IWF: Weitere Staatspleiten denkbar
Bei der diesjährigen Tagung des Internationale Währungsfonds (IWF) kamen die Teilnehmer zwar zu dem Schluss, dass die weltweite Wirtschaft insgesamt wieder an Fahrt aufnehmen würde, die Gefahr eines zweiten Griechenlands steige allerdings auch weiterhin.
Dem IWF lege es zwar auch zukünftig daran, die Haushalte der Länder dauerhaft zu sichern, dabei gehe aber ein hohes Risiko von den massiven Staatsverschuldungen einiger Länder aus. Konkrete Pläne für die Zukunft wurden indes während des Treffens nicht beschlossen.
Auch konnten sich die 186 im IWF vertretenen Länder nicht auf eine Bankenabgabe einigen. Gerade jene Länder, die besser als andere aus der Krise hervor gegangen waren, sehen darin einen Nachteil für ihre Wirtschaft. Ein durch den IWF eingebrachter Vorschlag hierzu wurde bisher nicht angenommen.