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Oerlinghausen: Tod in der Turnhalle - Siebtklässler stirbt beim Sportunterricht

Ein 14-jähriger Schüler ist bereits am Montag während des Sportunterrichts in Oerlinghausen (Kreis Lippe) gestorben. Vor den Augen von Mitschülern und Lehrerin war der Siebtklässler leblos zusammengebrochen. Die Ursache für den plötzlichen Tod des Teenagers ist noch unbekannt.

Ganz unvermittelt und ohne äußere Gewaltanwendung war der Gymnasiast tot umgefallen. Wiederbelebungsversuche von Sportlehrerin und herbeigerufenem Notarzt bleiben erfolglos. Jetzt herrschen an der Heinz-Sielmann-Schule Trauer und Fassungslosigkeit. Die Mitschüler und die Lehrerin sind traumatisiert.

Ein Team aus drei Schulpsychologen und vier Notfallseelsorgern eilte umgehend nach dem Tod des Jungen in die Schule, um Kindern und Erwachsenen beizustehen. Auch Eltern können sich seelsorgerisch oder psychologisch betreuen lassen. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft eine Obduktion eingeleitet.


WebReporter: mkrispien
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Sport, Schule, Lehrer, Unterricht, Mitschüler, Turnhalle, Seelsorger
Quelle: www.nw-news.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2010 11:41 Uhr von midn8
 
+66 | -16
 
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Grausam: Das ist grausam. Mir ist es zum Glück erspart geblieben, so was mitzuerleben.
Ich hoffe meine Tochter hat das selbe Glück wie ich.
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22.04.2010 11:54 Uhr von GatherClaw
 
+21 | -50
 
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22.04.2010 11:55 Uhr von RedBy7e
 
+56 | -23
 
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WTF???? Welcher Depp gibt midn8 ein Minus, nur weil er sich und seiner Tochter wünscht, sowas nicht erleben zu müssen?????

*kopfschüttel*
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22.04.2010 11:57 Uhr von Nordwin
 
+12 | -2
 
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Tragisch Es tut mir leid um die Schüler, die Lehrerin und die Eltern von dem Kind.

Kann nur hoffen dass sowohl Lehrkraft als auch alle anderen beteiligten das Geschehene, und Gesehene gut verarbeiten können und keine langfristigen psychischen Probleme davon kriegen.
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22.04.2010 12:00 Uhr von GatherClaw
 
+10 | -19
 
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Mich würde interressieren wofür genau ich jetzt ein minus kassiert habe ... :-/
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22.04.2010 12:07 Uhr von GatherClaw
 
+8 | -9
 
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Ich habe nichts gegen Hilfe und Beistand. Aber ein Trauma bekommt man davon nicht zwingend.
Es ist traurig und reist einen mit, aber wie gesagt ein normaler Mensch bekommt davon kein Trauma.

Und nein in meiner Kindheit ist kein Mitschüler neben mir gestorben, aber mit 16 ist meine Mutter genau vor meinen Augen umgefallen und gestorben (Herzinfarkt).
Ich habe innerhalb von 5 Jahren 5 Lebewesen sterben sehen. 4 davon standen mir sehr Nahe. Also komm mir nicht damit das ich es nicht nachfühlen kann.

[ nachträglich editiert von GatherClaw ]
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22.04.2010 12:24 Uhr von EduFreak
 
+9 | -4
 
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@GatherClaw: vielleicht hast du die minusse deswegen bekommen, weil du einen saublöden spruch bei einer tragischen fall gebracht hast, schonmal daran gedacht?

ansonsten mein beileid, dass du schon soviele nahestehende personen verloren hast, aber nur mal als beispiel: wie würdest du reagieren, falls jemand davon z.b. gärtner war und irgendjemand kommt an und sagt: "der hat wohl ins gras gebissen"? ich glaube kaum, dass du lachen würdest...
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22.04.2010 12:24 Uhr von De_Imperator
 
+4 | -19
 
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22.04.2010 12:29 Uhr von anderschd
 
+3 | -10
 
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Klar ist es traurig. Ist es immer, wenn einer stirbt. Jeden Tag überall auf der Welt.

Aber Absatz 2 und 3 sagen mir, hier wird Mitleid geheuchelt.
Manchmal ist ein einfacher Dreizeiler doch besser.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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22.04.2010 12:38 Uhr von Sobel
 
+10 | -2
 
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Der Tod und das Sterben ist ein ganz normaler Vorgang auf unserer Erde. Nur weil wir alle von Kindesalter an darauf getrimmt werden, das es nichts schlimmeres als den Tod gibt, so überreagiert man heutzutage auch darauf.

