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US-Finanzinvestor Triton will 30 Mio. Euro für Karstadt zahlen und 4.000 Jobs streichen

Der US-Finanzinvestor Triton ist daran interessiert, die Karstadt Warenhäuser zu übernehmen (ShortNews berichtete).

Medien berichten jetzt, dass Triton 30 Millionen Euro für Karstadt bezahlen will und weitere 60 Millionen Euro in die Warenhauskette investieren will.

Von den derzeit 26.000 Mitarbeitern sollen 4.000 entlassen werden. Darüber hinaus sollen die Mietzahlungen stark nach unten gefahren werden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Übernahme, Investor, Karstadt, Personalabbau, Triton
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2010 12:25 Uhr von Darth Stassen
 
+11 | -3
 
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Es mag hart klingen, aber besser 4.000 neue Arbeitslose als 26.000.
Daher ist zu hoffen, dass das ein Erfolg wird.
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25.04.2010 12:47 Uhr von Marco Werner
 
+11 | -1
 
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@Darth: Sicher..erstmal klingt das gut. Die Erfahrung zeigt aber,daß die diversen Finanzinvestoren nicht umsonst den Spitznamen "Heuschrecken" bekommen haben. Denn die sind nicht wirklich dran interessiert, ein Unternehmen am Laufen zu halten,die wollen es nur bis zum letzten herauszuholenden Euro ausquetschen und lassen es dann fallen. Zwei ehemalige Arbeitgeber von mir sind auch auf diese Art liquidiert worden,obwohl es auch ernstzunehmendere Interessenten gab.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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25.04.2010 12:48 Uhr von ROBKAYE
 
+14 | -0
 
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Eine Heuschrecke Triton ist eine sog. "private-equitiy"-Gesellschaft... das bedeutet, sie investieren, kürzen Stellen, kürzen Löhne, ziehen das Kapital aus der Firma und zerschlagen sie wieder...oder lassen sie wieder insolvent gehen. Das kommt immer ganz drauf an mit welchem Bein die Jungs an dem Tag der Bekanntgabe der Pleite so aus dem Bett gekommen sind.

Und wer darf dann wieder die ganze Kacke ausbaden??? Der Bürger, das dumme Schaf...

Vom Regen in die Traufe...

Gut das unsere Regierung damals keine Hilfsmittel aus dem Deutschlandfonds bereitgestellt haben, denn sonst müssten sie sich innerhalb der nächsten 3 Jahren dafür rechtfertigen, dass sie es zugelassen haben, dass sie die Milliardenhilfe im Grunde eine Heuschrecke in den Rachen geworfen haben und dann wieder Milliarden Staatsmittel aufbringen müssen um das nächste Dilemma aus der Welt zu schaffen...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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25.04.2010 13:31 Uhr von schorchimuck
 
+6 | -0
 
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So etwas ähnliches hatte ich ja gestern schon: befürchtet.

Die wollen Karstadt quasi geschenkt abstauben(was sind schon 30 Mio. für diese Firma,und im angesicht der Banken und EU-Hilfen für Griechenland ??)und will sicherlich noch Staatssubventionen abstauben,danach wird eine Zeit lang gute Miene gemacht,um dann Karstadt ganz platt zu machen.

Hier zeigt sich aber wieder die absolute Unfähigkeit des Staates.

30 Mio. wären angesichts der Banken und Griechenlandhilfe absolute Peanuts.

Und mir wäre es 1000 x lieber wenn der Staat eine überschaubare Summe aufbringt um Arbeitsplätze zu erhalten(von mir aus hätten die damals Quelle auch retten können).

Aber dafür ist ja kein Geld vorhanden,lieber wird Geld den notleidenden Banken in den Arsch geschoben,betrügerischen Staatssystemen die nix ändern wollen sondern nur kassieren(wie aktuell z.b. Griechenland)und gleichzeitig wird hier der Bürger gemolken(bis zu 90 % bei Strassenbauaktionen als Anwohner Steuererhöhungen,Mautpläne usw.).

Absolut unfähig und korrupt !!
Da hätten ja selbst den (damaligen) Grauen Panthern in den letzten 20 Jahren eine bessere Politik zugetraut !!

[ nachträglich editiert von schorchimuck ]
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25.04.2010 13:53 Uhr von flireflox
 
+4 | -0
 
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@schorchimuck: "30 Mio. wären angesichts der Banken und Griechenlandhilfe absolute Peanuts."

Absolut falsch gedacht, denn wer Karstadt für 30 Mio. € kauft, der kauft auch gleichzeitig die ganzen Schulden mit die Karstadt hat, und der kauft auch gleichzeitig die ganzen anderen Verbindlichkeiten mit.
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25.04.2010 15:07 Uhr von netrido
 
+2 | -1
 
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@ Flireflox: Da bin ich mir gar nicht mal so sicher.

Habe gelesen, dass die Gläubiger auf bis zu 97% ihrer Forderungen verzichten. Sprich die Bekommen Karstadt für 30 Mio Euro Quasi Schuldenfrei.

Gut, bis auf Vorräte hat Karstadt nicht viel, aber trotzdem.

Deshalb überlegt ja auch Goldman Sachs, denen die Kaufhäuser gehören (werden vermietet) selbst Karstadt zu übernehmen. Dann gingen denen halt nicht so viele Forderungen flöten
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25.04.2010 15:31 Uhr von wordbux
 
+3 | -0
 
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30 Mio. Euro: Hauptsache der Insolvenzverwalter (der einen eigenen Sprecher hat ???) bekommt seinen dicken Obulus davon.
Arbeitsplätze sind ihm und dem Investor doch egal.
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25.04.2010 19:27 Uhr von aaargh
 
+1 | -0
 
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pfff: nanana, das ist einer der wenigen Insolvenzverwalter, die die Kiste nicht einfach nur abwickeln wollten.

30 Mio€? Witz komm raus. Zuerst fliegen tausende Mitarbeiter (weil wir wissen ja, die hohen Löhne und die guten Arbeitsbedingungen sind schuld, jaja </sarkasmus>), dann werden alte Managementfehler ausgemerzt (3 Häuser in der Münchner Fußgängerzone bei >200€/qm Pacht) und der neue verschlankte Karstadt wird dann für ein Vielfaches weiterverkauft.
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25.04.2010 19:38 Uhr von petersem_franz
 
+1 | -0
 
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News falsch: Triton ist aus Schweden und nicht USA: Zudem ist - trotz aller negativen Erfahrungen mit PE Firmen - Karstadt in einer kleineren Größe besser als gar kein Karstadt.

Der Laden ist so ineffizienz. Ist doch logisch, dass der gesund geschrumpft werden muss. Egal wer es nun auch immer macht.

Wenn ein Geschäft Miese macht muss er geschlossen oder verkleinert werden.
Geboren werden und Sterben gehört nunmal zum Leben dazu. Es scheint ja schließlich auch nicht 365 Tage im Jahr die Sonne.

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