30.04.10 11:38 Uhr
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Griechenland: Sparpläne sorgen für Krawalle in Athen

In Griechenlands Hauptstadt Athen ist es am gestrigen Donnerstagabend zu regelrechten Krawallen gekommen. Um bei Demonstrationen aufgebrachte Lehrer davon abzuhalten, das Finanzministerium zu stürmen, musste die Polizei Tränengas einsetzen.

Ungefähr 50 vermummte Randalierer gingen danach in der Nähe des Parlamentsgebäudes mit Steinen gegen Polizisten vor. Diese reagierten darauf mit dem Einsatz von Gummiknüppeln.

Durch die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung im Zuge der Finanzkrise, die als Voraussetzung für finanzielle Unterstützung von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert werden, sind weitere Streiks und Protestaktionen geplant.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Griechenland, Protest, Lehrer, Streik, Demonstration, Athen, Krawall, Tränengas
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2010 11:42 Uhr von memo81
 
+9 | -5
 
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Würde mich interessieren: ob die Polizisten Griechen oder Ausländer waren.

Ich meine, wenn das ganze Land im Arsch ist, dann sind doch die Polizisten und deren Familienangehörige genauso betroffen.

Hatte mal gelesen, dass man immer ausländische Soldaten und Polizisten in den jeweiligen Ländern einsetzen möchten, in denen Unruhe herrscht.

Hallo Polizeistaat! Hallo EUROGENDFOR!
http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von memo81 ]
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30.04.2010 11:42 Uhr von vmaxxer
 
+5 | -3
 
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Tja: Sicherlich bittere Pillen die das griechische Volk da schlucken muss. Aber besser als als Bankrott.
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30.04.2010 11:48 Uhr von Katzee
 
+19 | -6
 
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Es kann ja wohl nicht sein: dass wir unsere Steuergeldern den Griechen in den Rachen schmeissen und die meinen, sie könnten weiterhin über ihre Verhältnisse leben.

Etwa 30 % aller Griechen sind staatlich angestellt. Dazu kommen bis zu 16 gezahlte Monatsgehälter. Pensioniert werden sie mit 50, wobei die Pensionen oftmals mehr einbringen als die Jobs vorher (bis zu 120%). So geht jeder Staat pleite.

Wenn die nicht endlich lernen, den Gürtel enger zu schnallen und zu sparen, sind unsere Steuergelder an Griechenland verschwendet, denn damit wird die endgültige Pleite nur hinausgezögert, nicht aber verhindert.
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30.04.2010 12:00 Uhr von Bokaj
 
+5 | -1
 
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Wäre es bei uns anders? Ich möchte nicht wissen, was hier bei uns los wäre, wenn solche Sparmaßnahmen durchgesetzt werden müssten.

Die Griechen müssen es erst noch begreifen.

Hoffentlich begreifen sie es, bevor es zu spät ist.
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30.04.2010 12:01 Uhr von artefaktum
 
+6 | -3
 
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@Katzee: BILD dir deine Meinung! ;-)
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30.04.2010 12:19 Uhr von memo81
 
+8 | -2
 
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@Katzee: Ich denke, es ist falsch dem griechischen Volk die Schuld an ihrer "Faulheit" zu geben.
Das was Politiker und Medien dem Menschen am meisten schmackhaft machen, DAS wird durchgesetzt, nicht der Wille des Volkes.
Hätten die Menschen in Deutschland was dagegen gehabt, wenn die Politiker sagen würden "So, Rente ab 50, staatlich Angestellte ein paar extra Monatslöhne mehr"?

Wie ist das hier? Alle vier Jahre bekommt man die Option von einigen Parteien, wie wenn du ein Handyvertrag auswählst: möchtest du den Tarif mit viel SMS? Oder den für Vieltelefonierer? Oder den, wo du am meisten zahlen musst und die höchste Sicherheit hast?
Da wählst du deine Partei um dann nach Monaten feststellen zu müssen, dass 80% der Versprechungen nicht eingehalten werden.

DAS ist die einzige Demokratie, die uns vorgegaukelt wird, einmal alle 4 Jahre zu wählen, wonach eh wieder das gemacht wird, was Lobbies und Brüssel verlangen.

