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Die Parteien NPD und DVU verlieren Mitglieder

Innerhalb der letzten Jahre haben die beiden rechtsextremen Parteien NPD und DVU einen beträchtlichen Teil ihrer Mitglieder verloren. Dies geht aus den Verfassungsschutzberichten der Länder hervor.

2008 hatte die NPD noch rund 7000 Mitglieder, im Jahr 2009 verzeichnete sie einen Rückgang auf 6800 Mitglieder. Stärker waren die Verluste bei der DVU. Gegenüber 8500 Mitgliedern im Jahr 2006 hatte die DVU 2009 noch 4500 Mitglieder.

In der NPD bahnt sich derweil ein Machtkampf zwischen dem bisherigen Parteichef Udo Voigt und dem Vorsitzenden der NPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, an. Voigt wurde in seiner Position durch den Tod eines wichtigen Geldgebers, Jürgen Rieger, weiter geschwächt.


WebReporter: miyoko
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Mitglied, Rückgang, DVU, Udo Voigt, Udo Pastörs
Quelle: www.tagesschau.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2010 16:24 Uhr von midn8
 
+49 | -33
 
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Sehr schön! Beste Nachricht heute!

Schönes WE euch SN´lern :-)
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23.04.2010 16:26 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+23 | -18
 
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Wer sich mit irgendwelchen rechtsextremen Hohlköpfen abgibt und manchmal den Anschein gibt, er arbeite gegen die Demokratie, muss sich nicht wundern wenn er Mitgliedern aus der bürgerlichen Rechten verliert.
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23.04.2010 16:26 Uhr von einsprucheuerehren
 
+23 | -9
 
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aha: die NPD hat also ganze 200 Mitglieder verloren. Das würden sich die großen Parteien sicherlich wünschen, wenn sie nur ein paar hundert Mitglieder verlieren würden. Die haben nämlich ein bisschen mehr Austritte zu verkraften..
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23.04.2010 16:32 Uhr von Williwonka
 
+14 | -5
 
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war doch: klar das sich die autonomen Nationalisten irgendwann aus diesen Parteien, die zumeist ja eh von V-Männern unterwandert sind, abmelden.
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23.04.2010 16:50 Uhr von wwewrestling
 
+9 | -10
 
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k.k.lacke: wen du wählst wissen wir bereits

[ nachträglich editiert von wwewrestling ]
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23.04.2010 17:49 Uhr von hertle
 
+8 | -13
 
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@Kronenpils: Genau so siehts aus. Freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut. Ich hoffe auch, dass sich dieser Verein der ewig Gestrigen einfach von alleine auflöst (auch wenn diese Hoffnung nicht besonders gute Aussichten auf Erfüllung hat). Eine wirklich gute Entwicklung wäre es, wenn die Rechtsextremen von allein darauf kommen, dass ihre "Meinung" destruktiv und schädlich ist. Die Hoffung stirbt zuletzt.

Trotzdem muss man sich gegen Volksverhetzung und Rassenhass wehren. Sobald andere diskriminiert, beleidigt und ausgegrenzt werden, nur weil sie anders sind, muss man dagegen vorgehen. Zur Meinungsfreiheit gehört schließlich auch, die Meinung anderer zu respektieren. Das gilt für alle Seiten.
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23.04.2010 18:05 Uhr von Butter-Milch
 
+14 | -4
 
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Hmm: Will mal wissen wieviel verluste die SPD CDU CSU FPD und der ganze andere Rest haben. Die größte Partei wird in Zukunft eh die der nicht Wähler sein. Weil das Volks total verblödetet ist den ganzen Dreck der im Tv kommt frisst und sich damit zufrieden gibt. Traurig wie unser wunderschönen Land vor die Hunde geht. ...
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23.04.2010 18:37 Uhr von Bassram
 
+15 | -13
 
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das ist eigentlich gut so weil 4 1,5% rechte parteien bringen uns nichts, wir brauchen eine 6% rechte
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23.04.2010 19:09 Uhr von DJ_Shaarpshooter
 