Der Tod wird überall von uns ferngehalten. Kommt es dann einmal zu einem solchen Ereignis, ist natürlich die Hölle los und die Kinder sind traumatisiert. Wer mag da nur daran Schuld sein? Sicherlich nicht der Tote.

Trotz alledem ist es natürlich keine tolle Sache.
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22.04.2010 12:40 Uhr von Maedy
 
+7 | -1
 
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Schrecklich: da spricht oder lacht man gerade mit jemanden und im nächsten Moment bricht er tot zusammen und das mit 14.Wer da keinen Schock davon trägt...
Eine Schulkameradin meiner Tochter hatte sich das Leben genommen und meine Tochter,die mit ihr den Tag vorher noch Kontakt hatte war so geschockt.Sie musste darüber sprechen und das nicht nur in der Schule mit Schulpsychologen....
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22.04.2010 13:06 Uhr von GatherClaw
 
+5 | -5
 
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@EduFreak: Gute Frage wie ich reagieren würde. Schwarzer Humor ist auch eine Art von Verarbeitung schlimmer Sachen.
Sicherlich würde ich nicht lachen. Zu mindest nicht kurz danach. Nach einer gewissen Trauerzeit, würde ich bestimmt drüber schmunzeln können.
Aber ich würde dem anderen auch keinen Vorwurf machen.
Denn letztlich gehört das Sterben zum Leben dazu und über den Tod kann man genauso gute Witze machen wie über alles andere.

Ich hatte mich ja auch im nächsten Satz gleich entschuldigt, weil ich der Annahme war das es einigen nicht gefallen wird.
Wie gesagt schwarzer Humor halt ;)

[ nachträglich editiert von GatherClaw ]
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22.04.2010 13:10 Uhr von Gorli
 
+11 | -1
 
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Gibt wohl viele Möglichkeiten:
- Aneurysma geplatzt,
- Blutgefäßschwäche + Stoß
- Herzinfarkt (ja auch Kinder können einen bekommen)
- ...


Wenn wir uns ständig vor Augen halten könnten, wie wir überall ständig und komplett unvermittelt tot umfallen könnten, würden wir unseres Lebens nicht mehr froh werden.
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22.04.2010 14:03 Uhr von katja22
 
+3 | -0
 
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Traurig: In solch einem Alter sollte keiner sterben, sowas führt einem immer wieder vor Augen wie zerbrechlich das Leben eigentlich ist und das man selbst auch von einer auf die andere Sekunde tot umfallen könnte, schon schlimm wenn man sich das so vorstellt :( Aber man sollte erstmal die Obduktion abwarten was wirklich dahintersteckt, vieleicht wars ein unentdeckter Herzfehler oder es waren Drogen im Spiel, heutzutage weiss man ja nie, ist ja auch in dem Altersbereich keine Seltenheit.....

[ nachträglich editiert von katja22 ]
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22.04.2010 14:26 Uhr von Clockworkorange
 
+2 | -2
 
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Falsche Angaben: Da ich nebenan auf das NLG-Gymnasium gehe weiß ich dass es sich um einen Schüler der Heinz-Sielmann Hauptschule handelt. Tragische Sache da wirklich bis dato keine Ursache für den Zusammenbruch bekannt ist.
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22.04.2010 14:44 Uhr von Powerlupo
 
+2 | -4
 
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Welche Schwachmaten: geben dem guten Autorenkommentar nen minus.
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22.04.2010 15:02 Uhr von Schreiraupe
 
+1 | -2
 
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Ein 14.Jähriger Schüler ist bereits am Monag.....warum bereits?
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22.04.2010 15:14 Uhr von ella74
 
+3 | -5
 
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Schlauberger! Was ich mich frage, ob alle von Euch selber Kinder haben??
Da ich manche Sätze echt blöd finde.
Für jeden der Kinder hat, ist der tot eines Kindes das schlimmste was einem Vater oder einer Mutter passieren kann.
Egal ob wir alle mal sterben müssen, es darf nicht sein das Kinder vor den Eltern sterben !!!
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22.04.2010 16:18 Uhr von Rinok
 
+0 | -6
 
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@falschparker: so ein mist, in paar jahren gibts ein mittel, das uns nimmer altern lässt!!!

das wäre sonst aber sau schrecklich!
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22.04.2010 16:23 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -1
 
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Naja: Ich halte es eher für überraschend daß sowas nicht viel öfters passiert. Zum einen wird vorher niemand zwingend auf Herz und Nieren überprüft, zum anderen herrscht dort ein enormer Leistungsdruck. Nicht nur einmal hat damals der Sportunterricht meine Versetzung bedroht.
Vielleicht ist das mal eine dringend nötige Erinnerung daß Sport nichts in der Schule zu suchen hat. Nicht daß irgendjemand was daraus lernen würde...
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22.04.2010 17:57 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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@katja22: Haargenau: Und genau für diese Erkenntnis ist es vielleicht gar nicht so gut, zu hoffen, dass die eigenen Kinder so eine Erfahrung nicht machen.
Dumm an der Sache ist, dass es leider ein junges Opfer braucht, um den anderen eine solche Erfahrung zu ermöglichen. Das ist bitter. Vor allem für die Eltern des Jugendlichen.

