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Homosexuelle Migranten werden doppelt diskriminiert anstatt integriert

Eine Studie der Universität Jena im Auftrag des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), die 137 homosexuelle Migranten mit einer Gruppe homosexueller Nichtmigranten verglich, hat bewiesen, dass Migranten, die homosexuell sind, doppelt diskriminiert werden und kaum eine Chance auf Integration haben.

Eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Diskriminierung gibt es besonders dann, wenn die Migranten aus Ländern kommen, in denen Homosexuelle sowieso schon unterdrückt werden.

Dann reagieren die eigenen Eltern meist ablehnend auf die gleichgeschlechtliche Partnerschaft und werden von ihrer Familie nicht mehr akzeptiert. Deshalb fordert der LSVD mehr Unterstützungsangebote, die zum Beispiel auch die Aufklärung der Familie beinhalten.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Studie, Diskriminierung, Migrant, Homosexuelle, Universität Jena, LSVD
Quelle: www.google.com
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2010 20:57 Uhr von Rick-Dangerous
 
+12 | -4
 
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Eine eigene: Wohnung ist oft die Lösung für viele Probleme.

Man muss nicht sein Leben lang am Rockzipfel der Familie hängen.
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25.04.2010 21:21 Uhr von Hodenbeutel
 
+6 | -3
 
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@Rick-Dangerous: Nur weil man nicht mit der Familie unter einem Dach wohnt heißt das nicht das alle Probleme auf einmal verschwinden, schlieslich wird in den meisten fällen weiterhin Kontakt bestehen.

Auserdem denke ich nicht das die Familie das einzigste Problem ist, Homosexualität ist immernoch ein Tabuthema das oft auch bei fremden auf verachtung stöhst.
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25.04.2010 22:10 Uhr von floutsch
 
+4 | -4
 
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ROFL @berechtigt: Ist eigentlich kein lustiges Thema, aber Dein Kommentar ist einfach zu geil :-D
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25.04.2010 22:22 Uhr von dr.b
 
+9 | -0
 
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Was sagt uns der Titel mal ganz abgesehen vom Thema Homosexualität. Da wird jemand nicht integriert.... da wird jemand doppelt diskriminiert....
Stellt sich die Frage wer im einzelnen Fällen diskriminiert und wessen "Aufgabe" es ist zu integrieren. Sollen wir jetzt ein staatliches hirnwäsche-Programm für Migrationsfamilien aufsetzen? Wir bekommen es ja nicht mal hin vielen unsere Gesetzgebung zu vermitteln......wie soll man dann eine Thematik vermitteln die selbst in der deutschstämmigen Gesellschaft noch vor wenigen Jahren ein Tabu war.
Im Zweifel muss man sich halt entscheiden....und da ist der Betroffene gefragt ob er sich seiner Familie und deren Ansichten unterwirft oder nicht und weiterhin wenn er sich den integrieren will...muss er auch dies selbst tun...denn Zwangsintegration findet nicht statt...ist ja auch nicht erwünscht.
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25.04.2010 22:52 Uhr von TrangleC
 
+2 | -3
 
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Ja, wie schon dr.b mit anderen Worten gesagt hat, bevor man den Migrantenfamilien Tolleranz gegenüber Homosexuellen beibringt, gäbe es erstmal eine lange Liste von anderen Sachen die man ihnen beibringen müsste um sie wirklich in unsere Kultur zu integrieren. Wie wäre es beispielsweise wenn man sich statt um die kleine Minderheit der Schwulen erstmal um die genau so unterdrückte deutlich größere Gruppe der Frauen kümmern würde?
Oder darum dass in "Migrantenfamilien" Kinder nicht mehr mit der jetzt noch oft üblichen Selbstverständlichkeit geschlagen werden?
Oder darum dass "Migranten" lernen müssen Kritik und Satire zu akzeptieren wenn es um ihre Religion geht?

Das macht man alles nicht, warum also bei der Schwulen-Tolleranz anfangen?
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26.04.2010 00:34 Uhr von flatbox
 
+1 | -3
 
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Wow! Also ehrlich - Moslem UND Homo - die Typen müssen echt mal EIER haben :-D

______________________________________
"Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen."
Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller

http://de.wikiquote.org/...

[ nachträglich editiert von flatbox ]
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26.04.2010 08:02 Uhr von borgworld2
 
+3 | -3
 
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Was ein Schwachsinn: Er oder Sie hätte wenn "interesse" besteht gerade hier die besten Chancen den gewünschten Lebenstil umzusetzen.
Deutsch lernen, neue Stadt neues Umfeld und man kann sich verhalten wie man selbst möchte.
Wo ist da jetzt die Diskriminierung?

