24.04.10 20:43 Uhr
 2.480
 

Tragischer Unfall bei Nürburgring-Langstreckenmeisterschaft VLN

Ein tragischer Unfall mit Todesfolge hat das heutige dritte Rennen der Nürburgring-Langstreckenmeisterschaft überschattet.

Der 43-jährige Leo Löwenstein erlag in seinem brennenden Aston Martin den Folgen einer Rauchvergiftung, nachdem das Fahrzeug aufgrund eines Überschlags nach einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug Feuer fing. Das Rennen wurde unverzüglich abgebrochen und nicht wieder gestartet.

Die Nürburgring-Langstreckenmeisterschaft ist eine Rennserie bestehend aus zehn Rennen, die jeweils auf vier Stunden angesetzt sind. Mit Leo Löwenstein ist es bereits das siebte Todesopfer der Rennserie seit 1977.


WebReporter: mario_o
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unfall, Nürburgring
Quelle: www.vln.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Patrick Lindner fordert Homo-Unterricht an Schulen
Irak: Sechs Jahre Haft für deutsche IS-Anhängerin Linda W.
Flugzeug im Iran abgestürzt - 66 Tote

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.04.2010 20:43 Uhr von mario_o
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Mein Beileid an die Angehörigen. Leider fährt die Gefahr trotz hoher Sicherheitsstandards in der VLN immer mit.
Kommentar ansehen
24.04.2010 21:34 Uhr von -RockyTR-
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
ich war dort: habe es aber erst jetzt zuhause erfahren. Nach dem Rennabbruch wurde stillschweigen gewahrt und die Siegerehrung fand normal statt, keiner wusste bescheid, allerdings hatte ich schon ein mulmiges gefühl als die durchsage kam das der Teamchef oder Inhaber des betroffenen Wagens zum Medical Center kommen solle.

Mein Beileid an Angehörige und Teammitglieder.
Kommentar ansehen
25.04.2010 01:04 Uhr von Bleifuss88
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Sehr traurig: Schade, dass diese wunderschöne Meisterschaft nur in solchen Zusammenhängen auf Newsportalen erscheint.

Eine sehr tragische Geschichte. Vermutlich war das Fahrzeug mit einem Serientank ausgerüstet, der nicht den harten Sicherheitsvorschriften eines Renntanks entsprechen muss. Ruhe in Frieden :-((, in einer Welt mit viel PS!
Kommentar ansehen
25.04.2010 10:11 Uhr von Seelenspiel
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
Wen kümmerts Wer freiwillig mit 200 km/h durch kurven rast muss damit rechnen das er verreckt.

Genauso wie nen Fallschirmspringer damit rechnen muss, dass der Fallschirm nich aufgeht, nen Tiefseetaucher damit rechnen muss, dass ihm die Luft ausgeht und nen Bungeespringer, dass er sich ungünstig verheddert.

Demzufolge spar ich mir hier mal geheucheltes mitleid.
Kommentar ansehen
25.04.2010 10:43 Uhr von -RockyTR-
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@Seelenspiel: Du bist ein dummer Mensch.
Heißt das sobald ich die Tür aufmache und ausm Haus rausgehe muss ich damit rechnen überfahren zu werden? Wenn ich in meine Küche gehe damit rechnen das ich stolper und ins Messer falle?
Du bist bestimmt ein mensch welcher sich in einer Gummizelle aufhält und flüssignahrung zu sich nimmt damit ihm auch ja nichts passiert.

Ich hasse diese Aussagen von wegen: "Ja er wusste ja das er sterben kann."
Kommentar ansehen
25.04.2010 14:16 Uhr von jacob512
 
+1 | -6
 
ANZEIGEN
haha: sowas passiert wenn alte Männer denken, sie müssten jetzt rennfahrer spielen :-)
Kommentar ansehen
25.04.2010 16:17 Uhr von Seelenspiel
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@-RockyTR-: Naja nich unbedingt dumm.. ehr Realist. ;)

Jeder noch so doofe Mensch weiß, dass Autorennen nicht grade ungefährlich sind...wer das als Rennfahrer vergisst is ganz schnell an der nächsten Wand.

Aber naja deine Beispiele find ich auch ganz nett...
heißt doch so schön "Der tot lauert hinter jeder Ecke" :p

Wer mitm Tot nich klar kommt hat das Leben sowieso noch nich verstanden.

[ nachträglich editiert von Seelenspiel ]
Kommentar ansehen
25.04.2010 21:15 Uhr von -RockyTR-
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
natürlich: sind die nicht ungefährlich, aber ich weiß nicht in wie weit du dich da auskennst, aber wenn man schon mal ein solches Auto aus der nähe gesehen hat dann merkt man das die Sicherheit eine ganz ganz große rolle spielt.
Auserdem ist in so einem Auto eigentlich nicht mehr viel drinnen was Brennen kann.
Ist es nicht so das auf Landstraßen und Autobahnen viel mehr Menschen ums Leben kommen? Ja blöder vergleich, aber wie oft habe ich mir schon gedacht: Wenn einige von denen vielleicht mal das ein oder andere Fahrertraining absolviert hätten wäre das nicht passiert. Natürlich kann man nicht in alle Autos einen Überrallkäfig bauen, aber auch das würde viele Leben retten.
6-Punkt Gurte, Rennsitze, Helme und HANS sind auch Sachen welche schon viel verletzungen verhinder haben.

Was ich an deinem Komentar etwas blöd finde ist:
Das war ein Mensch welcher nur sein Hobby, seinen Sport auf einer abgesperrten Strecke mit sehr hohem sicherheitstandart ausübte und dabei verunglückte.
Wäre er jetzt dagegen leichtsinnig auf der Autobahn gefahren würde ich dich schon viel ehr verstehen.


Nachtrag:

"Leo Löwenstein wollte in eine Lücke fahren zwischen einem BMW und einem Lexus. Dabei kollidierten die Fahrzeuge, der Aston Martin wurde in Luft katapultiert, landete mit dem Heck auf einer Schutzplanke und riss anschließend auf 80 Metern einen Schutzzaun nieder, hinter dem Streckenposten standen, schilderte der stellvertretende Rennleiter Hans Jürgen Hilgeland dem SID den Unfallhergang. Die Streckenmarschalls waren schnell am Unfallort, konnten aber nicht mehr helfen. Löwenstein starb noch an der Unfallstelle. Aston Martin kündigte für Montag, 26. April, eine Erklärung an. Der Wagen soll untersucht werden, um zu klären, warum er Feuer fangen konnte. Löwenstein galt als erfahrener Nordschleifenfahrer. Er hinterlasst Ehefrau und vier Kinder. In seiner Heimatgemeinde betrieb er ein Weingut.

Der letzte tödliche Unfall in der VLN-Meisterschaft ereignete sich vor rund neun Jahren. Am 4. August 2001 starb der Essener Rennfahrer Ulrich Richter nach einem Zusammenstoß an seinen schweren inneren Verletzungen. Löwenstein ist der siebente Pilot, der in der seit 1977 ausgetragenen VLN ums Leben kam. Ebenfalls im Streckenabschnitt Bergwerk war im August 1976 der Formel-1-Pilot Niki Lauda verunglückt. Auch sein Wagen hatte Feuer gefangen. Lauda überlebte schwer verletzt."

http://www.pf-magazin.de/...

[ nachträglich editiert von -RockyTR- ]

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Patrick Lindner fordert Homo-Unterricht an Schulen
Pegida und AfD - Zusammenarbeit beschlossen
AfD-Politiker Poggenburg - Anzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?