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Beedenbostel (NI): Windrad in Flammen und Feuerwehr kann nicht löschen

Einsatz für drei Feuerwehren im Kreis Celle. Am späten Montagabend wurde ein Brand gemeldet. Bei Ankunft stellte sich heraus, dass sich dieser Einsatz sehr schwierig gestalten würde.

In Brand stand der Maschinenraum und alle drei Flügel einer Windkraftanlage. Problem: Der Brandherd befindet sich in über 100 Metern Höhe. Also unerreichbar für die freiwilligen Helfer.

In Folge der außer Reichweite liegenden Brandstelle wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt, zudem eine Landstraße voll gesperrt. Laut Polizeiangaben beläuft sich der Schaden auf circa 600.000 Euro. Als Ursache wurde ein technischer Defekt genannt.


WebReporter: dp_sz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Feuer, Feuerwehr, Windrad
Quelle: www.feuerwehrmagazin.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2010 20:02 Uhr von dp_sz
 
+4 | -2
 
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So ein Einsatz kann auch böse ins Auge gehen, wenn die Brandstelle wirklich über 100 Meter über dem Boden liegt. Aber es ging ja alles gut aus =)
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28.04.2010 20:04 Uhr von Seelenspiel
 
+3 | -29
 
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28.04.2010 20:26 Uhr von shadow#
 
+7 | -14
 
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Ah ja: a) Was ist in so einem Rotor großartig drin das brennen kann?
b) Wie kriegt man so ein Ding ohne Löschanlage überhaupt versichert?
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28.04.2010 20:50 Uhr von 5MVP5
 
+13 | -1
 
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@Seelenspiel: Wenn du auch nur eine Ahnung hättest wieviel Stahl kostet und in welchen Mengen der hier verbaut wurde.
Das ganze Innenleben, der Generator etc, sind auch noch sehr teuer.

Mir scheinen 600 000 etwas wenig, ich denke das sind nur die Kosten um das Windrad wieder zu reparieren.
Die Gesamtkosten eines solchen Dings sind sich weit höher.

*/Klugscheißen OFF
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28.04.2010 21:17 Uhr von local
 
+8 | -0
 
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tja: Das ist völlig normal dass man so ein Windrad einfach abbrennen lässt. allein deswegen, weil die Flügel, wenn sie sich abtrennen, extrem weit fliegen. Es ist schlichtweg zu gefährlich, es zu löschen. Im überigen bestehen die Flügel oft aus Verbundwerkstoff. und der kann brennen.
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28.04.2010 21:26 Uhr von dr.b
 
+1 | -2
 
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....bekommt die Windradlobby jetzt: im Gegenzug 300.000 Euro weniger Subventionen, ihr wisst schon linke Tasche /rechte Tasche
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28.04.2010 21:37 Uhr von shadow#
 
+2 | -12
 
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28.04.2010 21:42 Uhr von dr.b
 
+5 | -0
 
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@shadow#: ja GFK gibt es tatsächlich auch in Brennbar.....
und zum Thema Lacke, die Lackschicht auf einem Rotor ist um ein vielfaches dicker als bei Autos....deren Lack übrigens auch brennbar ist.....nimm mal was ordentliches keine Zigarette. Natürlich brennt so ein Rotor nicht sponntan aus Lust , wenn jedoch der Generator inkl Elektronik am Abfackeln ist, entstehen Temperaturen die hoch genug sin den Lack zu zünden und einfach mal so drollig wegfackeln zu lassen.
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28.04.2010 21:50 Uhr von Carle
 
+5 | -1
 
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blöde sache das: aber n tolles foto!
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28.04.2010 22:08 Uhr von theFlojo
 
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Ich warte noch auf den kommentar: Die Feuerwehr ist echt nur zum saufen da... nix können die...



Naja was soll man machen... gibt schlimmeres...
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28.04.2010 22:48 Uhr von DarkDome
 
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feuerentstehung: informiert euch mal, was unter hohen strömen alles das brennen anfängt...

in so nem windrad is ein riesiger generator drin...

und ja...metall kann brennen wenn es heiß genug wird...

nehmt mal an die bremse für das windrad is ausgefallen aus welchen gründen auch immer...da fließen ströme die so hoch sind, dass der generator durchbrennt...

schonmal gesehen wie das aussieht wenn ne glühbirne durchbrennt...

jetzt stellt euch diesen effekt mal vor bei kupferkabeln die 36mm² und nich nen halben mm² dick sind...

und ich sag euch...die brennen genauso durch wie der kleine bei der glühbirne...bloß wird das da dann um einiges größer dimensioniert sein...

also erst kabelbrand...das steckt das gehäuse an, das aus isolierendem material ist, beispiel plastik...das brennt!
das verbrennt zündet den rest an der auch aus leichtem material gebaut is (verbundstoff, plastik, usw...) und das brennt auch...und diese bränder erhitzen die metallteile, dass der lack drauf sich auch löst...der kann auch brennen....alles kann dann zum brennen anfangen....und da das windrad sich ja weiter dreht heizt der generator auch schön weiter bis alle wicklungen durch sind im dümmsten fall...

