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Brasilien: Super-Staudamm soll gebaut werden

Brasilien plant ein Riesen-Bau-Projekt. Ein Staudamm soll am Amazonaszufluss Xingu entstehen. Der Staudamm wird den Namen Belo Monte tragen und das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt werden.

Das Projekt wird den Staat umgerechnet circa acht Milliarden Euro kosten, Experten gehen jedoch davon aus, dass der Preis noch auf 13 Milliarden Euro steigen wird. Die höchste Kapazität des Kraftwerks Belo Monte wird bei bis zu 11.000 Megawatt liegen. Im Normalbetrieb soll es 4.500 Megawatt erreichen.

Sechs Prozent des Stromverbrauchs Brasiliens wird das Staudamm-Kraftwerk voraussichtlich decken. Allerdings gibt es auch viel Widerstand. Für den Bau des Super-Staudamms müssten 20.000 Menschen umgesiedelt werden, da am Xingu-Fluss 16 Indio-Völker ihre Heimat haben.


WebReporter: DarkInvader
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brasilien, Staudamm, Wasserkraftwerk, Indio, Belo Monte
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2010 10:59 Uhr von bangemann
 
+3 | -0
 
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einfach nur Schade: um den vernichteten Regenwald.
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02.05.2010 13:50 Uhr von Frankenaffe
 
+2 | -0
 
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Umweltschonend und grün: gibt es eben einfach nicht. Schaden wird immer angerichtet. Sei es der riesige Energiebedarf bei der Herstellung von Solarzellen, die Unzuverlässigkeit von Windkraftwerken, der CO2 Ausstoß von fossilen Brennstoffen oder die Unlösbarkeit der Endlagerung von nukularen Brennstoffen.

Und zu negativen Aspekten von Staudämmen:
- Sie verschlammen im Laufe der Zeit und verlieren so stetig an Effizienz
- Die überschwemmte Biomasse verwest unter Wasser und gibt so auch schädliche Klimagase frei
- Sie beeinflussen den natürlichen Verlauf des Flusses immens
- Das Risiko eines Dammbruchs kann zwar minimiert werden, aber es bleibt bestehen und auch mit Katastrophalen Folgen

Einen Tod muss man eben immer sterben und deswegen kommt es eben darauf an einen vernünftigen Energiemix zu haben bzw. die Energie sinnvoll zu nutzen.

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