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Insolvenzverwalter berichtet vom finanziellen Ende der Kaufhauskette Woolworth

Der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann berichtete heute in Frankfurt, dass der amerikanische Investor Cerberus als Hauptvermieter sämtliche Interessenten als Investoren für Woolworth abgelehnt hat. Die ablehnten Kapitalgeber nahmen an einem Bieterwettbewerb teil und hatten schon Verträge unterschrieben.

Diese standen jedoch unter Vorbehalt der Zustimmung durch den Finanzinvestor Cerberus. Wie der Konkursverwalter mitteilte, werden nun "unter Hochdruck alle Optionen, um die drohende Zerschlagung abzuwenden" überprüft. Auch andere Möglichkeiten, neue Geldgeber zu finden, werden erwogen.

Die Zahlungsunfähigkeit war 2009 festgestellt worden und daraufhin wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Am Firmensitz in Frankfurt sind noch etwa 4.500 Mitarbeiter tätig. Im letzten Jahr waren noch 9.700 Beschäftigte in 310 Filialen in Arbeitsverhältnissen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Investor, Woolworth
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2010 19:22 Uhr von jsbach
 
+1 | -1
 
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Schon als Jugendlicher war mir eine Filiale von Woolworth ein Begriff. Was damals als C & C Märkte im Lebensmittelsektor begann, war bereits Woolworth im Non-Food-Bereich. (Bild einer Woolworth-Filiale)
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29.04.2010 21:14 Uhr von Pitbullowner545
 
+0 | -2
 
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Cerberus: will die teile nämlich an den Kik Dreckladen vermieten, die ja bekanntlich ihre mitarbeiter bis zum letzten ausbeuten..
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29.04.2010 21:35 Uhr von Darrkinc
 
+1 | -0
 
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wenn ich: mich recht erinnere, war woolworth seit "ewigkeiten" von der insolvenz bedroht. bei uns in der naehe gab es vor ca 7 - 8 jahren 2 filialen. die dann geschlossen haben, da es hiess:" der konzern steht vor der pleite." ich denke, das es mit karstadt auch vorbei ist, da sich das verfahren auch schon geraume zeit hinzieht.
hoffentlich finden die beschaeftigten bald wieder arbeit. (aber lasst euch nicht fuer 60% anstellen. das ist das was sie wollen)
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30.04.2010 09:16 Uhr von Prachtmops
 
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normal: auch der immer größer werdende druck durch die internetshops ist gift für den stationären handel.

ich denke mal, das wir in 10 bis 20 jahren, so gut wie keine stationären einkaufsmöglichkeiten (lebensmittel ausgenommen) haben werden.

traurig aber leider realität

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]

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