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Weltraumteleskop "Planck" hilft bei der Beobachtung von Sternentstehungsregionen

Die Hauptaufgabe des von der ESA betriebenen Weltraumteleskops "Planck" ist eigentlich die Beobachtung und Kartierung der kosmischen Hintergrundstrahlung. Mit seinen hochempfindlichen Messinstrumenten kann es allerdings auch ausgewählte Objekte, zum Beispiel Nebel, im Mikrowellenbereich untersuchen.

Eine nun veröffentlichte Aufnahme der Orion Region zeigt eindrucksvoll die Prozesse, welche in den Sternentstehungsgebieten ablaufen. Der auffällige, rote Bogen im oberen Bereich ist eine 300 Lichtjahre durchmessene Schockwelle eines explodierten Sterns, die den umgebenden Staub komprimiert.

Durch die Komprimierung werden Gas- und Staubwolken zum Kollaps gebracht, wodurch neue Sterne entstehen. In der Aufnahme der etwa 1.500 Lichtjahre entfernten Region erkennt man auch großflächige Bereiche interstellaren Staubs, welcher durch naheliegende, junge Sterne zum Leuchten angeregt wird.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stern, ESA, Beobachtung, Weltraumteleskop, Schockwelle
Quelle: www.eurekalert.org

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2010 07:52 Uhr von alphanova
 
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Ein tolles Bild der Sternentstehungsregion um den Orionnebel, auch wenn es nicht die realen Farben zeigt. Vor allem die Supernova-Schockwelle sieht schon ziemlich gewaltig aus.
Der helle Fleck in der unteren Bildmitte ist der berühmte Orionnebel.
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27.04.2010 08:49 Uhr von DirtySanchez
 
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