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Umfrage: Deutsche halten nichts von Finanzhilfen für Griechenland

Bei einer Umfrage des Forschungsinstituts Emnid unter 500 Bundesbürgern über die Kredithilfen an Griechenland kam heraus, dass 56 Prozent der Befragten eine Finanzhilfe für Griechenland falsch finden.

67 Prozent erwarten sogar, dass im Zeitraum eines Jahres der Euro an Stabilität einbüßen werde. Lediglich 24 Prozent gehen davon aus, dass sich zukünftig nichts ändert.

Griechenland soll, geht es nach den Mitgliedsstaaten der EU, in diesem Jahr 30 Milliarden Euro Finanzhilfen erhalten. Deutschland soll dabei den höchsten Beitrag, nämlich 8,4 Milliarden Euro zahlen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Umfrage, Griechenland, Finanzhilfe, Emnid
Quelle: de.news.yahoo.com
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2010 15:22 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+19 | -4
 
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Man könnte die Umfrage auch so werten:

24 Prozent der Befragten sind strohdumm.....
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02.05.2010 15:27 Uhr von MrKlein
 
+10 | -3
 
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das: wir was zahlen müssen muss wohl leider sein, aber was ich dabei nicht versteh is warum genau wir den größten betrag zahlen müssen???
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02.05.2010 15:36 Uhr von flireflox
 
+13 | -1
 
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besonders traurig ist doch dass nur 56% dagegen sind, und es die restlichen 44% entweder nicht interessiert oder sie es befürworten, dass wir unsere Steuergelder den Griechen SCHENKEN*

Aber egal wir haben ja genug Geld. Demnächst kommt noch Portugal dazu die freuen sich auch schon auf unser Geld und wie man liest möchte Island auch unbedingt der EU beitreten, da sie jetzt Pleite sind :D <- Das geilste dabei ist, dass unsere deutschen Politiker den Beitrittswunsch von Island noch begrüßen!!!

Aber unserem Land gehört es nicht anders, wenn 44% dafür sind Milliarden zu verschenken und bei den Wahlen wieder die CDU & SPD wählen dann sollten wir vielleicht selbst Pleite gehen weil wir es nicht besser verdient haben.


*******



*Schenken weil mittlerweile jedem Landwirt klar sein müsste, dass wir das Geld nie wieder sehen, und derzeit sogar verhandelt wird ob man den Griechen die bestehenden Schulden um bis zu 50% erlässt.
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02.05.2010 15:40 Uhr von mr.ko
 
+11 | -1
 
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das traurigste ist, dass ich und andere dafür hart arbeiten müssen.
scheiß EU.
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02.05.2010 15:42 Uhr von usambara
 
+1 | -5
 
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so wird Geld gemacht Wichtigstes Abnehmerland für die deutsche Rüstungsindustrie war die Türkei, an die 14 Prozent der Ausfuhren gingen. Griechenland nahm 13 Prozent ab.
Die Rüstungsausgaben beider Länder sind begründet auf deren
Erzfeindschaft zB im Zypern-Konflikt.
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02.05.2010 16:11 Uhr von claeuschen
 
+4 | -4
 
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habe heute: mittag bei Phoenix den Presseclub gesehen. Sehr interessante Diskussion.

Die Finanzhilfen für Griechenland sind kein Geschenk, sondern ein Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Zugegeben, diese Bank gehört dem Staat. Aber der angedachte Kredit zur Überbrückung der Schwierigkeiten (Volumen: 8,3 Milliarden Euro, hieß es da) wird mit fünf Prozent verzinst (!). Weil sich die KfW das notwendige Kapital dafür bei der Notenbank (EZB) zum aktuellen Diskont (ca. 1,5 Prozent, glaube ich) leihen muss, bleibt - wenn Griechenland sein Sparprogramm durchzieht und gleichzeitig einen schönen Konjunktursommer bekommt - ein nettes Geschäft für die Bank übrig.

Die Frage in die Gegenrichtung muss vielmehr lauten: Was würde passieren, wenn die pauschale Meinung der Mehrheit in die Tat (oder eben Untätigkeit) umgesetzt wird. Die Märkte würden weiter spekulieren, der Euro gerät weiter unter Druck und sämtliche Renten- und Aktienfonds mit Anteilen griechischer Staatsanleihen und Obligationen gehen in die Knie. Kurzum: Dann kommt Griechenland bei den privaten Portemonnaies an und zwar direkter als wir uns das wünschen.

Gefährlich ist also die Forderung nach einem Zurück zur DM. Das werden auch die deutschen Exportunternehmen (oder Industriebetriebe mit hohem Anteil im Exportgeschäft) schnell spüren. Und wenn dort die Währungsunsicherheit wieder zu einem Kostenfaktor wird, verliert der Arbeitsmarkt viele sozialversicherungspflichtige Jobs.

Die Experten meinten lediglich, die Aufsicht muss verbessert werden. Oskar (nicht der aus Mülltonne sondern der aus dem Saarland!) wollte mal wieder ein bisschen mehr und lächelte seltsam entrückt (wer hat´s gesehen? ein Bild für die Götter).

Meine Meinung: Eine Umfrage dient nicht zur Wahrheitsfindung, sondern sorgt für weitere Nachfrage nach Umfrage (gut für emnid, Allensbach und alle anderen Marktforscher). Sie schafft einfache Wahrheiten für das "einfache Volk", die nicht mit dem Glück eines Eliteuniabschlusses in BWL und VWL gesegnet sind. Und sie sorgt für Handlungsdruck aufseiten der Politiker, was wiederum so etwas darstellt wie ein Tätigkeitsnachweis, zugleich sicher auch ein Stück Rechtfertigung des eigenen Daseins als Politikerin oder Politiker.

Gelöst wird das Problem Griechenland nicht. Aber die EU und ihre Mitglieder haben nun die Chance, eine der wesentlichen Kinderkrankheiten der WWU (Wirtschafts- und Währungsunion) zu "heilen". Dass eine Währungsunion automatisch zu einer Konvergenz der nationalen Wirtschafts- und Finanzpolitiken der einzelnen Länder führen wird, war sicher zu optimistisch. Die Alternativen einer Auflösung der Währungsunion mit den damit verbleibenden Risiken spekulativer Kapitalmärkte sind jedoch ungleich gravierender.

Wer so etwas ernsthaft und radikal fordert, fordert für dieses Land zehn Milionen Arbeitslose (in der offiziellen Statistik).
Denn das wäre der Preis für die Schließung der Außengrenzen und das ist noch sehr optimistisch geschätzt. Man darf nicht überrascht sein, wenn sich gerade die Extremisten von links und rechts genau das wünschen. Also: Holzauge, sei wachsam!

PS: Es ist nur eine Meinung, also nehmt sie auseinander und kritisiert sie.
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02.05.2010 16:33 Uhr von Amalek
 
+1 | -0
 
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Alles Verarsche: http://www.youtube.com/...
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02.05.2010 16:58 Uhr von mysteryM
 
+2 | -1
 
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und warum bekomme ich keine Finanzhilfe von der Regierung.
nee mir werden noch Steuern abgeknöpft.... und auflagen erlegt....
na ja haupt sache man kann ja seine Bürger schröpfen.....

ich frage mich nur wie lange das so weiter noch gut geht.....
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02.05.2010 21:38 Uhr von kurka85
 
+0 | -0
 
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Das Traurige ist, dass das "wir" nicht von der Regierung gefragt werden.

Also für solche Entscheidungen fände ich sowas wie einen Volksentscheid nicht falsch.

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