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US-Forscher entwickeln molekulare Maschine zum Transport beliebiger Substanz

Die Chemiker Julius Rebek und Fabien Durola vom Scripps Research Institute in La Jolla entwickelten ein als "Ouroborand" bezeichnetes molekulares Gefäß für beliebige Substanzen, zum Beispiel Arzneistoffe. Seine Funktionsweise gleicht der eines Behälters mit gezielt ausfahrbarem Greifarm.

Der Greifarm ist über einen "Rotor" mit dem molekularen Behälter verbunden. Dieser Rotor besteht aus einer Bipyridyl-Einheit, welche durch die Hinzugabe von Zinkionen aktiviert wird, und die Stellung zwischen Greifarm und Behälter ändert. Auf diese Weise wird der molekulare Behälter geöffnet.

Nun kann er mit den gewünschten Wirkstoffen befüllt werden. Die Entfernung der Zinkionen hat den gegenteiligen Effekt: der Greifarm dreht sich wieder in die Ausgangsstellung und befördert dabei die Wirkstoffe aus dem Behälter hinaus. Somit wäre etwa eine genauere Dosierung von Medikamenten möglich.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Maschine, Transport, Arznei, Substanz, Molekül
Quelle: www.scinexx.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2010 16:43 Uhr von alphanova
 
+13 | -3
 
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Schwer vorstellbar, aber trotzdem faszinierend. Solche molekularen Maschinen hätten im medizinischen und biologischen Bereich viele sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.
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22.04.2010 17:41 Uhr von RicoSN
 
+6 | -0
 
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News: Wie immer sehr gut und verständlich geschrieben. Danke Dir. Es ist schon faszinieren welche Fortschritte erzielt werden.

Ich frage mich warum die News und der Kommentar des Autors negativ bewertet wurden. Ach ja, ist ja Shortnews.
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22.04.2010 18:35 Uhr von brainfetzer
 
+1 | -0
 
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Thumbs up: Ich habs nicht wirklich gerafft,aber war trotzdem irgendwie interressant.
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22.04.2010 18:39 Uhr von rabbi5000
 
+1 | -0
 
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frage: was ist mit den zink-ionen? kommen die im menschlichen körper auch vor?
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23.04.2010 00:37 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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rabbi5000: Ja, aber ich weiß nicht ob sie in einer Menge vorkommen die diesen "Behälter" aus der News offen halten würden.

Wie die Wirkstoffmenge so genauer reguliert werden soll habe ich auch nicht verstanden, aber vielleicht arbeitet man da ja noch dran.

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