Ich denke nicht, dass es in Griechenland anders läuft. Wäre hier die Kacke am Dampfen, sind auch nicht die Bürger Schuld. Nicht umsonst haben die Griechen da das Finanzministerium gestürmt!

Aber "Die faulen Griechen" zu rufen ist der falsche Weg, weil es die Denkweise der Massenmedien, allen voran unserer tollen Bild-Zeitung ist.
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30.04.2010 12:20 Uhr von Katzee
 
+4 | -5
 
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@ artefaktum: Ich lese grundsätzlich keine BILD-Zeitung. Die "Welt" ist mir zuverlässiger. Aber das wirst Du wahrscheinlich nicht verstehen - Dein Kommentar lässt nicht gerade auf einen hohen IQ schliessen. :-)))

@ memo: Ich gebe nicht den "faulen Griechen" irgendeine Schuld sondern einem System, dass solche Auswüchse zuließ und weiterhin zulässt. Dass zudem die meisten Griechen Steuern hinterziehen und sich darum niemand kümmert, ist auch so ein Fall von "geht nicht mehr".

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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30.04.2010 12:30 Uhr von memo81
 
+4 | -2
 
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@Katzee: OK, das ging aus deinem Kommentar nicht deutlich hervor.

Mit der Steuerhinterziehung denke ich ist das gewollt.
Wenn die Lobbies sich die Kohle holen wollen, dann tun sie das auch, die a´Macht dazu haben sie, die Anwälte und Experten auch.
Es sei denn, Steuerhinterziehung von vielen ist erwünscht, um dann dem Staat mit noch mehr Geld aus den Banken und Geldern aus Ländern, die wiederum von den Banken kommen, zu helfen.
Wenn nix mehr geht (wie hier in Deutschland die 2Billionen Schulden plus Dunkelziffer) und kein Geld an die Banken zurückgezahlt werden können, sagen die Banken "3,2,1...meins!"
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30.04.2010 12:31 Uhr von artefaktum
 
+3 | -4
 
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@Katzee: "Dein Kommentar lässt nicht gerade auf einen hohen IQ schliessen."

Stimmt. Deshalb hab ich´s auch nur auf die höhere Baumschule geschafft.
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30.04.2010 12:41 Uhr von anderschd
 
+7 | -1
 
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Katzee: Mir ist es ja grundsätzlich egal, wer was liest, weil man ja alt genug ist sich seine Meinung selber zu basteln.
Aber zu sagen, ich lese keine BILD, sondern die WELT. Wo doch Beide aus dem selben Verlag sind.

Oder war das Ironie pur? Dann entschuldige.
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30.04.2010 12:53 Uhr von kingoftf
 
+6 | -0
 
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Was regt: sich überhaupt jemand über die läppischen 150 Mrd auf?

Das ist doch ungefähr die Summe, die Super-Angie inzwischen der HRE in den A**** geblasen hat.......
Und zwar Super-Angie alleine, nix mit EU
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30.04.2010 14:51 Uhr von muppler5
 
+4 | -0
 
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Äh wir schmeißen das Geld nicht den Griechen: in den Rachen sondern es wandert direkt weiter zu den Banken die einen Mordsreibach machen. Dank dem deutschen Steuerzahler. Von daher sind die Krawalle definitiv berechtigt.

Die Einwohner Griechenlands können nichts für unsere destruktives Finanzsystem und noch weniger für ihre Politiker.

http://www.egon-w-kreutzer.de/...
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30.04.2010 14:52 Uhr von memo81
 
+2 | -2
 
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@Katzee: Auch geil, dass du bei deinem ersten Kommentar, was sich nach dem griechischen Volk gerichtet anhört, viele Pluspunkte bekommst, danach bei der Richtigstellung mehr Minusse.

Manche Menschen brauchen ihr tägliches "Mit-dem-Finger-auf-andere-zeigen" und den Sündenbock finden.
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05.05.2010 05:19 Uhr von BRILLOCK2003
 
+0 | -0
 
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Unglaublich da jagen die,die Kohle durch bis nichts mehr geht.Ich dachte,die sind in der EU.Hat den keiner (EU)etwas vorher bemerkt??Da kannst du mal sehen wie Armselig die EU Funktioniert.

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