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Köln: Existenzgründer macht sich selbstständig mit Butterbroten

Mit dem Verkauf von Butterbroten hat sich ein junger Existenzgründer in Köln selbstständig gemacht. In seinem Bistro "Bauers" am Friesenwall schmiert der 24-jährige Christian Bauer Stullen mit fantasievollen und gesunden Belägen. Gefördert wird die Selbstständigkeit von der Arbeitsagentur.

Käse aus Frankreich, Rosmarin-Schinken, Feigensenf und Rucola: Es sind ausgefallene Zutaten, die bei dem gebürtigen Magdeburger aufs Butterbrot kommen. Gemeinsam mit einem Freund hatte der junge Existenzgründer die Idee, Bodenständiges mit Ausgefallenem zu verbinden. Suppen serviert er auch.

Der frisch gebackene Stullenexperte will mit seinen Butterbrot-Kreationen eine Alternative zum Fastfood bieten. Leben kann der ausgebildete Restaurantfachmann von seinem Butterbrot-Bistro trotz 60 Stunden-Woche bislang noch nicht. "Aber dafür bin ich mein eigener Chef", so der Existenzgründe stolz.


WebReporter: mkrispien
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Köln, Essen, Trinken, Arbeitsagentur, Existenzgründung
Quelle: www.ksta.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2010 14:56 Uhr von euruba92
 
+55 | -3
 
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Find ich gut! Besser als noch eine Dönerbude zu eröffnen...
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24.04.2010 15:16 Uhr von chip303
 
+4 | -16
 
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24.04.2010 15:28 Uhr von TeKILLA100101
 
+16 | -0
 
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wenn doch nur: mehr menschen so kreativ und arbeitswillig wären...
finde es gut, dass der mann auch weiterhin unterstützt wird.

wär doch super wenns jemand packen würde.

vllt geh ich auch ma vorbei komme ja auch aus köln :)
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24.04.2010 16:01 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -0
 
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@mkrispien: Ihr habt komische ChinaImbisse bei unserem ist nichts vorgemixt und es wird vor dem Augen zubereitet.

Verdammt würden wir heute keine Pizza selber machen würde ich glatt hinfahren *mjam*

Und die Spanferkelbuden klingen auch ziemlich lecker, gibt es zumindest bei uns nicht ^^
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24.04.2010 16:02 Uhr von Rick-Dangerous
 
+5 | -9
 
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Hab ich mir auch gedacht. Ist doch ein Wiederspruch.

Als Arbeitsloser war er auch sein eigener Chef.

Ein Gewerbe, wovon man nicht leben kann ist eben keine Existenzgrundlage sondern weiterhin das AA. Der Rest ist nur Beschäftigungstherapie.

Erst wenn er ohne Hilfe davon leben kann, hat eine "Existenzgründung" stattgefunden.

Ich persönlich gebe der Idee nicht mehr Chance, als die ganzen Sandwichläden, die mal als Ich-AGs aus dem Boden geschossen und genau so schnell wieder verschwunden sind.
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24.04.2010 16:20 Uhr von ksros
 
+16 | -1
 
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@ Matthias1979: er kann BISLANG davon nicht leben, aber wer kann das immer sofort, wenn er sich selbstständig macht?
Er hat ja 10 Monate oder in etwa, nichts zu verlieren.

Lieber kaufe ich ihm ein Brot ab als im Subway nochmal zu speisen.
(wollen sie dies, wollen sie das, wollen sie für 30 Cent jenes mehr?) haste 10 Leute vor dir, stehste dir 20 Min die Füsse platt oder verhungerst.
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24.04.2010 16:25 Uhr von Mario1985
 
+4 | -12
 
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LOL: naja ne idee die sowieso nichts wird...... Aber gut 2jahre gesponsort von der AA....... Naja wieder einen Arbeitslosen aus der Statistik raus...... So bekommen wir eine statistische Vollbeschäftigung hin.....
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24.04.2010 16:27 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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wenn: es klappt ist doch gut.
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24.04.2010 17:04 Uhr von Großunddick
 
+3 | -1
 
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Leider haben die Bäcker erst ab 7 uhr auf.
Weit weg gibt es einen Brötchenverkauf, der sogar um 4 Uhr aufmacht.

Aber Bütterchen......

Ich würde gerne mal ein ordentliches Karo kaufen, wenn es das hier gäbe!

[ nachträglich editiert von Großunddick ]
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24.04.2010 17:10 Uhr von SmileToday
 
+1 | -9
 
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Sorry: Ich kann mir nicht helfen, aber das klingt alles sehr nach Werbung... Name und Standort werden doch sehr explizit erwähnt!

Im übrigen werden belegte Brote (mit Schinken, Käse etc.) m.E. nur in Rußland als "Butterbrot" bezeichnet...
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24.04.2010 17:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
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In der Regel dauert es 4 Jahre bis ein Existenzgründer von seiner Idee leben kann, behauptet das Finanzamt. Deshalb prüfen die Arbeitsämter, oft über recht gute Prüfer ob die Idess Sinn macht, und bieten begleitende Kurse, damit der mann auch lernt mit seinen Preisen klar zu kommen.
Da musste ich auch durch. Als ich drei Jobs durch Konkurs meiner damaligen Arbeitgeber verloren hatte, half mir das Arbeitsamt auch durch die ersten 2 Jahre meiner Existenzgründung. Aber bei vielen funktionierts leider auch nicht.
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24.04.2010 17:30 Uhr von p-o-d
 
+10 | -1
 
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Über einige Kommentare musste ich allerdings schmunzeln... (: Macht ein Hartz IV nichts ists nicht recht - versucht er was auf die Beine zu stellen, ist das natürlich sinnlos und nur zur Statistikbereinigung o_O.

