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AUT: Bundespräsidentenwahl - In einem Wahlkreis gab nur eine Person seine Stimme ab

In Österreich fand am vergangenen Sonntag die Wahl zum Bundespräsidenten statt. Dieser wird im Gegensatz zu anderen Staaten direkt vom Volk gewählt. Auch im Wahlkreis Innviertel, in der knapp 5.000 Einwohner zählenden Stadt Schärding, war die Bevölkerung zur Wahl aufgerufen.

Nachdem die Wahllokale geschlossen wurden, wollte man auszählen, aber hier gingen die Probleme in Schärding los. Es hatte nämlich nur ein Bürger seine Stimme abgegeben. Hätte die örtliche Wahlkommission den Umschlag geöffnet, so wäre das Wahlgeheimnis verletzt worden.

Es wurde mit der Landeswahlbehörde gesprochen und diese entschied, den Wahlbrief im Bezirks-Seniorenheim in die dortige Wahlurne einzuwerfen. Landesweit bewarben sich drei Kandidaten um das höchste Amt in Österreich aber im Innviertel war die Wahlbeteiligung am schlechtesten.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Bundespräsident, Wähler, Kleinstadt, Wahlstimme
Quelle: www.pnp.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2010 08:52 Uhr von jsbach
 
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Ich habe die Wahl im Nachbarland etwas in den Medien beobachtet, aber es stand nach den Umfragen nahezu fest, dass er noch einmal für sechs Jahre gewählt wird. Das Ergebnis: 78,9 Prozent der abgegebenen Stimmen für Heinz Fischer, der vor seiner ersten Wahl der SPÖ angehörte. Er kandierte wieder als parteiloser. (Symbolbild)
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28.04.2010 09:01 Uhr von dr.b
 
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Vom Wohl und Wehe der Umfragen man kann schon den Eindruck haben, daß niedrige Wahlbeteiligungen manchmal auch von Umfragen getrieben werden. Getreu dem Motto "bringt eh nix". Und 50% ist ja wirklich eine geringe Beteiligung.
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28.04.2010 09:06 Uhr von nonotz
 
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lol: nicht mal die wahlhelfer haben gewählt?
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03.05.2010 11:23 Uhr von logistiker
 
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irgendwas stimmt da nicht: http://orf.at/...

hier kann man ganz klar erkennen dass es ca. 1750 Wähler gab.

das sind ja recherchen á la Bild o.O

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