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Betriebsprüfungen spülen Milliarden in die Kassen der Finanzämter

Im Jahr 2009 sind durch Betriebsprüfungen in Deutschland rund 21 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen in die Kassen der Finanzämter geflossen. Dies ist ein neuer Rekord.

In den Jahren 2008 (17 Milliarden Euro) und 2007 (16 Milliarden) wurde wesentlich weniger durch Betriebsprüfungen eingenommen.

Im vergangenen Jahr waren 200.000 Firmen durch 13.300 Finanzbeamte überprüft worden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Betrieb, Kasse, Einnahme, Finanzamt
Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2010 10:45 Uhr von Man1
 
+12 | -3
 
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hmmm wo dass Geld wohl wieder hinfließt...?
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27.04.2010 11:38 Uhr von Wurst_afg
 
+8 | -1
 
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steht doch da^^ "in die Kassen der Finanzämter"

:-P
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27.04.2010 12:02 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -1
 
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@Man1: Die Frage muss du anders stellen und zwar, wo wäre das Geld sonst geflossen?

Jeder kann sich denken wo, den Mitarbeiter/innen bestimmt nicht zugute.
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27.04.2010 13:07 Uhr von halloechen
 
+2 | -0
 
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Das Geld: kriegen erst die Griechen, dann die Spanier und dann die Portugiesen ;)
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27.04.2010 13:11 Uhr von Nico_
 
+1 | -1
 
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Die Frage ist: wieviel davon noch da ist wenn die Gerichte entschieden haben.
Laut meinem Steuerberater gehen die Finanzämter neuerdings sehr viel härter mit den Steuerzahlern um. Da werden auf Verdacht schon mal alle Konten eingefroren oder irrwitzige Summen als Sicherheiten einbehalten. Bis da ein Gericht die Unschuld oder die Unverhältnismäßigkeit erkannt hat, sind viele Kleinstunternehmen schon längst insolvent.
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27.04.2010 15:08 Uhr von Ken Iso
 
+0 | -2
 
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Wegen den SteuerCDs: traut sich keine mehr das Geld rauszuschaffen ^^ gut so!
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27.04.2010 15:57 Uhr von flumie
 
+1 | -0
 
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@ken iso: es werden zu über 90 prozent klein und mittelständische betriebe überprüft.
Die wirklich reichen unternehmen haben so gute Anwälte und Steuerberater , da trauen sich normale Finanzbeamte nicht dran.
Ne Betriebsprüfung ist was anderes wie ne Steuerhinterziehung.
Z.B. wenn du dir nen 10 jahre alten Vw Bulli für 5000 euro kaufst unterstellt dir das Finanzamt dass du damit auch Privatfahrten machen könnetest , darum wird 1 prozent des Neupreises (ca. 35000) im Monat als gewinn zugebucht , dass man dann versteuern muß.
Das ist alles lug und trug, die wollen nur kleine und mittlere Betriebe ausbluten lassen.

[ nachträglich editiert von flumie ]
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27.04.2010 17:04 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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Vor allem Betriebe in MV un B müssen fürchten: Die südlichen Bundesländer machen statistisch deutlich weniger Prüfungen als strukturschwächere Länder.

Weil Ba-Wü, Bay, Hes, etc. nichts von den Mehreinnahmen haben, und diese in den Länderfinanzausgleich gehen, sagt man sich: Besser das Geld bei den eigenen Firmen lassen, als es nach Berlin oder Meck-Pomm. geben.

Es ist tatsächlich so, dass weniger Steuerprüfungen als heimlicher Standortvorteil herangezogen werden. Ist in einer Studie bewiesen worden.
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21.05.2010 14:50 Uhr von peper01
 
+1 | -0
 
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Viel Arbeit! 200.000 Betriebsprüfungen durch 13.300 Beamte

Das macht eine Beachtliche Leistung vom ca. 15 Betriebsprüfungen pro Beamter im Jahr! Mehr als 1 im Monat! Ich finde das Geld sollte als Bonuszahlung an die Beamten gehen weil Sie so hart gearbeitet haben : ironie aus

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