Wenn dutzende Dönerbuden in Großstädten nebeneinander laufen können(ob jede davon für den Lebensunterhalt des jeweiligen Besitzers sorgt, lasse ich mal dahingestellt), warum soll dann ein etwas exotischerer Imbiss von Vorneherein zum Scheitern verurteilt sein?

Ich wünsche dem Kerl auf jeden Fall dass er Erfolg hat!


SmileToday:
In der Quelle wird sogar explizit die Anschrift genannt ;-). Finde ich auch nicht weiter schlimm - wird ein McDonalds, Möbelhaus oder ähnliches eröffnet, findet man in der Lokalpresse mit Sicherheit auch einen Artikel darüber.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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24.04.2010 18:53 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -3
 
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Ich wundere mich nur das es keine Preisangaben gibt..?? Was kostet ein Butterbrot ??...und wo haben die Besitzer soviel Geld dafür her ??.für den Raum,für die Miete ..für die Einrichtung...?? das Geld kam soo ??...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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24.04.2010 19:18 Uhr von tester4321
 
+5 | -0
 
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erinnert mich: an die ICH-AG Zeit ... alle haben sie Förderung beantragt und die wenigsten dachten, dass man für sein Geld arbeiten muss ;) über 40 Stunden-Wochen kann man in der Selbständigkeit nur lachen. Deswegen schön das in der News die 60 Stunden Woche erwähnt wird. Und selbst das ist noch wenig je nach Tätigkeit...

und genau aus dem Grund sind viele auch wieder gescheitert .. mehr Stunden als als Festangestellter, weniger Urlaub, kaum Freizeit und viel viel mehr auf das man verzichten muss. Und nicht jeder ist als Geschäftsmann geboren.
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24.04.2010 19:30 Uhr von mcSteph
 
+2 | -3
 
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Aber Döner: ist auch echt lecker....
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24.04.2010 19:50 Uhr von Pumba86
 
+0 | -2
 
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Subway?
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24.04.2010 22:58 Uhr von Floppy77
 
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Wieviel: kostet so ein Brot im Schnitt? Bei den exklusiven Zutaten bestimmt etwas mehr.

Er sollte sich mal eine richtige Kalkulation machen und den Break-even-Point errechnen, dann weiss er genau ab dem wievielten Butterbrot er Gewinn erwirtschaftet. Kreativität und Mut zum Risiko allein machen noch keinen Unternehmer, nur wer auch gut kalkulieren kann, wird auf Dauer erfolgreich sein.
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25.04.2010 03:08 Uhr von fruchteis
 
+4 | -0
 
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Ich weiß nicht was manche hier schon wieder meckern. Oft sind es die gleichen, die sagen, dass Arbeitslose Schmarotzer seien. Aber wenn dann mal einer die Initiative ergreift, sich langfristig von der Agentur für Armut unabhängig zu machen und was ins Steuersäckel zu bringen, ist es auch wieder nicht richtig. Es gibt eben Leute, die müssen über alles meckern, meistens die, die für einen Hungerlohn vor dem Chef buckeln, sich nicht gegen die derzeitige Politik wehren und selber auch sonst nix auf die Reihe kriegen.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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25.04.2010 08:28 Uhr von thiele99
 
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@Matthias1979: Du bist ein Spinner!!! Rummotzen wenn einer hartz4 bekommt, Rummotzen wenn einer was dagegen macht, schau mal in den Spiegel wenn du jemanden sehen willst der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, am besten du verpisst dich hier
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25.04.2010 13:53 Uhr von Birjand
 
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An jeder Ecke ein Döner: 24.04.2010 17:30 Uhr von p-o-d

Wenn dutzende Dönerbuden in Großstädten nebeneinander laufen können

Ja können Sie. Das sind Geldwaschmaschinen....!!!

So einfach ist das. Und natürlich die helfende brüderliche Hand, wo jeder Hartz IV kassiert, einen Dreier fährt und seinem Onkel ohne Geld zu kriegen hilft.

Ich weiß, wovon ich rede, weil ich in diesem Bereich arbeite.

Nein, nicht als Dönerbrater...!

[ nachträglich editiert von Birjand ]
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25.04.2010 15:22 Uhr von pitufin
 
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@ alle: lasst ihn ruhig mal arbeiten, besser als im Haus vor der Glotze sitzen oder das bißchen Hartz IV ins Wirtshaus bringen.
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25.04.2010 15:36 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Floppy77: wow ein bisschen bei bwl reingeschnuppert was?

ich denke nicht, dass der kerl ohne eine schriftliche form seiner idee (und damit meine ich ein richtiges konzept und nicht nur ein din a4 blatt) überhaupt die unterstützung vom amt bekäme, denn wie hier schon erwähnt wurde, werden die ideen geprüft.

im text steht auch, dass er gelernte restaurantfachmann ist und in der quelle wird auch erwähnt, dass er leiter eines lades schonmal war (daher vielleicht auch geld für die einrichtung). er wird schon wissen wie er kalkulieren muss.

er macht ja an jedem brot gewinn, nur wird eben zu wenig gekauft, als dass es zum leben reicht. wenn er aber das brot teurer machen würde, käme keiner mehr zu ihm.

fazit: er muss werbung machen, zum beispiel wie jetzt im kölner stadtanzeiger mit genau diesem bericht!

das kostet nix, es wird von seinen potentiellen kunden gelesen und er kann sagen was er zu sagen hat.

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