+7 | -6
 
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freie meinungs äusserung ? Endschuldigung aber wenn man sich an sieht wegen was für kleinigkeiten die nicht mehr als nen gesundes mass Patriotismus gleich wegen "verbreitung rechtsextremen gedankenguts" geperrt und gelöscht wird auf manchen Comunity Plattformen im Deutschsprachigem Internet kommen mir recht Zweifel an allem .(Und Die Aussagen fielen alle unters Recht ausf Freie Meinungsäusserung )

Ansonsten währ es unsinn die NPD zuverbieten solang es die gibt hat man wenigstens halbwegs nen überblick was die chaoten tun da doch eher die linke das Programm is eherblich undemokratischer

Ps Wer Wissen will um welche Plattform es geht soll ne PN Schreiben
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23.04.2010 19:29 Uhr von Slaydom
 
+2 | -5
 
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viele NPD: Mitglieder sind sowieso nur Protest wähler ;)
Wirklich rechts sind davon nicht so viele
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23.04.2010 19:33 Uhr von Copykill*
 
+8 | -0
 
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@Slaydorn: Du meintest bestimmt das viele "Wähler" nur Protestwähler sind.
Ein Mitglied macht sich ja schon etwas Gedanken und Mühe, um einer Partei beizutreten. Die machen das dann nicht aus Protest.
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23.04.2010 19:39 Uhr von DJ_Shaarpshooter
 
+2 | -3
 
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@Slaydorn: Copy hat abselut recht die mitglieder habenn sich dabei schon was gedacht
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23.04.2010 19:50 Uhr von selphiron
 
+3 | -2
 
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oihd: Natürlich würden sich viele GROßE Parteien wünschen, wie die NPD auch nur einige Hundert Austritte zu vermelden.Aber der Anteil an austretenden dürfte bei beiden Seiten nicht allzuunterschiedlich sein.
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23.04.2010 20:09 Uhr von Alice_undergrounD
 
+7 | -3
 
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geht ja noch: die nsdap hat im mai 1945 7,5 millionen mitglieder verloren xD
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23.04.2010 21:19 Uhr von arlene
 
+3 | -6
 
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Na, zum Glück: gibt es heute keine 7.5+ Millionen NSDAP-Mitglieder mehr. Sonst wären mind. 50% der heutigen NPD-Anhänger nicht lebensberechtigt ;).
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23.04.2010 21:33 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -5
 
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Wenn man das mal in Relation setzt sind das 8000 Menschen zu 80 Millionen Bundesbürger. Es ist irgendwie beruhigend das die meisten Menschen doch genug Grips in der Birne haben. Wer erwartet das die NPD oder andere Kasperlevereine dieser Stilrichtung irgendetwas in Deutschland verändern würden, der sollte sich auch damit beschäftigen was sich dann ändert. Man kann auf die etablierten Parteien schimpfen wie man will, aber immerhin haben wir so noch gewisse demokratische Grundrechte, so schlimm derzeit auch alles sein mag. Die NPD hingegen ist klar demokratiefeindlich und die wenigsten die ihr zuklatschen wissen was es heißt in einem System zu leben das totalitär regiert wird. Ich lasse mich lieber von Westerwelle und Merkel regieren als der NPD auch nur einen Gedanken zu schenken, das kann es gar nicht wert sein.

Im Übrigen sollte man auch die Austritte in Relation setzen, es sind zwar nur 200 die die NPD offenbar verloren hat, aber die etablierten Parteien haben nun mal auch eine ganze Stange mehr Mitglieder, zumindest noch. Daher wiegen die Austritte bei der NPD mindestens genauso schwer. Zumal die NPD sowieso schon Finanzierungsschwierigkeiten hat, weil sie sich wie jede andere Partei die sie angeblich so verachten bereichern wo sie nur können und dabei eigene Parteigenossen bescheissen. Das lässt ganz gut erahnen wie es wäre wenn...

Um etwaige Wahlen mache ich mir indes keine Sorgen. Wann ist die NPD oder eine ihrer Trachtenfreunde das letzte Mal auf ein Ergebnis gekommen das man irgendwie ernst nehmen müsste? Das war glaube ich noch vor dem zweiten Weltkrieg. Die einzelnen Personen die in irgendwelchen Landtagen sitzen werden letztendlich nur durch sinnentleerte Äußerungen als Störenfriede wahr genommen. Wirklich etwas bewegen oder erreichen konnten sie aber noch nie und werden sie so auch nie.

