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Golf von Mexiko: Kontrolliertes Abfackeln soll Küste vor Ölteppich schützen

Seit sich vergangene Woche auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" eine Explosion ereignet hatte und die Insel kurze Zeit später sank, fließen täglich 140 Tonnen Öl unkontrolliert aus den Förderleitungen ins Meer. Seither versuchen Rettungskräfte vergeblich, die Lecks zu verdichten und den Ölaustritt zu stoppen.

Da der Ölteppich bereits ungeahnte Ausmaße angenommen und sich kritisch nah an das ökologisch Wertvolle Mississippi-Flussdelta genähert hat, will die US Küstenwache mit kontrollierten Bränden die weitere Ausbreitung der Ölteppiche stoppen.

Aktuell soll der Ölfilm eine Länge von 120 und streckenweise sogar eine Breite von 70 Kilometern angenommen haben. Für die Fischerei könnte dies finanzielle Tiefschläge bedeuten, Verbraucher brauchen sich jedoch vorerst keine Sorgen zumachen.


WebReporter: Gyniko
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brand, Küste, Golf von Mexiko, Rohöl, Bohrinsel, Ölteppich
Quelle: magazine.web.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2010 09:10 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Ozonloch?! Ich hab noch keines gesehen...

Na, zum Glück haben wir hier Feinstaubplaketten... :(

Mir fällt zwar auch keine Alternative zum abfackeln ein -bin ja auch kein Bohrinsel-ist-verschwunden-öl-muss-weg-Profi, aber da muss es doch noch was anderes geben, oder?
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29.04.2010 09:24 Uhr von earlhickey
 
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gewusst? 1 Tropfen Öl verseucht 600 Liter Wasser...

[ nachträglich editiert von earlhickey ]
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29.04.2010 10:04 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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DAS sollte eigentlich jeder wissen, der einen: Führerschein hat, denn da wird´s einem beigebracht. ;)
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29.04.2010 12:22 Uhr von Daaan
 
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"Verbraucher brauchen sich jedoch vorerst keine: Sorgen zumachen. "

ja sicher, wichtiger zusatz für egoistischen kleingeister die bei der katastrophe nur an eines denken "wo bleibt mein fischfilet"
:(
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30.04.2010 21:17 Uhr von Dark_Apollo
 
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Das abwackeln: von Öl auf dem Meer ist aber auch sehr umstritten. Das Öl verbrennt dabei nicht vollständig. Es bleibt ein Abfallprodukt übrig, welches eine teerige Substanz hat. Und genau dieses ist noch giftiger als das Öl selber.

Am effektivsten ist eigentlich nur der biologische Abbau von Öl. Bisher schaffen es nur Mikroorganismen, das Öl vollständig abzubauen. Dieser Prozess verlangsamt sich aber eher, wenn man versucht das Öl mit chemischen Mitteln aufzulösen. Ergebniss .. das Öl verdünnt sich emhr als es sich auflöst. es wird noch mehr Wasser verschmutzt.

Mfg d_a

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