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Madrid: Königin-Sofia-Museum stellt Werke des schizophrenen Malers Ramírez aus

Der mexikanische Kunstschaffende Martín Ramírez (1895-1963) war über 30 Jahre lang in verschiedenen Nervenkliniken in Kalifornien wegen einer diagnostizierten Schizophrenie in psychiatrischer Behandlung.

In der Zeit der Weltwirtschaftskrise in den späten 20er Jahren des vorherigen Jahrhunderts verlor er seine Arbeit und wurde auf die Straße "gesetzt". Nach einiger Zeit kam er in eine psychiatrische Anstalt, wo er zu malen anfing. Zuerst u.a. auf Verpackungen und Zigarettenpapier.

Danach entstanden von ihm Gemälde von Landschaften, Tieren und Zügen, für die Kunstliebhaber bis zu 100.000 Dollar bezahlten. Jetzt präsentiert das Königin-Sofia-Museum in Spaniens Hauptstadt erstmalig 62 Exponate des Künstlers. Die Schau ist bis zum 12. Juli geöffnet.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Museum, Madrid, Königin Sofia, Martin Ramirez
Quelle: www.ln-online.de
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28.04.2010 10:55 Uhr von jsbach
 
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Selbst in der großen Suchmaschine sind viele Bilder des Künstlers anzusehen. Wenn man nicht um seine Erkrankung wüsste, würde sagen: sehr gute Bilder. (Foto zeigt das Bild "Pferd und Reiter" von Ramírez)

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