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Lübbecke: Opfer berichtet über Missbrauch im Kinderheim

Es geschah in den 1960er Jahren und die Erinnerung daran lässt Jochen bis heute nicht los: Missbrauch durch einen Erzieher im Kinderheim. Der 51-Jährige verbrachte Teile seiner Kindheit in einer Einrichtung in Lübbecke-Nettelbeck (Ostwestfalen). Jetzt redet das Missbrauchsopfer öffentlich.

Jochen, der in Wirklichkeit anders heißt, war ein Kind, das niemand wollte: die Mutter nach Kanada ausgewandert, der Vater verschwunden, die Oma bald überfordert. Mit zwei Jahren kam der Junge ins Heim, Nettelbeck war dabei seine zweite Station. Es wurde ein Albtraum aus Missbrauch und Gewalt.

Mindestens ein weiterer Junge wurde von dem Erzieher missbraucht, so der 51-Jährige. Der Heimleiter habe davon gewusst. Aus Angst vor Prügel hätten die Opfer geschwiegen: "Wir wurden mit dem Teppichklopfer versohlt." Irgendwann wurde der Peiniger versetzt. Jochens seelische Wunden sind geblieben.


WebReporter: mkrispien
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Missbrauch, Sexueller Missbrauch, Lübbecke, Kinderheim
Quelle: www.nw-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2010 13:52 Uhr von flireflox
 
+1 | -7
 
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Willst auch die ins Fernsehen? Dann melde dich schnell als Missbrauchsopfer und versuche die Geschichte deiner Vorgänger noch zu toppen.

Aber mal im Ernst, kommt es nur mir komisch vor, dass aufeinmal jeder zweite irgendeine Geschichte erzählt er wäre missbraucht worden?

Dazu sind dann die Erzählungen alle solange her, dass es natürlich unmöglich ist noch etwas nachzuweisen oder die angeblichen Täter sogar schon Tod sind.

Sehr merkwürdig ...
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08.05.2010 15:21 Uhr von Sharon.14
 
+3 | -1
 
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@ flireflox: Das ist total unverschämt was du da von dir gibst.Nur weil sich jemand vorher nicht getraut hat darüber zu reden ist es trotzdem kein Märchen und du musst hier auch kein Misstrauen wecken,die ganzen Missbrauchsgeschichten könnten erfunden sein.
Stell dir vor du hättest einen Sohn oder eine Tochter und die würden sich endlich trauen dir zu sagen was ihnen passiert ist, würdest du dann auch so reagieren ?
Ich finde das so schäbig von dir, das ist nämlich genau das wovor Opfer Angst haben,das man ihnen nicht so richtig glaubt. Und deswegen halten sie auch die Schnauze. Genau wegen so Leuten wie dir.
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19.06.2010 21:12 Uhr von Pittjes
 
+3 | -0
 
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Ich hab auch so lange gebraucht: Ich bin inzwischen über Sechzig. 50 Jahre lang habe ich gedacht, dass es mir eigentlich Spaß gemacht hat. Nun weiß ich, dass mir Schreckliches widerfahren ist. Soll ich es zur Anzeige bringen?

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