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München: Familie im Clinch mit Familienkasse um Studiengebühren

Seit einem halben Jahr bearbeitet die örtliche Familienkasse den Antrag einer Familie aus München: Es geht um eine Bescheinigung für die Rückzahlung von Studiengebühren. Insgesamt um eine Summe von 2.000 Euro. Die Frist für die Rückzahlung läuft am 30. April ab.

Laut bayerischem Hochschulgesetz können sich kinderreiche Familien von den Gebühren für Studierende befreien lassen: Wenn für mindestens drei Kinder Kindergeld gezahlt wird, was bei den G.s der Fall ist. Zwei der Kinder studieren seit zwei Semestern in München.

Besonders ärgert Familienvater G., dass kein Mitarbeiter der Behörde für ihn zu sprechen war: "Die Familienkasse spielt tote Maus, ich weiß nicht wo ich anrufen soll, immer hänge ich in Callcentern fest", so Vater G.. Nachdem sich die Presse einschaltete, will die Behörde nun aktiv werden.


WebReporter: mkrispien
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Familie, Studiengebühr
Quelle: www.abendzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2010 21:10 Uhr von McArt
 
+6 | -0
 
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Da fehlt: die komplette 2. Hälfte der Quelle in der News, da steht doch drin, was los ist.
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24.04.2010 21:56 Uhr von Raizm
 
+5 | -3
 
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@mkrispien: Nein,es fällt definitiv...

Es fehlt der Teil,dass der Antrag überhaupt abgelehnt wurde..Das ist eine entscheidende Wendung...

Außerdem:
Na und?
Dann hättest das alles kürzer schreiben müssen..Shortnews ist nicht dafür gedacht,dass man hier den ersten Absatz und in der Quelle die restlichen Absätze lesen muss...
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25.04.2010 00:33 Uhr von DarkTranquillity
 
+3 | -3
 
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@flireflox: Vielleicht hättest du vor deinem Kommentar mal einen jenen Wähler oder auch allgemein jemanden fragen sollen, der mal die Zeitung liest. Dann wüßtest du, dass die Studiengebühren nicht dem Staat zugute kommen, sondern der jeweiligen Uni, die dieses Geld auch zu 100% in die Versorgung der Studierenden (bzgl. der Lehrbedingungen und nicht für Nebenkosten und Gebäudesanierungen) stecken muß!
In NRW beispielsweise werden die Studiengebühren gar nicht erst komplett ausgenutzt, da die Unis teilweise gar nicht wissen, was sie mit den Mehreinnahmen machen sollen, da sie verpflichtet sind sie sinnvoll auszugeben.

[ nachträglich editiert von DarkTranquillity ]
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25.04.2010 03:10 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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@DarkTranquillity: Überforder seinen armen Geist doch nicht so. Die Bild hat den verkümmern lassen.

Er war auch ganz stolz mal pseudo gesellschaftskritik zu üben.

Aber danke für deine Aufklärung ;) ich hätte es nicht besser schreiben können.
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25.04.2010 08:15 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -0
 
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Ich hätte es genau soo gemacht: wie der Vater..wenn ich dermaßen verarscht werden würde...bei vielen Behörden hilft wirklich nur noch das Einschalten der "Presse"und der Gerichte,damit die mal aufwachen...
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25.04.2010 22:31 Uhr von flireflox
 
+1 | -1
 
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@DarkTranquillity: "Dann wüßtest du, dass die Studiengebühren nicht dem Staat zugute kommen, sondern der jeweiligen Uni"

Und wenn Du dich zunächst informieren würdest, dann wüsstest Du, dass die Studiengebühren an jeder zweiten Uni zweckentfremdet werden bsp. für Heizkosten etc. Und weiter wüsstest Du, dass gleichzeitig zur Einführung der Studiengebühren bsp. in Bayern die Zuschüsse für die Universitäten gekürzt wurden.

An den meisten Unis hat sich von der Lehrqualität überhaupt nichts verbessert und die Studenten haben größtenteil fast oder gar keine Mitspracherechte bei der Mittelverwendung. Siehe bsp. Uni Regensburg, wo es sogar soweit gekommen ist, dass der Hochschulrektor die Polizei zur Zwangsräumung bemüht hat.

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