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Stuttgart: Kritik von christlicher Vereinigung an Werbeaussage "Gottliebt Daimler"

Vom Konzern Mercedes-Benz war in verschiedenen Tageszeitungen und Magazinen Werbung für den neuen Sportwagen SLS AMG geschaltet worden. Die Aussage enthielt den Schriftzug "Gottliebt Daimler". Dies stieß bei Christen auf ablehnende Kritik.

Das bei der Werbung eingesetzte Wortspiel bezieht sich auf den Ingenieur Gottlieb Daimler (1834-1900), der das erste vierrädrige Kraftfahrzeug mit Benzinmotor baute.

Wolfgang Baake, Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten) sagte dazu: "Bei allem Respekt gegenüber den Leistungen der Ingenieure und der Tradition der Marke: Die Botschaft, dass Gott einen Autokonzern liebt, beschädigt das Image von Mercedes-Benz mehr als dass sie ihm nützt."


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kritik, Mercedes-Benz, Werbespruch, Gottlieb Daimler
Quelle: www.kath.net

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2010 18:16 Uhr von jsbach
 
+3 | -0
 
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Ich muss die Aussage von Baake noch ergänzen, denn er meinte auch, dass ein Auto nicht in die göttliche Sphäre gehöre. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Leserbriefe in der Quelle an kath.net. (Bild zeigt die kritisierte Werbung)
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23.04.2010 18:21 Uhr von Noseman
 
+5 | -3
 
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Stimmt: "Die Botschaft, dass Gott einen Autokonzern liebt, beschädigt das Image von Mercedes-Benz mehr als dass sie ihm nützt."


Kann ich nur beipflichten.
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23.04.2010 18:27 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -6
 
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Da hatte die beauftragte Werbefirma offensichtlich einen Blackout...so bescheuert, wie diese Werbung ist.

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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23.04.2010 18:27 Uhr von SN_Spitfire
 
+12 | -0
 
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@jsbach: Der Erfinder hies Gottlieb Daimler und nicht Gottfried.

Ich bin Christ und mich stört diese Werbeaussage kein bisschen.
Für mich ist das ein Wortspiel und nicht mehr. Würde aber trotzdem keinen Daimler fahren wollen. Die Gründe lass ich mal weg, da dies persönliche Gründe sind.

Wenn schon Blasphemie, dann: "Ist es Blasphemie, wenn man in der Kirche sagt: Mir tut das Kreuz weh ???"

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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23.04.2010 18:29 Uhr von alphanova
 
+8 | -0
 
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Gut geschriebene News Trotzdem ein kleiner Kritikpunkt: Der Ingenieur hieß Gottlieb Daimler, nicht Gottfried (wodurch das Wortspiel aber noch besser wird)

Zum Thema ansich muss ich sagen, dass ich das Wortspiel gar nicht mal so schlecht finde. Zeugt jedenfalls von mehr Kreativität, als die Erfinder vieler anderer Werbeslogans an den Tag legen.

Tante Edit sagt: SN_Spitfire war schneller :-P

[ nachträglich editiert von alphanova ]
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23.04.2010 19:14 Uhr von dr.b
 
+3 | -1
 
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verkrampfter Umgang die sollen mal kalt duschen oder joggen gehen. Das ist absolut kein abwertendes Wortspiel und "Gott" ist keine Marke auf den nur die KEP ein anrecht hatte. zudem stellt es mal einen netten Kontrakpunkt zu "teuflisch gut" "höllisch schnell" etc dar.
Ich sehe es schon kommen, KEP-Aktivisten die sich vor der Daimler-Zentrale in die Luft sprengen um ihren Protest zu dokumentieren...ach ne, stimmt die haben ja keine Eier für sowas.
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23.04.2010 19:22 Uhr von flatbox
 
+2 | -2
 
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bwahahaha diese Kack-Kirchen: Zum Glück sind nicht alle Christen so erbärmlich verkrampft wie die Kack-Kirchen es sind. :-D
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23.04.2010 19:38 Uhr von Copykill*
 
+5 | -1
 
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Na wie gut das die Christen: etwas entspannter sind und nicht zum "Mord" an den verantwortlichen aufrufen.
Stelle mir vor was los wäre wenn eine Werbung wie folgt wäre

"Allah Wege führen zu Daimler"
"Mohammeds Prophezeiung von einem Perfekten Auto"
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23.04.2010 20:06 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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@alphanova Asche (bitte keine aus Island): auf mein Haupt.Du hast natürlich mit Gottlieb recht und ich habe es schon ändern lassen.
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23.04.2010 20:07 Uhr von flatbox
 
+4 | -0
 
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@ Copykill*: Offensichtlich sind "die Christen" nicht alle so locker wie du denkst. Deswegen landet es ja als News auf einer Fundamentalisten-Plattform kath.net. Der Vorfall beweist es.
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23.04.2010 20:20 Uhr von Copykill*
 
+0 | -0
 
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@flatbox: Ich schrieb ja auch "etwas" entspannter.
Und das auch im direkten Vergleich mit einer anderer Religion.

Aber wenn du es direkter haben möchtest dann gebe ich einfach nur mal die beiden Infos
Mohammed-Karrikatur
und jetzt ganz neu
Der Mordaufruf einiger Islamisten gegen die Macher von Southpark, weil dort Mohammed in einem Bärenkostüm dargestellt wurde.

Und jetzt mal ehrlich, da sind die Christen doch nun in diesem Fall wirklich entspannter.
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23.04.2010 20:30 Uhr von flatbox
 
+1 | -1
 
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@Copykill*: Als das Christentum noch so alt war wie der Islam heute (ca. 500 Jahre jünger), waren die Christen auch noch _etwas_ unentspannter. Inquisition, Hexenverbrennungen, Genozide,... so Dinger die man heute nur den Islamisten zutrauen würde. ;-)

Warte es einfach mal ab: in ca. 500 Jahren ist der Islam mindestens genau so "locker" wie das Christentum heute. Wahrscheinlich noch sehr viel lockerer. :-)

[ nachträglich editiert von flatbox ]
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23.04.2010 21:25 Uhr von burn3r78
 
+4 | -0
 
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meine Fresse, sind die peinlich. Also ich bin immer mehr der Meinung, dass Religion einem auch noch die letzten Hinrzellen vernichtet.
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23.04.2010 22:06 Uhr von flatbox
 
+0 | -0
 
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@burn3r78: Das ist vielleicht ein Grund, warum ich mich möglichst nur noch satirisch mit Religion auseinandersetze. ;-)
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25.04.2010 13:09 Uhr von dragon08
 
+0 | -0
 
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Wenn man es dann Übertreibt, dann müßten sich ja ALLE die Gottlieb heißen , sich nun einen Neuen Vornamen/Nachnamen suchen .

Und sagen Wir mal es so ;-)) , wenn "GOTT" nicht "Gottlieb" geliebt hätte , dann hätter Er Ihn nicht ein Auto bauen lassen , dessen Namen man Heute noch kennt.

Diese Fanatiker der Religionen , gehen mir auf den Senkel !


.
.

[ nachträglich editiert von dragon08 ]
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26.04.2010 13:55 Uhr von Gierin
 
+1 | -0
 
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Immerhin Also, Gottes Stellvertreter auf Erden nutzen seit Jahrzehnten Autos dieser Marke. Bis jetzt hatte der Chef offenbar auch nix dagegen.

(Wer´s nicht schnallt: Gottes Stellvertreter = Päpste; Papamobil) ;-)

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