30.04.10 08:42 Uhr
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Neues Instrument soll Inflation des Universums nachweisen

Chuck Bennett von der Johns Hopkins University in Baltimore entwickelt mit seinem Team derzeit ein Instrument, welches die so genannte Inflation des Universums nachweisen soll. So wird die überlichtschnelle Expansionsphase bezeichnet, die unmittelbar nach dem Urknall stattgefunden haben soll.

Bennetts Instrument "CLASS" (Cosmology Large Angular Scale Surveyor) wird vermutlich 2014 seine Arbeit in der chilenischen Atacama-Wüste aufnehmen. Dort wird es die kosmische Hintergrundstrahlung sehr präzise messen, um das Ziel des Projekts - das Aufspüren eines bestimmten Musters - zu erreichen.

Dieses Muster mit Temperaturunterschieden von nur wenigen Millionstel Grad Celsius hätte entstehen müssen, wenn die Theorie der Inflation korrekt ist. Wichtig für deren Bestätigung ist auch der Nachweis primordialer Gravitationswellen, ausgelöst durch die Expansion des Universums nach dem Urknall.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Weltraum, Inflation, Instrument
Quelle: www.physorg.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2010 08:42 Uhr von alphanova
 
+21 | -1
 
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Laut Quelle soll das Instrument die Arbeit des COBE-Teleskops fortführen und intensivieren. Wenn das Gerät planmäßig fertig wird, kann es hoffentlich etwas Licht ins sprichwörtliche Dunkel bringen und die Theorie des inflationären Universums entweder bestätigen oder widerlegen.
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30.04.2010 09:42 Uhr von LRS
 
+4 | -2
 
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Sehr interessant, aber lese ich da "überlichtschnell"? Das deckt sich - vorsichtig ausgedrückt - nicht mit meinem Kenntnisstand. Würde mich sehr überraschen, wenn es in der Phase tatsächlich irgendwas mit Überlichtgeschwingkeit gegeben haben sollte. Kann das vielleicht noch jemand genauer erläutern?
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30.04.2010 10:04 Uhr von LRS
 
+3 | -0
 
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Getschi: Klingt so schon realistischer, danke.
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30.04.2010 10:30 Uhr von Dimi369
 
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Überlichtschnell: Achtung jetzt folgt Kneipenwissen:

Ich habe mal aufgeschnappt, dass Spins verbunden sein können und untereinander kommunizieren.
Und wenn der/das eine Spin seine richtung ändert, ändert sich die Richtung des verbundenen Spins auch und zwar sofort im selben Moment. Dies soll bei jeder Entfernung gleichermaßen passieren!

Das hieße ja das der Informationstausch zwischen den beiden Spins "überlichtschnell" geschieht.

Es gab schon öfters Fälle in denen Teile sich schnelle als das Licht bewegt haben, aber wenn das keine berühmten Wissenschaftler waren ... ist das wohl keine Wissenschaft!
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30.04.2010 11:14 Uhr von EdwardTeach
 
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Dieser: nachweis könnte einige Fragen klären und andere beantworten. Eine überlichtschnelle Ausdehnung überrascht mich nicht, immerhin ist die Lichtgeschwindigkeit bei weitem nicht so schnell wie man denkt. Klar ist es schon eine hohe Geschwindigkeit, jedoch soll sich das Universum (laut einer Reportage 2005) mit 1 Million km pro Sekunde in jede Richtung ausdehnen. Falls das stimmt wäre am äußersten "Rand" des Universums kein Licht, es sei denn dass sich dort ebenfalls Sterne neu bilden, welche aus den Partikeln entstehen die damals freigesetzt worden und sich noch nicht verdichtet haben.

Die für mich wichtigste Frage ist ob das Universum immer wieder entsteht, da der Ausdehnung eine implosion folgt oder ob dies ein einmaliger Prozess war und aus einem früheren massereichen Implosionsgefüge, also "Big Bang" entstanden ist.
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30.04.2010 11:19 Uhr von rolling_a
 
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Dimi369: Habe das so in Erinnerung...

Ein Spin beschreibt den Zustand, bzw. die Klasse eines Elementarteilchens, soweit ich weiss. Der Spin ist also eine Eigenschaft aus der folgt, ob das Teilchen ein Boson oder ein "Habichjezvergessenson" ist...

Du meinst wahrscheinlich die Übertragung eines Spins, von einem auf ein anderes Teilchen, wodurch sich dann beide gleich verhalten, und zwar ohne jegliche Zeitverzögerung. Ich meine das wurde auch schon im Labor gemacht...

Falls ich Stuss laber, bitte berichtigen. Bin kein Physiker.
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30.04.2010 12:02 Uhr von Dimi369
 
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Ja genau diesen Vorgang meinte ich :)

Ich muss mich mal unbedingt mehr damit befassen...

Letztendlich ist die Botschaft, die ich übermitteln wollte, angekommen! :D

LG
Dimi
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30.04.2010 12:04 Uhr von GLOTIS2006
 
+3 | -0
 
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Also man sagt zwar, dass nichts schneller sein kann als das Licht, aber das gilt ja nur für unser Universum. Wie sich das ganze außerhalb unseres Universums verhält, ist ja vollkommen unbekannt.
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30.04.2010 12:06 Uhr von Air0r
 
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überlichtschnell: könnte auch mit den strings zusammenhängen - da wir uns auf einer bran mit "geschlossenen strings" (oder warns die offenen?) befinden, aber es noch in sich gekrümmte weitere dimensionen geben könnte, über die eine überlichtschnelle ausbreitung von strings möglich ist... steht in der aktuellen BDW, habs aber nichht im kopf
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30.04.2010 12:15 Uhr von RicoSN
 
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Überlichtgeschwindigkeit: Ich halte diese Grenze eh für unglaubwürdig. Gut, nach unserem aktuellen technischen Wissen mag dies so stimmen. Aber wir wissen noch so wenig über das Universum als das wir uns auf eine absolute Geschindigkeitsgrenze einigen sollten.
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30.04.2010 12:52 Uhr von EdwardTeach
 
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Mr.Science: da ich mir nicht sicher war schrieb ich dahinter "Falls das stimmt" ich habe nicht behauptet es wirklich zu wissen.
Du solltest dann auch weiter lesen und zitieren da ich und vielleicht auch andere falsch übersetzt werden.

Das es Licht überall gibt bestreite ich jedoch. Zum Beispiel in einem Körper (mal den menschlichen genommen) ist kein Licht, da keine Lichtquelle vorhanden ist.

Vielleicht hab ich mich bei der Geschwindigkeitsangabe auch etwas vertan. Kann es ja nochmal überprüfen. Habe diese Sendung aufgezeichnet. Ich poste es denn wenn ichs gefunden habe.
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30.04.2010 14:20 Uhr von LhJ
 
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hmm: es gab doch mal ein Experiment, wo in einem Raum unter völligem Vakkuum bestimmte Wellen durch ein präpariertes Rohr geschickt wurden, das zur Mitte hin verengt war.
Messungen haben dabei ergeben, das die Wellen dabei keine Zeit in der Röhre oder in Abschnitten der Röhre verbracht haben, was Überlichtgeschwindigkeit entspricht.
Und um nochmal sicher zu stellen, das auch Informationen übertragen wurden, konnten die Wellen mit einem Apparat am anderen Ende ummodeliert werden und es ertönte Mozarts 5te... genau das, was reingeschickt wurde.

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