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30-Jahres-Studie über Langzeitschäden von Handys beginnt

Eine groß angelegte Studie, die jetzt ihre Arbeit aufnimmt, soll in einer 30-jährigen Langzeitstudie untersuchen, ob Handystrahlen einen schädlichen Einfluss auf den Menschen hat. Die Studie soll auch als Beweis in der Diskussion gelten, ob eventuelle Strahlungsopfer Entschädigungen erhalten.

Erste aussagekräftige Ergebnisse erwartet man dann bereits in zehn bis 15 Jahren. Der große Vorteil der Cohort Study on Mobile Communications (COSMOS) des Londoner Imperial Colleges ist, dass die Patienten 30 Jahre begleitet und untersucht werden.

Bisher wurden Studien zu dem Thema immer durch Befragungen der Teilnehmer im Nachhinein erhoben. Teilnehmen sollen fünf verschiedene Länder, die insgesamt rund eine viertel Million Testpersonen regelmäßig untersuchen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Handy, Schaden, Strahlung, Langzeitstudie
Quelle: news.preisgenau.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2010 10:56 Uhr von Leeson
 
+16 | -0
 
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Sehr interessant aber: warum erst jetzt?
Handy wie wir sie kennen gibt es schon ca. 20 Jahre und
der Frequenzbereich wir immer noch benutzt.
Man hätte die Studie schon fertig haben können.
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24.04.2010 12:29 Uhr von GLOTIS2006
 
+9 | -3
 
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Eigene Studie: Also ich trage mein Handy seit jeher in der linken Hosentasche, nah am Gemächt. Ich bin jetzt 25. Mein erstes Handy hatte ich mit 14. Seitdem ist da unten alles größer geworden. Meine persönliche Studie.

[ nachträglich editiert von GLOTIS2006 ]
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24.04.2010 12:29 Uhr von JustRegistered
 
+1 | -6
 
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der große vorteil ist wohl eher: dass die langzeitpatienten in 10-15 jahern bereits tot sein werden. dann noch ein paar juristische winkelzüge um entschädigungszahlungen weiter hinauszuzögern und schon ist ein haufen geld gespart.

[ nachträglich editiert von JustRegistered ]
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24.04.2010 13:50 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
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in 30 Jahren hben wir gar keine Handys mehr. Zumindest nichts, was dem ähnelt, was wir jetzt nutzen.

Sowohl optisch, als auch technologisch.
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24.04.2010 14:17 Uhr von de_waesche
 
+2 | -1
 
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wieso kommt mir grad contergan in den sinn? man stelle sich vor, die hätten eine langzeitstudie über die ´eventuell´ schädlichen auswirkungen begonnen. und das 20 jahre nachdem es auf dem markt kam...
seit jahren werden wir mit nachrichten bepflastert, dass handys schädliche strahlung aussenden und erst jetzt folgt solch eine studie. ich kapiers nich.
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24.04.2010 15:31 Uhr von das kleine krokodil
 
+3 | -0
 
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@Leeson: Naja 20 jahre naja das ist schon relativ. Das D-Netz ist 1992 gestartet das E-Netz 1993. UMTS ist so seit 2004 vertreten.
In der anfangszeit hat man kaum telefoniert da es einfach teuer war (mitlerweile gibt es ja auch handy flatrates und die leute telefonieren teilweise mehrere stunden am tag). Also am anfang war die intensive nutzung nicht absehbar. Und die neuesten techniken wie umts sind ja noch recht jung (andere frequenz, anderes übertragungsverfahren)
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24.04.2010 20:55 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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@ Kroko: Ob 17, 18 oder 20 Jahre... das macht den Braten auch nicht fett ;)

UMTS ist eigentlich nur zur Datenübertragen wie Inet oder Videotelefonie gedacht.
Telefonieren tust du aber eigentlich mit GSM auf 900MHz oder 1800Mhz insofern du das im Handy nicht umgestellt hast.
Wenn nicht, leidet dein Akku.

GSM ist ein Pulsverfahren und UMTS ist ein permanent Signal.
Wenn dann ist das E-Netz das Gesündere von allen weil es glaube ich nur mit einem Watt sendet und das D-Netz mit 900MHz ganzen zwei Watt.
UMTS sendet auch mit einem Watt aber nicht gepulst.

Achso je höher die Frequenz desto besser geht es unter die Haut. UMTS fängt in Europa bei ca. 2100MHz an. ;)
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24.04.2010 23:17 Uhr von Lachsi|Original
 
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Ich sehs schon in 50 Jahren: erzählen wir unseren Enkelkindern "Und damals waren wir so verrückt und haben sowas sogar direkt mit IN DER HOSENTASCHE herumgeschleppt"
:D
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25.04.2010 07:56 Uhr von das kleine krokodil
 
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@Leeson: Ja aber UMTS ist natürlich auch wichtig. Es zeichnet sich momentan durchaus ab dass viele halt garnicht mehr telefonieren sondern eher im Internet Surfen, sich mit sozialen netzwerken beschäftigen, evtl auch VoIP (auch wenn sowas wohl in vielen verträgen verboten ist).
Persönlich habe ich dass gefühl das die klassische handy nutzung sogar zurückgeht und dafür sich halt langsa das ganze multimedia zeug breit macht.
Deshalb kann man neue technichken wie UMTS halt nicht ignorieren.
UMTS benutzt in deutschland übrigens frequenzen von 1900-2200Mhz
Und das problem mit langzeitstudien ist halt nunmal die finanzierung und die anfangszeit der handy nutzung war ja fast auch geschäftsleute beschränkt, aufgrund der hohen preise. Einigermaßen bezahlbar dürften die heutigen handys wohl erst seit ca. 15 jahren sein
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25.04.2010 17:18 Uhr von Regina2002
 
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Wenn ich mir das hier in Erinnerung rufe http://wissen.spiegel.de/...

bin ich geneigt, keiner noch so tollen Studie mehr Glauben zu schenken.
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26.04.2010 09:44 Uhr von bigpapa
 
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macht Sinn, wird aber nix bringen :((: Hin und wieder mal ne Welle schadet den Menschen nicht. Immerhin gibt es schon seit Ewigkeit Radio + TV.

Das Problem ist nur, das es immer mehr zu einer Übersättigung damit komme. Man wird als Bürger JETZT SCHON mit Funkwellen von 40 Mhz ( Amateurfunk) bis fast 3 GHZ (Wlan, Bluetooth, Satelliten-TV etc. ) beschossen. Zu Zeit werden wieder neue Freq. verkauft, um noch mehr auf Funk zu übertragen.

Und grundsätzlich gilt, ALLES IST IRGENDWAN ZUVIEL. Von daher ist so ein Studie jetzt wichtiger den je.

Allerdings behaupte ich mal ganz frech, das ich das Ergebnis schon kenne, egal wie es ausfällt :) Selbst wenn die Studie rausfindet, das dann jedes 100. Kind mit 3 Armen auf die Welt kommt, wird die Industrie das dann entstandene Netz von Funktechnik nicht mehr einstampfen (können). Es würde die Weltweite Infrastruktur zusammenbrechen lassen.

Denkt nur mal an die Panik beim Flugverkehr wegen des Vulkan (Selbe Problematik).

Man stelle sich mal vor, das heutzutage die Handys ausfallen. Die Leute wüsten doch nix mehr mit ihren Fingern anzufangen. :)) Wie das in 20 Jahren ist... Stellt es euch mal vor.

Gruß

BIGPAPA

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