26.04.10 15:37 Uhr
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Steuerschätzung: Es fehlen an die neun Milliarden Euro

Derzeit hält sich die Bundesregierung mit Plänen zu etwaigen Sparplänen bedeckt und wartet bisweilen auf die Steuerschätzung, welche Anfang Mai veröffentlicht werden wird. Doch schon jetzt wurde bekannt, dass die staatlichen Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr sinken werden.

Alfred Boss, Finanzexperte des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, erklärte dem "Handelsblatt", dass Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ab 2011 jedes Jahr zwischen fünf und neun Milliarden Euro fehlen würden. Auch dieses Jahr erwartet der Experte ein Minus von etwa sechs Milliarden Euro.

Boss selbst gehört dem Arbeitskreis Steuerschätzung an, welcher am 6. Mai die Prognose bis zum Jahr 2014 veröffentlichen wird. Die FDP hatte mehrfach betont, dass sie detaillierte Pläne ihrer Steuerreform von dieser Einschätzung abhängig machen würde, fordert aber auch trotz Defizit Steuersenkungen.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Bundesregierung, Steuerschätzung
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2010 15:37 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -0
 
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Der Monat Mai verspricht durchaus interessant zu werden. Am 9. Mai wird in NRW gewählt, am 6. soll die Steuerschätzung veröffentlicht werden. Das bedeutet 3 Tage in denen die Opposition in NRW noch mal richtig Punkten kann. Ich bin gespannt wie die FDP Steuersenkungen angesichts solcher Zahlen und Mehrausgaben in 2010 von 135 Milliarden Euro in Deutschland (Bund und Länder) rechtfertigen will. Am Ende geht das wohl nur wenn man an anderer Stelle spart, am Besten bei der Bildung...
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26.04.2010 15:56 Uhr von rubberduck09
 
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Wie wärs denn mal mit Weniger Geld verprassen?

Wird jedem Normalbürger doch auch zugemutet.

Es gibt Dinge, die müssen sein (Schulen, Polizei, Straßenverkehr, ...) und Dinge, wo man sich schon fragen darf, was das soll (Dienstwagen im Urlaub, Prunkbauten allerorts, ´Kunst´ wo selbst Experten zweifeln, Kriegseinsätze ohne Kriegserklärung, ...)

Aber wie immer hat der Finanzminister nicht genug Eier in der Hose, um da endlich mal den Rotstift anzusetzen.

Diätenerhöhungen alle Nase lang, Nebenjobs (ich bin eigentlich mit-Arbeitgeber von den Typen und möchte das nicht), die ganze Politik ist in D-Land nicht wirklich weniger korrupt als in IT oder GR.
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26.04.2010 16:11 Uhr von Tinnu
 
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hab DIIIIEEEE idee !!!! jährlich verschenkt die regierung 14 milliarden euro an so eine sekte. da könnten die ja mal einsparen anstatt dem kleinen mann immer in die tasche zu greifen.
achja.. die sekte nennt sich kirche und mit den 14 milliarden sind nicht die kirchensteuer gemeint. sondern subventionen, die der reichsten macht der welt in den unersättlichen arsch geschoben werden.
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26.04.2010 16:17 Uhr von korem72
 
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Wir können ja: auch ein Hilfsgesuch bei der EU einreichen... vielleicht leihen uns ja die Griechen ein paar Milliarden....^^

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