Man muss logischerweise von seinen alten Verhaltensweisen im gewissen Umfang abstand nehmen und vielleicht auch von der Familie wenn einem die eben nicht unterstützt. Aber die Familie hat nix mit Integration zu tun und ist wirklich nicht das Problem des Staates!
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26.04.2010 09:16 Uhr von flatbox
 
+2 | -2
 
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@ borgworld2: Nö, man kann sich eben nicht verhalten wie man möchte.
Stell dir einfach mal vor du hast einen langen Bart und heißt - ohne dass du was dafür könntest - Usama ibn Ladin. Du sprichst fließend hochdeutsch, hast aber keine Ahnung vom lokalen Dialekt. Du bist schwul, trägst rosa Hemden, hast eine Festanstellung in einer ländlichen Region. Allein schon das Finden einer Wohnung in einer gescheiten Lage gerät zu einem Ding der Unmöglichkeit.

Um deinen arbeitslosen Schwager und dessen Familie im Nahen Osten zu unterstützen, schickst du jeden Monat 100 Euro auf sein Konto im Ausland. Das läßt dich in das Fadenkreuz der Fahnder des BKA geraten. Wer weiß - vielleicht bist du ja ein Terrorist?

Und jetzt sag bitte nicht, das sei ja alles nur konstruiert oder erfunden. Wir wissen alle, dass es so zugeht bei uns im Staate Deutschland.

______________________________________
"Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen."
Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller

http://de.wikiquote.org/...
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26.04.2010 09:41 Uhr von borgworld2
 
+2 | -3
 
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flatbox: Ja und?
Selbst der Name wäre egal, wobei ich ihn vielleicht doch ändern würde, man muss die Diskriminierung ja nicht umbedingt mit nem grossen Schild berufen oder?

Wenn der Typ hochdeutsch kann wird er sich auch integrieren können.
Selbst wenn er so aussieht wird er mit Vorlage von Bonität eine Wohnung bekommen.
Dem Vermieter isses total egal ob der Schwul ist oder sonstwas, hauptsache die Miete kommt pünklich und er macht den Eindruck, dass er die Wohnung nicht in einen Schweinestall verwandelt.
Einen Job zu finden sollte auch mit den nötigen Qualifikationen kein Problem darstellen, selbst Rosa Hemden sollen ja modern sein, obwohl ich sie pers. scheusslich finde.

Das mit den 100€ ist auch absoluter Quatsch, das BKA hat besseres zu tun als irgendeinen mit Bart wegen 100 öcken zu überwachen. Der wird vielleicht 1x "durchleuchtet" und dann wars das, wobei ich selbst das sehr bezweifel.
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26.04.2010 09:58 Uhr von Cosmopolitana
 
+3 | -2
 
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@Borgworld2: "Selbst der Name wäre egal, wobei ich ihn vielleicht doch ändern würde" ???????? ???????

Aaaalso ! Du würdest woanders hinziehen, den Kontakt zu deiner Familie abbrechen, deinen Namen ändern, deine gesamte Identität aufgeben, etc, und nennst das dann noch UnKoMpLIzIErT ???

Und noch etwas zum Nachdenken! Kein schwarzhaariger, dunkeläugiger, mit dunklerem Teint, perfekt deutsch sprechender Migrant wird jemals als Einheimischer angesehen.
Er wird immer der Ausländer bleiben, selbst wenn er bereits in der zweiten oder dritten Generation hier lebt.
Man wird immer an seine Herkunft erinnert, auch wenn man sich selbst total deutsch fühlt, das ist eine Tatsache, die ich bei unzähligen Freunden gesehen habe, sie sind im Grunde perfekt integriert sind, bzw, sie haben SICH perfekt integriert.
Und wenn der- oder diejenige auch noch homosexuel ist, dann glaub nicht, dass es so einfach ist, Kontakte zu knüpfen.
Viele Menschen hier in diesem Land sagen dir zwar nichts direkt ins Gesicht, aber hinterm Rücken wird dafür kräftig Dampf gemacht und gehetzt. Der Schein trügt in jedem Fall!
Das werden natürlich einige nicht hören wollen und ich wünschte auch , es wäre anders, aber es ist leider so. Dafür habe ich zu viele Fälle miterlebt.

[ nachträglich editiert von Cosmopolitana ]
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26.04.2010 10:45 Uhr von borgworld2
 
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Cosmopolitana: Hä?
Es ging ursprünglich darum, dass die Familie oft die Homosexualität eben NICHT akzeptiert!
Also ist wohl eine Trennung von dieser unumgänglich oder?
Dafür kann der Staat ja nix.

Dann wenn ich Osama Bin Laden heissen würde, dann würde ich meinen Namen ändern und zwar freiwillig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Dann was du an "unzähligen" Freunden gesehen hast ist mir echt total egal, sobald die Person gut deutsch spricht und sich anstrengt was auf die Beine zu stellen wird er integriert!!
Nur weil er dann immernoch aus "Ausländer" erkannt wird, ist er trotzdem integriert. Was soll er auch machen, er kommt ja von da oder seine Eltern kommen von XY.

Zum Thema homosexualität und Kontakte, da gibts doch bestimmt genug Scenekleipen oder Internetportale wo sie sich treffen können, kann doch nicht so schwer sein und dort wird ein "gutaussehender Südländer" bestimmt nicht weggestossen...

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