da kann wirklich mehr als genug brennen...

und das löschen is deshalb gefährlich weil durch das abkühlen die rotoren brechen könnten...

merkt ihr daran, wenn ihr ne gefriertruhe habt...so um die -20 °C

nehmt mal einen eiswürfel raus in die hand oder besser direkt in den mund...

der wird platzen!

andersrum geht das wenn ihr eier kocht und die dann in sehr kaltes wasser tut...mit ein bisschen glück zerbrechen die eier dann auch wenn der umschwung schnell genug passiert!

naja und stellt euch das mal bei ner 15 meter langen fläche vor, die sich auf nem rotierendem ding befindet...die könnte verdammt weit fliegen ^^ die drehen sich nämlich mit bis zu 300 km/h !!! und das fliegt verdammt weit wenns grad vor dem fallwinkel gelöst wird!!

und hab eben nachgeschaut moderne windkraftanlagen leisten ca. 1 Megawatt...

das sind 1000 Kilowatt

ein heizlüfter benötigt etwa 1,5 - 2 kilowatt...das heißt ihr könntet 500 Heizlüfter damit betreiben?

also soviel zu den strömen bei denen nix brennen kann...
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28.04.2010 23:27 Uhr von Seelenspiel
 
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Also Ich finds ja witzig wie viel minuse(???) man reingedrückt bekommt wenn man sich über deutsche Preispolitik beschwert. :p

Es gibt wohl weitaus größere Maschienen mit mehr Stahl intus die billiger sind also heult mir nich rum, dass das bisschen Stahl 600´000 wert is. ^^
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28.04.2010 23:43 Uhr von httpkiller
 
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@Seelenspiel
Ob es das wert ist ist ne andere Frage. Es wurde so verkauft und jemand hat es für den Preis gekauft. Die wenigsten Artikel sind das wert für das sie verkauft werden.


Ich will das Foto in groß, das sieht echt Hammer aus.

[ nachträglich editiert von httpkiller ]
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28.04.2010 23:49 Uhr von babuuuuu
 
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@ Seelenspiel: Belief sich der Preis einer Anlage inklusive Anlieferung und Montage 1990 noch auf 1.260 Euro pro Kilowatt installierter Leistung, so sank der Anlagenpreis bis 2004 auf 890 Euro pro Kilowatt, also um über 29 Prozent (Preise inflationsbereinigt auf das Preisniveau von 1994). Eine Windkraftanlage mit einem Megawatt – also 1.000 Kilowatt – Leistung kostet dementsprechend 890.000 Euro. Dabei ist die Technologie neuerer Anlagen ausgereifter, Turbinen und Rotorblätter arbeiten effizienter.
http://www.wind-energie.de/...
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29.04.2010 02:09 Uhr von Nachrichtenleser
 
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Die Lagerstellen und Getriebe eines Windrades werden automatisch geschmiert.
Dazu gibt es einen relativ großen Schmierstoffvorrat und zeitlich gesteuerte Dosiereinrichtungen, die dieses Schmieröl regelmäßig zu den Schmierstellen pumpen.

Da das Öl offenbar mit in Brand geriet ist es als würde ein Faß Rohöl brennen.
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29.04.2010 02:33 Uhr von Mr.Gato
 
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Ein relativ neuer Wingenerator brennt ab während unsere jahrzehnte alten Atomkraftwerke - bis auf kleinere, hochgehypte Zwischenfälle - perfekt laufen...
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29.04.2010 13:48 Uhr von bigpapa
 
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Erst denken: Wenn da mal 600.000 reichen. Das können die eh noch nicht wirklich abschätzen. Diese Schätzungen nach einen Brand sind meist Schwachsinn. Das muss erst mal genau untersucht werden.

In der News steht das selbst die Feuerwehr nicht so hoch kommt das Teil zu löschen.

Wie soll dann an den Teil gearbeitet werden. ? Will sich hier eine ein neuen Generator auf den Rücken binden, und dann da hoch klettern. Die Reparatur hat schon 100.000 Euro logger weg, bevor einer überhaupt genau weiss was kaputt ist. Dazu muss man nämlich spezial Fahrzeuge ranschaffen.

Wer schon mal ein Haus von aussen bemalt hat, weiss vielleicht mit den Begriff "Gerüstkosten" was anzufangen. Und das ist "nur ein Haus" :)

Ich persönlich denke eh der Generator (wiegt mehr als 5 kg *fg*) ist schwerstbeschädigt. Und das heist, Flügel abbauen, das Teilchen ausbauen, Materialtests am Flügel machen (zuviel Hitze mögen die nicht), neues Teilchen rein, und dann den Fügel wieder dran.

Gruß

BIGPAPA

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