Für den Sportlehrer ist es nur insofern blöd, weil er erstmal in einer Art Verdacht steht, auch wenn er gar nichts tun konnte, denn das Ganze ist in seinem Verantwortungsbereich passiert, während die Kinder ihm unterstanden.


Dass die anderen Kinder ein Trauma davontragen, glaube ich dagegen nicht. Nicht, wenn der Tod auch schon vorher in der Familie mal ein Thema war und nicht totgeschwiegen wurde, wie heute üblich.
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22.04.2010 18:10 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -3
 
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@ella74: >Für jeden der Kinder hat, ist der tot eines Kindes das schlimmste was einem Vater oder einer Mutter passieren kann.
Egal ob wir alle mal sterben müssen, es darf nicht sein das Kinder vor den Eltern sterben !!!<

Ich stimme Dir zu, dass der Tod des eigenen Kindes für Eltern sehr schlimm sein kann.

Aber bereits bei dem "darf nicht sein" stimme ich Dir nicht mehr zu.Wer sollte das denn bestimmen, dass das nicht sein darf? Und wer bestraft es, wenn´s doch so ist?
Noch dazu, weil es oft so ist!
In Afrika sterben die meisten aller Babys und Kleinkinder.

Immer noch. Und bei uns war´s auch normal.
Deswegen hatten die Leute früher auch mehr (viel mehr) Kinder. Sie rechneten damit, dass mehrere von ihnen nicht durchkamen, oder eins behindert und damit nicht "brauchbar" für die Altersvorsorge der Eltern war.

Heutzutage sind wir traumatisiert, wenn nur eines unserer Kinder stirbt. Das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass wir den Segen der modernen Welt viel zu selbstverständlich hinnehmen(!) und uns darauf verlassen, dass ein geborenes Kind in Deutschland auch überlebt und länger lebt, als seine Eltern. Deshalb bekommen wir ja auch nur eins oder maximal zwei.
Somit beschert uns ein eigentlich angenehmer Umstand, nämlich die hohe Überlebensrate, auf der anderen Seite ein verwundbare Stelle in der Psyche, die unsere Handlungsfähigkeit einschränkt und der Gesellschaft Handlungsbedarf verschafft, in dem die durch diese Stelle geschlagene Wunden mit recht großem Aufwand versorgen muss.
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22.04.2010 18:14 Uhr von Schwertträger
 
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@JohnnyCash: Sport in der Schule ist schon wichtig , denn die Kinder bewegen sich sonst gar nicht mehr und lernen ja sonst auch nicht die zahlreichen Sportarten kennen.

Aber es sollte keine für die Versetzung notwendigen Benotungen geben. Das macht den Unterschied.

Noch dazu sollten gerade Sportlehrer mehr psychologisch geschult werden, denn gerade dort tummeln sich sehr viele Psychokrüppel auf Gesundheits- und Selbstfindungstrip, die sehr häufig all denjenigen Schülern, die nicht sportlich sind, wirklich länger anhaltende Traumata verpassen (dagegen ist der Tod eines Mitschülers ein Klacks).
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22.04.2010 18:59 Uhr von GKV76
 
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Was ihr hier doch alle für dumme Sprüche vom Stapel lasst....Mein Sohn hat den Jungen vom Schulhof und von der Bushaltestelle gekannt,wenn auch nur flüchtig.Aber es geht ihm richtig an die Nieren,das es grade in der Schule passierte,obwohl wir über das Thema "Tod" auch in der Familie sprechen.Die Oma der Kinder war vor einem Jahr gestorben.Ob er durch dieses tragische Ereignis traumatisiert bleibt,glaub ich nicht.Trotzdem soll man die Sorgen und Ängste der Kinder ernstnehmen und mit ihnen ganz realistisch darüber reden.....
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23.04.2010 00:07 Uhr von Vodka40
 
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Tragisch: Tragischer Fall. Ich wünsche den Eltern und den Mitschülern alles Gute :(

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