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CDU ist gegen Beteiligung der Banken bei Griechenlandhilfe

Geht es nach der CDU, werden Banken an den Hilfen für Griechenland nicht beteiligt. Die Union sieht ihre Aufgabe primär in der Stabilisierung des Euros, will sich dabei aber nicht auf "Nebenkriegsschauplätze" begeben, so Unions-Fraktionsvize Michael Meister.

Deutsche Banken, die teils unter staatlichem Schutz stehen, wie zum Beispiel die Hypo Real Estate, oder die Commerzbank, gehören zu den größten Gläubigern Griechenlands. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich haben deutsche Institute dort 43 Milliarden Dollar investiert.

Sowohl Kanzlerin Merkel, als auch Meister können die Forderung nach einer Beteiligung der Banken zwar verstehen, derzeit seien staatliche Garantien aber wichtiger. Die SPD-Fraktion unter Steinmeier fordert indes eine Beteiligung der Banken, ansonsten gäbe es keine Zustimmung zu etwaigen Hilfen.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Griechenland, CDU, Beteiligung
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2010 10:30 Uhr von Bildungsminister
 
+13 | -0
 
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Hier zeigt sich mal wieder wer am Ende die Rechnung und Zeche zu zahlen hat - Wir. Auch wenn es im Moment um einen Kredit geht für den Deutschland bürgt, so stehen wir in der Verantwortung wenn Griechenland nicht zahlen kann. Heute da stellt sich Herr Ackermann hin und verkündet Milliardengewinne, und man fühlt sich nur noch machtlos. Am 9. Mai wird in NRW gewählt, jeder sollte sich dort überlegen ob er so etwas weitere 3 Jahre unterstützen will. Hauptsache die Banken verdienen ordentlich!
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27.04.2010 10:39 Uhr von lina-i
 
+6 | -2
 
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Jetzt sollen auch die Banken, denen die Griechen Geld schulden, auf dieses Geld verzichten?

Also soll die Hypo-Real-Estate, die ja dem deutschen Staate zu 100% gehört, auch auf das Geld aus Griechenland verzichten, damit der Steuerzahler noch mehr Geld in das schwarze Loch (HRE) pumpen darf. Auch so kann man die Höhe der Zahlungen an Griechenland verschleiern...
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27.04.2010 10:48 Uhr von zoc
 
+15 | -1
 
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Und wieder zeigt die CDU ihr Gesicht: (und nicht nur die).
Bankentreu, Wirtschaftstreu, Kriegstreibend.
In meinen Augen: Verbrecher.
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27.04.2010 10:56 Uhr von Aggronaut
 
+13 | -1
 
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ich hoffe: griechenland reisst uns mit in den abgrund. bei uns sitzen kinder auf der strasse, familien fristen ein schattendasein der arbeiter kämpft dank lohndumping um seine tägiche existenz. und die reichen schieben mal eben milliarden durch die gegend als wäre es taschengeld.

kann gar nich so viel fressen wie ich kotzen möchte
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27.04.2010 11:18 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -1
 
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Das Problem mit einem Ausschluss Griechenlands ist das dieser in den Verträgen der EU gar nicht vorgesehen sind. Es wäre von daher nicht mal möglich Griechenland auszuschließen. Der einzige Weg wäre das Griechenland von sich aus sagt das sie aussteigen. Darauf allerdings können wir wohl lange warten, es wird ja nun geholfen und das wohl über viele Jahre hinweg. Warum sollten sie da einen solchen Schritt in Erwägung ziehen.

So traurig es ist, wir sind am Ende ja sogar auf die Hilfen angewiesen. Wie man oben lesen kann haben Banken bis zu 43 Milliarden in Griechenland investiert. Angenommen die Griechen kehren zu ihren Drachmen zurück und treten aus der EU aus, dann hätte das katastrophale Folgen für den Standort Deutschland. Da geht es ja nicht nur um das Geld der Banken, sondern auch das der Anleger. Genau das ist ja das perfide an der Situation. Am Ende würde dann wieder der Staat zu Bankenrettung einspringen und es würde für uns deutlich teurer werden.

Wir werden so oder so die Zeche zahlen. Ich finde es aber gerade zu scheinheilig das sich nun die Politik hinstellt und als einzigen Grund die Stabilisierung des Euros anführen. Wobei sie natürlich vergessen das sie uns vor wenigen Wochen noch sagten wir müssten uns keine Sorgen machen, Griechenland bräuchte kein Geld. Fakt ist das Banken in staatlicher Hand genauso am "Untergang" Griechenlands verdient haben, damit auch unsere Regierung, und man das nun verschweigt. Über Jahre wurde in Griechenland spekuliert und der deutsche Staat hat die Hand aufgehalten.

Anders gesagt: Es ist beschämend das es niemand gibt der zumindest so viel Cochones in der Hose hat um mal Tacheles zu sprechen. Nein, man lässt den deutschen Bürger an der kurzen Leine, dabei war schon damals klar das wir zahlen werden, und es ist auch jetzt klar das wir mehr als 8 Milliarden zahlen werden. Das ist doch kein Geheimnis.

Ekelhaft ist es allerdings nun die Banken raus zu halten, die vor allem für den rasanten Abstieg Griechenlands durch Spekulationen verantwortlich sind. Am Ende zahlen wir die 8 Milliarden nicht um Griechenland zu helfen, sondern um die Banken vor einer neuen Krise zu schützen, wobei auch der deutsche Staat ordentlich verlieren würde. Es geht wieder einmal um die Banken, nicht um ein Land.

