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"Gruner + Jahr" vergibt an unterdrückte Reporter im Iran den Henri Nannen Preis

Wie der Gruner + Jahr Verlag am gestrigen Mittwoch in Hamburg bekannt gab, wird der diesjährige Henri Nannen Preis an Journalisten, die in der freien Berichterstattung im Iran behindert sind, vergeben. Stellvertretend für seinen Berufstand, wird ihn der Publizist Maziar Bahari am 7. Mai erhalten.

Der Chefredakteur des "Stern", Thomas Osterkorn, sagte: "Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass der Iran momentan eines der größten Gefängnisse für Medienmitarbeiter ist und ergänzte: "Den Kollegen, die unter dem Regime zu leiden haben [...] gilt unsere Anteilnahme und Anerkennung".

Auch weiterhin ist die wahrheitsgetreue Berichterstattung aus dem Iran, durch gewaltige Druckmittel, sehr stark eingeschränkt. So gehören auch staatliche Zensur, Überwachung, Entführungen oder Misshandlungen, zum Arbeitsalltag der freien Pressejournalisten im Iran.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Preis, Iran, Reporter, Pressefreiheit
Quelle: www.kn-online.de

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22.04.2010 20:41 Uhr von jsbach
 
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Solange der diktatorische Präsident Mahmud Ahmadinedschad an der Macht ist, wird sich daran auch in naher Zukunft wenig ändern. Deswegen stehe ich Presseberichten aus dem Iran manchmal skeptisch gegenüber.
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23.04.2010 11:11 Uhr von Conner7
 
+1 | -0
 
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Jeder ist seines Glückes Schmied.
Wenn man sich so unterdrücken lässt von einzelnen Spinnern.

Aber uns geht es hier auch nicht besser!
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23.04.2010 17:43 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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*lol*: Wer sich als Schmierant im Westen nicht der Diktatur (des Monetariats) beugt, ist genauso am Arsch...

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