Rechts selbst stellt eine Gefahr dar, zumal diverse Studien beweisen wie dumm Rechte und ihre Wähler sind. Das hat aber nichts mit den Parteien zu tun, die am Ende nicht mehr als ein Kleingartenverein für von der Welt nicht verstandene Kleingeister ist. Sollen sie sich gegenseitig an den Zipfeln spielen und sich selbst einreden sie hätten auch nur irgendeinen Einfluss in diesem Land. Den haben sie definitiv nicht und hätten bei jeder Krise so viele Leute Rechts gewählt wie es immer dargestellt wird hätte sich längst etwas in die Richtung getan. Tatsächlich wählt aber doch kein Mensch eine Partei deren Dummheit man schon aus 10 Kilometern erkennen kann. Allerhöchsten in irgendwelchen Vorstädten, das war es dann aber auch. Ich bezweifle auch das sich da trotz irgendwelcher Krisen etwas tun wird, wenn dann werden eher andere kleinere Parteien gewählt die man irgendwo ernst nehmen kann.

Das nun Leute aus der Partei austreten zeigt nur das für diese Menschen noch Hoffnung besteht. Das waren dann aber wohl auch die welche noch mehr als 5 Gehirnzellen besitzen, was nicht unbedingt für die NPD spricht.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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23.04.2010 23:51 Uhr von arlene
 
+7 | -2
 
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Oft sind: die die austreten autonome Nationalsozialisten. Sozusagen die gewaltätigste Gruppe, oft mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen besetzt.

Die erhoffen sich von der Trennung der NPD eine unabhängigere Aktionsvielfalt, da die NPD die natürlich immer wieder an den Gängel nehmen musste da sonst das "bürgerliche" Gehabe zu sehr auffällt (Vorallem mit der klaren Unterstützung dieser Kleinstadtterroristen lässt sich keine Werbung machen).

Ist also mehrheitlich eher kontraproduktiv. Solange die NPD schön unter der Hürde bleibt sind die mir aber pups und man kann somit die Mitgliederliste schön als Karteikarte für Kleinhirne ohne Denkfähigkeit, Verbrecher und (Möchtegern)politischen Extremen unter der dem bürgerlichen Deckmantel gebrauchen.

Aber leider sind Idiotie und schlechte politische Witzunterhaltung (NPD im Landestag ist Comedy 100% :)) nicht verboten, obwohl ich zumindest auf Idiotie gerne verzichten würde.

An den Minussen kann jeder Leser die Accounts der NPD-Wähler grob abschätzen. Man bedenke das diese öfters auch Doppelaccounts benutzen, also nicht alles glauben.
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24.04.2010 07:44 Uhr von bluecoat
 
+4 | -1
 
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wenn interessiert`??????? die spd verliert jeden monat rund 2000 mitglieder!

...alle regimenahen volksminderparteien in deutschland haben zusammen weniger als 1,7 Prozent Anteil an der gesamtbevölkerung ! von mehrheit, demokratie & co. also keine rede mehr!
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24.04.2010 09:29 Uhr von mort76
 
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bluecoat, "Demokratie" ist, wenn das Volk sich freiwillig an der Demokratie beteiligt- durch Wahlen, Parteimitgliedschaft, Lokalpolitik, Demonstrationen...

Wenn das Volk natürlich was besseres zu tun hat, dann kann es sich auch nicht beklagen, wenn es keine Rolle mehr spielt. Das tut es freiwillig nicht. Wenn es schon zuviel verlangt ist, Sonntags mal wählen zu gehen oder dabei zumindest mal nachzudenken...dann prost Mahlzeit.

Man kann sich nicht auf den Hintern setzen und sich dann beklagen, daß es hier ja so undemokratisch ist, wenn hier nur eine Minderheit wählen geht, und das dann auch noch so doof wie bei der letzten Wahl...

Solange es die Wahlen nicht als von RTL2 produziertes Event mit Call-In und SMS-Voting gibt, ändert sich hier garnix.
Ob man das anderen vorwerfen kann, ist fraglich, schließlich wählen sich unsere Regierigen überwiegend nicht selber.

Im Prinzip heißt das: jedes Land hat die Politiker die es verdient. Aber dieses Land hat nicht das Volk, das es verdient (NPD und DVU sehe ich eher als Strafe, nur daß das klar ist).

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