Und wir können nichts dagegen tun, letztendlich ists das gleiche Kasperle-Theater wie eh und je...
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27.04.2010 11:23 Uhr von muppler5
 
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DIe Bestechung der CDU: trägt ihre Früchte...
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27.04.2010 11:50 Uhr von GLOTIS2006
 
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Europa down under: Interessant wäre auch, WANN die einzelnen Kreditlinien abgegangen sind. Denn, falls dies geschah als es schon zu krieseln begann, würde mehr dahinter stecken als ein geplatztes Kreditgeschäft. Dann wäre eigentlich der Beweis erbracht, dass hier Politik und Banken Hand in Hand den Abstieg beschlossen hatten.

Übrigens. Wo richtig Geld verdient wurde, war der Devisenhandel. Insgesamt über 2 Trillionen werden dort TÄGLICH gehandelt. Hört sich unrealistisch an, ist aber das Handelsvolumen. Jetzt könnt ihr euch ja vorstellen, dass wenn man frühzeitig von politischen Entscheidungen erährt oder beeinflussen kann, die zu einem auf und ab von Wechselkursen führt, eine ordentliche Rendite bei geringen kalkulatorischen Risiko einfahren kann.

In den USA wird zB die Bespitzelung von Sitzungen des Federal Open Market Board hart bestraft. Der Grund liegt auf der Hand. Und hier in Europa ist eine Bespitzelung gar nicht nötig. Hier macht man einfach einen Termin, setzt sich hin, nimmt sich Gebäck und Tee oder Kaffee und plaudern gemütlich mit den jeweiligen Amtsträgern über die weitere Vorgehensweise der EZB oder wie jetzt im Falle von Griechenland.

Für mich ist das nicht nur eine extreme Verletzung der Balance of Powers, die es ja eigentlich auch in der EU geben sollte (aber da gibt es noch eine viel längere Liste von Verstößen), sondern schlicht und ergreifend auch Betrug am Wähler und zwar an JEDEM EINZELNEN, ob reich oder arm, HARTZ 4 oder Porsche. Hier wird jeder betrogen.
Was würde wohl passieren, wenn alle oder zumindest ein Gross der Menschen in Deutschland einfach mal alle ihre Steuern nicht zahlen würden? Das habe ich mich schon oft gefragt. Jemand eine Idee?
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27.04.2010 12:20 Uhr von maki
 
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Steuerun nicht zahlen? Wie soll das für Otto-Normalo gehn, wenn die Blutegel Dich Monat für Monat vollautomatisch zwangs-teilenteignen?
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27.04.2010 12:47 Uhr von GLOTIS2006
 
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Es geht natürlich nicht, aber der Gedanke daran ist interessant. Um zu wissen, was passieren würde, müsste man relativ viele Variablen planen, die teilweise abhängig, aber auch teilweise unabhängig voneinander sind. Vielleicht hat das ja schonmal jemand versucht? :)
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27.04.2010 12:58 Uhr von iamrefused
 
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wie können die: anderen menschen noch in die augen gucken?
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27.04.2010 14:13 Uhr von ck1987ck
 
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@autor: was hat den ackermann damit zu tun??

die deutsche bank kommt ohne staatsgarantien aus und millarden gewinne müssen bei einer bank dieser größenordnung sein
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27.04.2010 14:46 Uhr von ck1987ck
 
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wieso ein minus? ich finde es auch falsch das die banken nicht mit einbezogen werden, aber man kann nicht alle über ein kam scheren

die deutsche bank ist die einzige bank (aus dtl.) die international was taugt und von einem millardenschweren unternehmen wird auch ein gewisser prozentsatz gewinn erwartet und das sind bei der deutschen bank nunmal millarden

[ nachträglich editiert von ck1987ck ]
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27.04.2010 15:47 Uhr von vmaxxer
 
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Tja: Wenn eine Bank in eine Firma investiert und diese dann den Bach runtergeht zahlt doch auch nicht der Steuerzahler. Entweder verbucht die Bank das dann als verlust ab oder buttert eben selber mehr in diese Firma um sie wieder ans laufen zu bekommen.
Wäre nur gerecht.
In den letzten Tagen hat man die Gier doch schon wieder schön gesehen:
Griechenland vor der Pleite, ein schwarzes Loch das alle Gelder auffrisst und die investieren fleissig weiter darin...geil, gibt ja bis zu 10% wenns gut geht. Vater Staat und der Michel zahlt ja ohnehin wenns schief geht. Kein Risiko also.
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27.04.2010 15:52 Uhr von :raven:
 
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Griechenland ist doch schon pleite! Was jetzt noch kommt und gerade stattfindet ist doch nur noch die Abwicklung.
Kurzfristige griechische Staatsanleihen stehen bereits bei über 15%:
http://www.bloomberg.com/...

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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27.04.2010 16:04 Uhr von :raven:
 
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@GLOTIS2006: "Was würde wohl passieren, wenn alle oder zumindest ein Gross der Menschen in Deutschland einfach mal alle ihre Steuern nicht zahlen würden? "

Legal geht das einzig durch Konsumverzicht...
Gebrauchte Dinge kaufen, wo keine Mehrwertsteuer kassiert wird. Versicherungen kündigen, die unnütz sind (vor allem langfristige Kapitalversicherungen wie Lebensversicherungen und ähnlicher Quatsch), nicht auf irgendwelche Abwrackprämien herein fallen, öfters das Fahrrad benutzen (kost nix und hält fit) etc...

Illegal geht auch... aber illegal ;-)

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