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England: Blinder Junge lernt dank Delphin-Technik zu "sehen"

Der vierjährige Jamie Aspland kam blind zur Welt. Dank einer Delphin-Technik, die es diesen Tieren ermöglicht, Objekte zu lokalisieren, kann das Kind nun in gewisser Weise sehen. Mittels einer "Echo-Ortsbestimmung" kann der Junge Hindernisse orten und um diese herum gehen.

Die Delphin-Therapie ist Teil einer revolutionären neuen Maßnahme in Amerika, um den Blinden zu helfen. Die Mutter Jamies erklärt, dass der Junge nun sogar selbstständig im Park herumlaufen könne. Indem er hohe Geräusche mache um ein Echo zu produzieren, erkenne er alle Objekte.

Delphine nutzen ebenfalls diese hohen Töne um durch dunkle Gewässer zu navigieren. Der blinde Junge kopiert dieses Verhalten, indem er seine Zunge schnalzen lässt. Wenn die Schallwelle dann auf ein Objekt trifft, kann Jamie Größe, Umriss und Entfernung des Hindernisses erkennen und damit "sehen".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: England, Junge, Technik, Blinder, Delphin
Quelle: www.telegraph.co.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2010 12:09 Uhr von mozzer
 
+22 | -1
 
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Schon beeindruckend, dass ein vierjähriger das so gut imitieren und für sich nutzen kann. Wobei, wahrscheinlich ist es für Kinder sogar eher einfacher neue Techniken zu erlernen.
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30.04.2010 12:45 Uhr von ProHunter
 
+13 | -2
 
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die idee: ist schon sehr revolutionär, jedoch sieht es sicher n bisschen komisch aus wenn da wer mit der zunge schnalzend herumläuft :/

Aber für die Blinde sicher eine Tolle methode^^
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30.04.2010 12:56 Uhr von Leeson
 
+18 | -3
 
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Eigendlich ist: die Technik für Blinde nichts Neues.

Beachtlich ist, dass er es schon in so jungen Jahren gelernt hat.
Die Delphin-Technik hat wirklich Vorteile.

Gute News
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30.04.2010 13:37 Uhr von Jolly.Roger
 
+14 | -0
 
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Die Technik: ist wirklich nicht neu, aber daß ein Vierjähriger das schon so gut kann ist beeindruckend.

Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht über den "Erfinder" dieser Technik gesehen. Damit kann er mit dem Fahrrad zwischen Bäumen rumfahren und Gegenstände nicht nur lokalisieren sondern recht genau beschreiben, z.B. ein Auto (die Form) oder auf eine Kirche (Fenster, Treppe etc.). Auch Sehende konnte nach kurzer Zeit bereits Gegenstände zumindest von der Position her bestimmen.

Natürlich ist das für uns etwas merkwürdig, wenn er immer leise "klickend" durch die Gegend läuft, aber er "sieht" damit recht genau. Ein großer Gewinn an Lebensqualität...
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30.04.2010 15:04 Uhr von kidneybohne
 
+2 | -4
 
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dis hab i bei daredevil schoma gesehn
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30.04.2010 15:49 Uhr von Holy-Devil
 
+2 | -0
 
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klasse: Klasse wenn sowas funktioniert. Ich kann mir das ehrlich gesagt kaum vorstellen, ich habe erst gedacht der Junge hätte dafür ein Gerät oder Ähnliches.

Da merkt man mal wieder wie "beschränkt" man die Welt sieht wenn man das Glück hat, dass alle Sinne funktionieren.

Sehr schöne News.
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30.04.2010 19:22 Uhr von Beng.
 
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Hab mal auch n bericht über einen Jungen gesehen der glaub schon so 12 war oder sowas...

Einfahc unglaublich wie ausgeprägt sein gehör und orientierungssinn ist.

Der konnte sogar einwandfrei PC spielen weil er meinte "haja..die einzelnen figuren machen ja unterschiedliche geräusche...is garkein problem für mich".

Unglaublich was der menschlche Körper so kann!
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30.04.2010 20:19 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -0
 
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Das geilste ist ja dass der Typ damit sogar einen Gegenstand im INNEREN EINES KOFFERRAUMS orten konnte.

Und das natürlich mehrmals und an verschiedenen Positionen, und natürlich auch, wenn nichts im Kofferraum war.
Ein paar sehende Studenten konnten das auch nach einigen Wochen Übung.

Es ist also wirklich was dran, wenn behauptet wird, daß Delfine Erkrankungen bei Menschen erkennen können (Krebs etc.).

Unser Gehirn ist zu viel mehr fähig, als wir ihm abverlangen. Langsam glaube ich, daß wir wirklich nur 10% unseres Potentials nutzen. Vor allem wenn man sieht, welche Fähigkeiten gerade blinde Menschen ausbilden.
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30.04.2010 23:27 Uhr von aral
 
+1 | -0
 
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An alle, die das auch können möchten: Probiert es! Nachdem ich das erste Mal über einen solchen Fall gelesen habe, war ich neugierig. Das Schnalzen mit der Zunge eignet sich recht gut, ich konnte innerhalb weniger Minuten Unterschiede der Geräusche hören, je nachdem, wohin ich "geguckt" habe.

Ich bin damit erfolgreich ohne anzuecken durch meine Wohnung gelaufen, durch Türrahmen etc. Zugegeben, man kennt sich aus, aber man bekommt tatsächlich einen guten Eindruck davon, daß da ein großer Gegenstand (Wand, Türrahmen, Schrank) vor einem ist, und das der näherkommt. So ca. ab 1 Meter Entfernung ist es sehr deutlich. Auch ein Bett, das ja recht tief liegt, konnte ich erkennen (nicht als Bett, aber als Hindernis bevor ich davorlaufe).

Und wenn man dem Hindernis näherkommt, kann man mit ein bißchen Übung auf den letzten Zentimetern ziemlich genau bestimmen, wie weit es noch entfernt ist, *ohne* es zu berühren.

Ist schon ne coole Sache, und gar nicht so schwer. Probiert es aus!
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01.05.2010 08:02 Uhr von Sneik
 
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finds immer: wieder Klasse wozu unser Gehirn fähig ist ... und vorallem erst wenn man darauf angewiesen ist... nice :-)

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