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Anwalt verlangt von Krankenschwester 101,40 Euro wegen Falschparken

Ein Anwalt fordert von einer Krankenschwester 101,40 Euro, weil sie für zweieinhalb Stunden ihr Auto auf seinem Privatparkplatz abgestellt hatte.

Das hat er ihr in einem vier Seiten langen Brief mitgeteilt. Zusätzlich soll sie eine Unterlassenserklärung unterschreiben, in dem festgehalten ist, dass sie diesen Parkplatz künftig nicht mehr benutzt.

Der Erklärung zufolge müsste die Krankenschwester dann bei Unterlassung der Forderung für jede weitere Parkplatzbenutzung 100 Euro Strafe zahlen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anwalt, Krankenschwester, Falschparker, Dossenheim
Quelle: www.rnz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2010 15:50 Uhr von Susi222
 
+3 | -0
 
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Es würde mich ja echt interessieren, ob diese Forderung bei Gericht Bestand hätte. Und ob die Krankenschwester das Geld zahlt oder nicht.
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27.04.2010 15:55 Uhr von tobe2006
 
+2 | -0
 
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omg..? ich würd gern ma wissen, was ne angemessene strafe für solches falschparkens is?!
davon abgeseh n hätt er sie doch einfach abschleppen lassen koennen?
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27.04.2010 16:00 Uhr von PakToh
 
+8 | -0
 
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@tobe2006: Wenn er sie hätte abschleppen lassen, dann hätte er die Abschleppgebühren selber zahlen und von ihr einklagen müssen, so fordert ohne Abschleppen direkt das Geld ein, von seiner Warte aus sinnvoller.

Ob er damit rechtens durch käme weiß ich nicht und hoffe ich nicht - zumal die üblichen Gebühren wegen Falschparkens deutlich unter den 100 Euro liegen dürften, solange man nicht abgeschleppt wird, wovon er hier ja Abstand genommen hat.

Die Unterlassungserklärung finde ich lächerlich, rechtlich vielleicht rechtens, aber rein praktisch lebt der werte Herr wohl auf seiner eigenen Wolke...
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27.04.2010 16:19 Uhr von fatcat
 
+1 | -0
 
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Ich könnte mir vorstellen, dass der besagte Anwalt schon öfters Fremde auf seinem Parkplatz stehen hatte und er es diesmal jemandem reindrücken wollte. Vermutlich war diese Dame einfach zum falschen Zeitpunkt auf dem falschen Parkplatz =).
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27.04.2010 16:26 Uhr von Pils28
 
+11 | -0
 
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Manche Anwälte verstehen sich weniger als: Organ der Rechtspflege sondern mehr als eien Mischung aus StaSi und Raubrittertum! ;-)
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27.04.2010 16:29 Uhr von Allmightyrandom
 
+4 | -1
 
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Abmahnanwälten gehört ordentlich ........

Zumindest wenn es sich wie bei diesem Typen zweifelsfrei um eines dieser Nachtschattengewächse handelt.
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27.04.2010 17:09 Uhr von FFFogel
 
+2 | -2
 
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Im Recht: In diesem Fall ist der Anwalt im Recht, und die Frau kommt auch noch relativ günstig weg.

Die Frau muss auf jeden Fall bezahlen, nur der betrag würde von einem Gericht korrigiert werden können (auch nach oben).
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27.04.2010 20:00 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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Ich stimme FFFogel zu: wenn ich einen Privatparkplatz habe und diesen nutzen möchte, dies aber nicht kann weil sich jemand anderes da drauf gestellt hat, dann darf ich den Falschparker abmahnen.

Stellt euch mal vor ihr habt nen eigenen Parkplatz direkt vor der Haustür, müsst aber 2 Straßen weiter parken weil jemand anderes drauf steht.

Genau wie fatcat denke ich, dass dies nicht der erste Falschparker (bzw. in dem Fall Falschparkerin) ist und der Anwalt einfach gerne seinen Parkplatz nutzen möchte.
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28.04.2010 00:22 Uhr von tinagel
 
+1 | -1
 
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ich: kann mir vorstellen
das er das bereits als Standardschreiben hat. Nur noch Adresse ändern, Porto drauf und ab damit.
Ein einträgliches aber mieses Geschäft.
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02.05.2010 18:59 Uhr von schorchimuck
 
+0 | -0
 
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Und ich verlange: das die Krankenschwester diesen Abmahnspezialist mit irgendetwas einschläfert,in einem 4 Seiten langen Brief kann ich das auch begründen warum dies besser für den Rest der Menschheit wäre ;)

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