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Somalia: Französische Fregatte versenkt Piratenstützpunkt auf offener See

Wie das Kommando der EU-Marineoperation "Atalanta" bekannt gab, wurde gestern rund 900 Kilometer vor der Küste von Somalia ein Piratenschiff bei einer Kontrolle durch die französische Fregatte "Nivose" zerstört und versenkt.

Bei der Überprüfung durch das Kriegsschiff stellte sich heraus, dass das suspekte Schiff als "Versorgungseinheit" für somalische Piraten diente. Bevor es auf den Grund des Indischen Ozeans versenkt wurde, hat man elf Piraten an Bord der Fregatte gebracht.

Die Marineoperation "Atalanta" der EU agiert bereits seit 2008. Im Jahr 2009 wurde zusätzlich die Operation "Ocean Shield" der NATO eingeführt, an der auch russische Kampfschiffe teilnehmen. Bisher zählte man 217 Überfälle von den somalischen Piraten und 47 gekaperte Schiffen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kontrolle, Pirat, See, Somalia, Stützpunkt, Fregatte
Quelle: de.rian.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2010 10:39 Uhr von jsbach
 
+3 | -2
 
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Die politisch verworrenen Zustände im ehemaligen Somalia begünstigte auch diese Begleiterscheinung der Piraterie. Aber selbst im letzten Krieg, ist es normalerweise seemännische bzw. humanitäre Pflicht, Überlebende eines versenkten Schiffs die im offenen Meer treiben, an Bord zu nehmen. (Bild zeigt Fregatte "Nivose")
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30.04.2010 11:34 Uhr von quade34
 
+10 | -3
 
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Piratenschiff versenkt: Die Franzosen machen endlich mal ernst und labern nicht bloss rum wie die Bundesmarine. Die Piraten kommen sicher auch vor Gericht. Bei uns hätten sie Puderzucker in den A.. und Asyl bekommen. Ich liebe Frankreich.
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30.04.2010 11:51 Uhr von Vladimir.Danilov
 
+9 | -1
 
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Richtig so! Ich frag mich sowieso schon ewig warum da nicht Nägel mit Köpfen gemacht werden und die Piraten versenkt werden. Ich meine, wenn wir die Waffen sowieso nicht benutzen hätten wir statt Kriegsschiffen auch wesentlich billigere Segelboote wie das aus der Beckswerbung hinschicken können die den Piraten beim Plündern zuschaun. Um nicht einzugreifen brauch ich auch kein Kriegsschiff :)
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30.04.2010 12:22 Uhr von RicoSN
 
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Klasse: Gaaaaanz tolle Kommentare meine Vorredner. Ihr solltet Euch mal lieber über die Ursachen der Piraterie vor Somalia bewußt sein bevor Ihr solchen Unsinn redet.

Zur News. Wie immer trifft es nur die armen "Schweine". Die Hintermänner bleiben unangetastet. Weiter so! Statt etwas gegen die Ursachen zu unternehmen verpulvert lieber unser Geld für sinnlose Aktionen.
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30.04.2010 14:38 Uhr von Bleifuss88
 
+4 | -2
 
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@RicoSN: Ursachen für Piratierie? Profitgier; Geldverdienen ohne viel arbeiten zu müssen.

Hätten die auch nur die Hälfte des Geldes, das die für Waffen ausgeben, mal in Bildung oder den Aufbau einer Zentralgealt investiert, wäre dieses Land längst ein ganzes Stück weiter. Aber usnere Gutmenschenstaaten schicken ja weiterhin Millionen Euro "Entwicklungshilfe" dorthin, damit weiterhin schön Waffen gekauft werden, mit denen man dann die Schiffe überfällt.

@News:
Richtig so, aber das nächste Mal die Piraten gleich mitversenken und nicht erst an Bord holen. Irgendwann muss doch mal ein Exempel statuiert werden.
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02.05.2010 04:13 Uhr von .flashback.
 
+1 | -0
 
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@RicoSN: Also mal ganz ehrlich, ich teile deine Meinung zum Teil. Sie
sind verdammt arm. Allerdings versuch mal in Deutschland
einen Banküberfall zu rechtfertigen in dem du sagst "Ich hab es gemacht weil ich meine Familie ernähren muss"

Merkst was?

Was rechtfertigt denn bitte Raub, Mord und Totschlag.

Ein Fader beigeschmackt kommt noch dazu: Sie haben doch schon einige Millionen an Lösegeld und bestimmt 2000 Dollar für ihr 40 AK-47 ausgegeben -obacht Ironie-

Anstatt das sie das Geld für etwas sinnvolles ausgeben, Ich mein 1 Millionen Dollar, dass sind bestimmt 2 mal soviel wie
das BSP des Landes.

Ich denke da steckt mehr dahinter. Die die immer
geschnappt werden sind im warsten sinne des Wortes nur
die Bauern. Traurig aber war.

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