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Die SPD fordert eine Gegenüberstellung im Untersuchungsausschuss

Nachdem sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zu den gegen ihn vorgebrachten Vorwürfen in der Kundus-Affäre im Untersuchungsausschuss äußerte, fordert nun die SPD eine Gegenüberstellung von zu Guttenberg und Generalinspekteur Schneiderhan, als auch Ex-Staatssekretär Wichert.

Guttenberg habe in der mehr als achtstündigen Befragung nicht explizit darstellen können, welche Dokumente ihm fehlten, die dann zu seiner Fehleinschätzung der Bombardierung zweier Tanklaster geführt hatten. Er sagte lediglich aus, dass ihm ein wichtiger Feldjägerbericht gefehlt habe.

Laut SPD Obmann Paul Schäfer habe sich Guttenberg mehrfach in widersprüchliche Aussagen verstrickt und zudem wichen seine Darlegungen von denen der beiden anderen ab. Guttenberg betonte erneut, dass nach der Fehleinschätzung das Vertrauen gefehlt habe und er beide deswegen entlassen hatte.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, SPD, Karl-Theodor zu Guttenberg, Untersuchungsausschuss
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2010 08:03 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -1
 
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Die Quelle sagt weiter aus das zu erwarten ist das SPD, Linke und Grüne auf Grund ihrer Minderheitenrechte Chancen haben die Gegenüberstellung zu erwirken. Die CDU indes spricht natürlich von einer schlüssigen Darstellung und fordert ihrerseits die Absetzung des Ausschusses. Ich persönliche Frage mich immer wieder was das Ziel der Befragung sein soll? Die Zivilisten werden dadurch auch nicht mehr lebendig, auch wenn ich für Aufklärung bin. Hier geht es aber um Politik, nicht Aufklärung.
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23.04.2010 08:06 Uhr von Seelenspiel
 
+5 | -5
 
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Naja Politiker sind doch sowieso alle machtgierige Psychopathen die in ihrer Kindheit ständig verkloppt wurden...
Gutenberg, von der Leyen und Schäuble sind wohl die besten Beispiele.

Die Toten waren doch alle einkalkuliert...
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23.04.2010 08:42 Uhr von heavensdj
 
+2 | -3
 
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auch wenn es sinnlos ist, die Soldaten reissen sich den Arsch in Afffenganistan auf und sterben da lieber als Gebrauch von ihrer Waffe zu machen, weil sie wissen das die deutsche Politik hinter allem steht, nur nicht hinter ihren Entscheidungen und den Männern die für das Ansehen Deutschlands sterben müssen... denn aus keinem anderen Grund sind überhaupt so viele Deutsche vor Ort..

grausam!
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23.04.2010 08:47 Uhr von masei85
 
+1 | -3
 
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Bombardierung der 2 Tanklaster: Ich bin immernoch der Meinung das die Bombardierung aus den damals vorliegenden Beweisen richtig war!!!

Es war zum Schutz der eigenen Truppen...wenn an statt der 100 zivilen 100 Soldaten getötet würden...wie wäre dann die Einschätzung...

Keiner der noch nicht dort war kann die Anspannung und die Psychische Belastung auch nur im Ansatz verstehen und nachvollziehen!
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23.04.2010 08:52 Uhr von CageHunter
 
+3 | -2
 
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Also bitte unsere liebe Regierung will nur Zeit mit sinnlosen Verhören vergeuden damit sie ja nichts im eigenen Land reparieren müssen!

Allgemein macht sowas eh keinen Sinn..."Verbrechen" im Militärdienst werden vorm Kriegsgericht bearbeitet. Der Bereich ist eigentlich vollständig ausserhalb von Merkels Reichweite - schon weil die keine Ahnung hat -
Was haben sich denn bitte Zivilisten in einen Krieg einzumischen? Wer kann von denen - die nicht dabei waren - beurteilen ob das so "rechtens" war oder nicht? Selbst wenn es nicht rechtens war, war es gerechtfertigt?

Das was da unten passiert ist mag tragisch sein, sowas passiert aber sehr viel öfter als wir es hören! Sowas nennt man Kollateralschaden und ist in der Tat tragisch, aber kaum vermeidbar.
Meiner bescheidenen Meinung nach pushen die das nur so hoch damit sie sich nicht mit den wichtigen Problemen beschäftigen müssen... setzt ein Gremium ein - auch wenn selbst das schon dreist wäre weil ihr das Kriegsgericht übergeht - und kümmert euch wieder darum weshalb ihr gewählt wurdet : Schland helfen :)
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23.04.2010 09:05 Uhr von Bravehart10191
 
+1 | -4
 
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Die SPD muss sich da noch städing einmischen und das M*** aufr*****. Die waren doch selber am Regieren, als dieser "angriff" statt fand. Guttenberg kann man jawohl kaum dafür zur rechenschafft ziehen, da er ja in das Chaos sozusagen reingesetzt wurde und aufräumen musste.

Da kann ich mich immer nochh drüber aufregen, das gerade die SPD jetzt mucken muss....

cu
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23.04.2010 09:41 Uhr von dr.b
 
+1 | -2
 
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die gute SPD die diesen "Friedenseinsatz" auf den Weg gebracht hatte mit den Worten der "uneingeschränkten Solidarität mit den USA" (Schröder). Ich glaub deren größtes Problem mit v. Gutenberg ist die Tatsache, daß er so oft das Wort "Krieg" gebraucht. Der Mann ist vielen sehr unangenehm, weil er in seinen Aussagen und Handeln sehr pragmatisch ist.

Nachtrag: Was ist der Unterschied zwischen heute und damals? -> der aktuelle Minister beschäftigt sich mit dem Thema, besucht die Truppen der damalige hat sich zu seiner Freundin fliegen lassen und im Pool geplanscht.

[ nachträglich editiert von dr.b ]
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23.04.2010 09:52 Uhr von maki
 
+2 | -5
 
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Jeder nicht völlig blinde Bürger wusste: bereits am Tag nach diesem Kriegsverbrechen, dass dabei bis zu 119 Menschen auf Anordnung von Klein (dem Schwein) ermordet wurden.
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23.04.2010 10:03 Uhr von masei85
 
+4 | -2
 
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@ maki: Dir wünsche ich einen Monat Afghanistan und dabei jeden Tag eine Patroullie..am besten in nem Wolf ohne Panzerung!

Wäre gespannt wie deine Meinung nach dem Monat ist!!!
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23.04.2010 10:35 Uhr von maki
 
+3 | -4
 
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Was soll ich in Afghanistan, Du Bl.dmann? Und dann auch noch mit einer jetzt halboffiziell als Unterschichtenarmee deklarierten Gurkentruppe?

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23.04.2010 10:44 Uhr von maki
 
+3 | -5
 
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Dünnerbergstinker: Konntest Du gar nicht wissen, da erst jetzt das Märchen vom gefährlichen Tanklaster platzt - es ging dabei um die gezielte Ermordung von 3 bis 5 Widerstandskämpfern.

Und selbst wenn die die Laster in eine Besatzerkaserne gefahren HÄTTEN - ist ihr gutes Recht als Verteidiger ihres Landes gegen BLÖD-lesende Besatzerschwachmaten.
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23.04.2010 12:20 Uhr von nightgarden2
 
+2 | -2
 
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War ja zu erwarten: Ist ja klar das die SPD darauf herumreitet.
Armes Deutschland, arme SPD

Hoffe mal das dieser Ausschuss bald ein Ende hat und man sich um wichtiges kümmert als um solche Dinge.
Unsere tollen Verbündeten sind ja auch nicht besser.

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