zitat:
„Wenn jemand glaubt, er habe die Quantenmechanik verstanden, dann hat er sie nicht verstanden!“

Ich empfehle den Herrn Lesch, wenn man etwas über die Quantenmechanik lernen will.
http://www.lesch-fanclub.de/...

´Zitat Schrödinger:
"Wenn es bei dieser verdammten Quantenspringerei bleiben soll, so bedaure ich, mich mit der Quantentheorie überhaupt befaßt zu haben".

[ nachträglich editiert von mort76 ]
Kommentar ansehen @jpanse   
 
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03.05.2010 15:12 Uhr von Linus9000
Hast natürlich recht, kommt davon wenn man mit den Gedanken schon wieder woanders ist. Man möge mir diesen Fehler verzeihen ;)

Dennoch: Interessantes Thema!
Kommentar ansehen da Katzen neun Leben haben...   
 
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03.05.2010 15:37 Uhr von dr.b
...könnte man das Gedankenexperiment ruhig mal mit einem Stubentiger machen :-)
Kommentar ansehen Es sei Dir   
 
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03.05.2010 15:39 Uhr von jpanse
verziehen oh du Unhold :)
Kommentar ansehen boah   
 
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03.05.2010 18:40 Uhr von Ramsi_Binalshid
mehr fällt mir nicht ein.
mir wird die quantenphysik immer unheimlicher.

kam übrigens nicht vor ein paar tagen eine news, mit ähnlichem inhalt?
in der ein metallstück gleichzeitig rotierte und stillstand?

wie hängt das dann damit zusammen?
Kommentar ansehen @Ramsi_Binalshid   
 
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03.05.2010 19:02 Uhr von alphanova
Ja gab es.. zumindest irgendwie halbwegs mehr oder weniger unter Umständen.

Darin ging es um dasselbe Forschungsteam, allerdings zielte die dürftige News eher auf Zeitreisen ab und ignorierte Versuchsaufbau und Durchführung weitestgehend.
Kommentar ansehen wegen der katze   
 
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03.05.2010 19:07 Uhr von Ramsi_Binalshid
der versuch der schrödinger katze dürfte doch gar nicht funktionieren da die katze selbst ja auch ein beobachter ist, oder?
Kommentar ansehen Welcome back, alphanova!   
 
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17.02.2011 22:21 Uhr von Feingeist
Offtopic: Kann es sein, dass es inzwischen eine Fernsehserie namens "The Big Bang Theory" über Dich gibt? Bist Du nicht "Sheldon"?

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